Magisterarbeit, 2004
135 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN DER UNTERSUCHUNG
2.1. Führungstheorien
2.1.1. Eigenschaftstheorien
2.1.2. Situationstheorien
2.2. Führungskräfteentwicklung
2.2.1. Definition des Begriffes „Führungskraft“
2.2.2. Ziele in der Führungskräfteentwicklung
2.2.3. Grundstruktur der Führungskräfteentwicklung
2.2.4. Förderung beruflicher Handlungskompetenz
2.3. Führung und Führungskräfteentwicklung im Kontext der öffentlichen Verwaltung
2.4. Zusammenfassung des theoretischen Teils
2.5. Definition des Erkenntnisinteresses
3. METHODISCHE ASPEKTE DER BEFRAGUNG
3.1. Ziel und Auswahl der Erhebungstechnik
3.2. Fragebogenkonstruktion
3.2.1. Operationalisierung
3.2.2. Aufbau des Fragebogens, Fragen- und Antwortformat sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Rücklaufquote
3.3. Bestimmung der Population
3.4. Pre-Test
3.5. Durchführung der Hauptstudie und Rücklaufquote
3.6. Erfassung, Aufbereitung, Auswertung und Interpretation der Daten
4. ERGEBNISSE
4.1. Selbstkenntnis und Selbstorganisation
4.2. Ambiguitätstoleranz
4.3. Frustrationstoleranz
4.4. Respekt/ Vorurteilsfreiheit/ Neutralität
4.5. Durchsetzungsfähigkeit
4.6. Kommunikationsfähigkeit
4.7. Vertrauensbereitschaft
4.8. Kooperations- und Teamfähigkeit
4.9. Einfühlungsvermögen (soziale Sensitivität)
4.10. Konfliktfähigkeit
4.11. Konsensfindung
4.12. Herstellung eines vertrauensvollen Gruppenklimas
4.13. Ziele setzen
4.14. Beteiligung
4.15. Motivieren
4.16. Delegieren/Freiräume für selbständiges Arbeiten
4.17. Mitarbeiter fördern und qualifizieren
4.18. Feedback
4.19. Informationsverhalten
4.20. Zusammenfassung der Ergebnisse
5. ANGEMESSENHEIT DES VERFAHRENS
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Ermittlung des Führungskräfteentwicklungsbedarfs im Bereich der Mitarbeiterführung beim Polizeipräsidium Köln, basierend auf der Differenz zwischen den formulierten Anforderungsprofilen und den Selbsteinschätzungen der befragten Führungskräfte.
2.1. Führungstheorien
Das Ziel der Formulierung von Führungstheorien besteht in der Beschreibung, Erklärung und Vorhersage der Bedingungen, Strukturen, Prozesse, Ursachen und Konsequenzen von Führung (Wunderer, 2001, S. 271). Entsprechend müssen Führungstheorien Aussagen darüber ermöglichen, inwieweit Faktoren wie organisatorische Rahmenbedingungen, Merkmale von Führern und Geführten, Besonderheiten der zu bearbeitenden Aufgaben oder der verfolgten Ziele Bedeutung für das Führungsgeschehen haben (Berthel, 1995, S. 76).
Im Mittelpunkt der Führungstheorien steht die Frage nach dem Führungserfolg, der an ökonomischen (z.B. Output) und sozialen Kriterien (z.B. Mitarbeiterzufriedenheit) gemessen wird (Wunderer, 2001, S. 271). Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die wesentlichen Variablen und ihre Verknüpfungen hinreichend beschrieben werden können. Eindeutige und kausale Wirkungszusammenhänge im Kontext von Führung konnten jedoch bisher nicht ermittelt werden. Dies liegt vor allem daran, dass Führung ein komplexes, dynamisches und abstraktes Konstrukt darstellt (Wunderer, 2001, S. 271-272). Wunderer (2001, S. 273) kommt daher zu dem Ergebnis, dass die Führungsforschung in absehbarer Zeit nicht in der Lage sein wird, die hochkomplexe Führungswirklichkeit theoretisch oder gar empirisch umfassend abbilden zu können. Eine allgemein anerkannte Führungstheorie gibt es folglich nicht (Hoffmann, 2001, S. 12). Vielmehr existiert eine kaum zu überschauende Anzahl an Führungstheorien. Es ist daher, um einen Überblick bewahren zu können, hilfreich die existierenden Theorien zu ordnen.
1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Führungskräfteentwicklung im Kontext der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung und definiert das Ziel der Arbeit, den Entwicklungsbedarf im Polizeipräsidium Köln zu bestimmen.
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN DER UNTERSUCHUNG: Hier werden zentrale Führungstheorien sowie Konzepte der Personal- und Führungskräfteentwicklung dargestellt und in den spezifischen Kontext der öffentlichen Verwaltung eingeordnet.
3. METHODISCHE ASPEKTE DER BEFRAGUNG: Dieses Kapitel beschreibt die Vorgehensweise bei der Erhebung, inklusive der Fragebogenkonstruktion, der Operationalisierung der Anforderungsmerkmale und der statistischen Auswertungsmethoden.
4. ERGEBNISSE: Das Kapitel präsentiert die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten zu den einzelnen Anforderungsmerkmalen und interpretiert die Ergebnisse im Hinblick auf den identifizierten Entwicklungsbedarf.
5. ANGEMESSENHEIT DES VERFAHRENS: Der letzte Teil reflektiert die Gütekriterien der Untersuchung, diskutiert die Validität des gewählten Vorgehens und vergleicht die Befunde mit anderen Studien zum Thema.
Führungskräfteentwicklung, Polizeipräsidium Köln, Mitarbeiterführung, Kompetenzmodell, öffentliche Verwaltung, Anforderungsprofil, Selbstbild-Befragung, Personalentwicklung, Sozialkompetenz, Führungstheorien, Bedarfsermittlung, Personalführung, Organisationsentwicklung.
Die Magisterarbeit untersucht den Entwicklungsbedarf bei Führungskräften im Polizeipräsidium Köln im Bereich der Mitarbeiterführung.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen von Führung, aktuelle Herausforderungen in der öffentlichen Verwaltung, sowie die Erfassung von Sozial-, Personal- und Führungskompetenzen.
Das Ziel ist festzustellen, ob ein konkreter Entwicklungsbedarf bei den Führungskräften des Polizeipräsidiums Köln im Bereich der Mitarbeiterführung vorliegt, abgeleitet aus einem Soll/Ist-Vergleich.
Es wurde eine standardisierte postalische Befragung mittels eines Selbstbild-Fragebogens durchgeführt, um subjektive Perspektiven der Führungskräfte quantitativ auszuwerten.
Der Hauptteil befasst sich nach der Theoriebildung mit der methodischen Konstruktion des Fragebogens, der Durchführung der Befragung und der detaillierten deskriptiven Auswertung der Ergebnisse für verschiedene Kompetenzbereiche.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Führungskräfteentwicklung, Mitarbeiterführung, Polizeipräsidium Köln, Kompetenzmodell und Bedarfsermittlung.
Eine individuelle Bedarfsanalyse war aufgrund der notwendigen Anonymität der Befragung, die von den beteiligten Behördenstellen zur Auflage gemacht wurde, nicht möglich.
Die Einteilung in verschiedene Arbeitsbereiche (Wachdienst, Kripo/Verkehr, Bereitschaftspolizei) dient dem Vergleich, ob das Antwortverhalten und somit die Einschätzung der Führungskompetenzen zwischen diesen Gruppen signifikant variiert.
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