Masterarbeit, 2017
136 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Der Begriff der Partizipation im Zusammenhang mit der Integration
2.1 Aktueller Forschungsstand
2.2 Die soziale Kompetenz und die Vielfältigkeit des sozialen Kompetenztrainings
2.3 Das Anliegen des Projektes und dieser Arbeit
3. Das Projekt des soziales Kompetenztrainings
3.1 Die Zielgruppe
3.2 Die Rahmenbedingungen des Trainings
3.3 Die Methodik und Didaktik
3.4 Die Ziele des sozialen Kompetenztrainings
3.5 Die Theorie: Herausforderungen und Erfolge
4. Die Untersuchungsmethodik
4.1 Das Untersuchungsdesign
4.1.1 Die Methodentriangulation
4.2 Die Durchführung der Datenerhebung
4.2.1 Der standardisierte Fragebogen als Instrument zur Erfassung innerer Prozesse
4.2.2 Die teilnehmende strukturierte Beobachtung
4.2.3 Die teilnehmende unstrukturierte Beobachtung
4.2.4 Das Leitfaden-Interview als Instrument der Evaluation
5. Die Auswertungsverfahren
5.1 Der standardisierte Fragebogen
5.2 Die teilnehmende standardisierte Beobachtung
5.2.1 Das Sozialverhalten
5.2.2 Die Mitarbeit im Training
5.3 Die teilnehmende offene Beobachtung
5.4 Das Leitfadeninterview
6. Die Ergebnisse der Studie
6.1 Der standardisierte Fragebogen
6.1.1 Eigene Ziele
6.1.2. Charakterisierung
6.1.3 Der Umgang mit Konflikten
6.2 Die teilnehmende standardisierte Beobachtung
6.2.1 Das Sozialverhalten der Jugendlichen
6.2.2 Die Mitarbeit der Jugendlichen
6.3 Die teilnehmende offene Beobachtung
6.3.1 Umgang mit Erfolgserlebnissen
6.3.2 Umgang mit Misserfolgserlebnissen
6.3.3 Weitere Verhaltensmuster
6.4 Das Leitfadeninterview
6.4.1 Aktuelle Erfolgserlebnisse
6.4.2 Aktuelle Misserfolgserlebnisse
6.4.3 Zukunftspläne
6.4.4 Feedback zum Training
6.5 Hindernisse der Partizipation
6.6 Zusammenfassung der Ergebnisse
7. Fazit und Ausblick
Diese Masterarbeit untersucht die Wege und Hindernisse der Partizipation junger unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Chemnitz, indem sie die Methodik und Wirksamkeit eines sozialen Kompetenztrainings evaluiert. Das primäre Ziel ist es, den Forschungsstand hinsichtlich Partizipationsmöglichkeiten für diese Zielgruppe zu erweitern und spezifisch auf die Region Chemnitz zu beziehen, um so die Rolle von Bildung und sozialen Kompetenzen für eine gelingende Integration darzulegen.
1. Einleitung
Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland steht geschrieben: „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht“ (Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland). Verfolgte werden als jene anerkannt, welche: „einer begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will; oder die sich als staatenlose infolge solcher Ereignisse außerhalb des Landes befindet, in welchem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt hatte, und nicht dorthin zurückkehren kann oder wegen der erwähnten Befürchtungen nicht dorthin zurückkehren will“ (Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland).
Trotz diesem festgeschriebenen Auszuges aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, ist kein Thema momentan so aktuell wie das der Asylpolitik. Es zeichnen sich politische Diskussionen, Kritik an Politikern, sowie Ablehnungen und Abneigungen gegen Asyl suchende Menschen ab, welche sich durch Beschimpfungen oder Gewalttaten äußern. Ein Trauerspiel, im Hinblick auf die Geschichte des Asylrechts.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung des Asylrechts und thematisiert die aktuelle Bedeutung der Integration sowie die damit verbundene Notwendigkeit von Partizipation junger Flüchtlinge.
2. Der Begriff der Partizipation im Zusammenhang mit der Integration: Dieses Kapitel definiert den Integrations- und Partizipationsbegriff und diskutiert den aktuellen Forschungsstand, wobei Bildung als zentraler Indikator für Teilhabe hervorgehoben wird.
3. Das Projekt des soziales Kompetenztrainings: Es werden das Projekt „CONJUMI“, die spezifische Zielgruppe der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge aus Syrien sowie die Rahmenbedingungen und Ziele des Trainings detailliert beschrieben.
4. Die Untersuchungsmethodik: Das Kapitel erläutert das Forschungsdesign, welches auf einer Methodentriangulation (Fragebogen, Beobachtungen, Interviews) basiert, um die Wirkung des Kompetenztrainings empirisch zu erfassen.
5. Die Auswertungsverfahren: Hier wird das methodische Vorgehen zur Analyse der erhobenen Daten beschrieben, wobei sowohl quantitative statistische Verfahren als auch qualitative Inhaltsanalysen zum Einsatz kommen.
6. Die Ergebnisse der Studie: Dieser Hauptteil präsentiert die gewonnenen Erkenntnisse zu Zielen, Charakteristika, Konfliktverhalten sowie Erfolgserlebnissen der Jugendlichen und fasst die wesentlichen Hindernisse für ihre Partizipation zusammen.
7. Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert die Bedeutung des Kompetenztrainings für die Identitätsentwicklung und Partizipation der Jugendlichen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit weiterer Integrationskonzepte.
Partizipation, junge Flüchtlinge, Chemnitz, soziales Kompetenztraining, Integration, Bildungsteilhabe, Methodenvielfalt, Methodentriangulation, Identitätsentwicklung, soziale Ressourcen, Jugendhilfe, Prävention, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Empowerment.
Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen der gesellschaftlichen Teilhabe (Partizipation) junger Flüchtlinge in Chemnitz und untersucht, wie ein soziales Kompetenztraining diese Prozesse unterstützen kann.
Die zentralen Themen sind Integration, Partizipation, soziale Kompetenzförderung, Bildung sowie die spezifische Lebenssituation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen.
Das Ziel ist es, den Forschungsstand zur Partizipation von jungen Flüchtlingen zu erweitern und die Wirksamkeit pädagogischer Interventionsmaßnahmen (hier: ein soziales Kompetenztraining) kritisch zu evaluieren.
Die Autorin nutzt einen "Mixed-Methods-Ansatz" mittels Methodentriangulation. Dazu gehören ein standardisierter Fragebogen, strukturierte und unstrukturierte Beobachtungen sowie Leitfaden-Interviews.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung des Trainingsprojekts, die angewandte Methodik zur Datenerhebung und -auswertung sowie die umfassende Präsentation und Diskussion der Studienergebnisse.
Partizipation, Integration, soziale Kompetenz, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) und Empowerment.
Die Untersuchung bezieht sich auf die lokalen Angebote der Stadt Chemnitz, wie etwa die Initiative „Save me“ oder das Projekt „CONJUMI“, um einen spezifischen regionalen Praxisbezug herzustellen.
Der Verein AGIUA e.V. ist der Kooperationspartner, dessen Projekt „CONJUMI“ als Grundlage für das untersuchte soziale Kompetenztraining dient.
Misserfolgserlebnisse, wie z.B. Schulverbote oder Konflikte mit Behörden, wirken sich negativ auf die Partizipationsfähigkeit der Jugendlichen aus, da sie oft Gefühle der Ausgrenzung verstärken und die Kooperationsbereitschaft im Training mindern.
Partizipation ist nicht nur eine Voraussetzung für Integration, sondern gleichermaßen deren Ergebnis; Bildung und die Stärkung sozialer Kompetenzen sind hierbei die entscheidenden Schlüsselressourcen.
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