Fachbuch, 2019
119 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfragestellung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Digital Natives
2.1 Generationen im Überblick
2.2 Die Digital Natives
3 Personalmanagement
3.1 Begriffliche Abgrenzung
3.2 Personalbeschaffung
3.3 Personalentwicklung
3.4 Personalführung
3.5 Employer Brand
3.6 Personalmarketing-Mix
3.7 Personalmarketingkommunikation
4 Empirische Studie
4.1 Datenerhebung
4.2 Pretest und Durchführung
4.3 Die Hypothesen
4.4 Vorstellung der Ergebnisse
4.5 Bewertung der Studie
5 Empfehlungen für das Personalmanagement
5.1 Die Botschaft an die Digital Natives
5.2 Die richtige Auswahl der Kanäle
5.3 Wo und wie erreicht man die Digital Natives
6 Schlussbetrachtung
Ziel der Bachelorarbeit ist es, Lösungsansätze und Empfehlungen für das Personalmanagement zu entwickeln, um Unternehmen als attraktive Arbeitgeber für die "Digital Natives" (Generation Z) zu positionieren und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
2.2.2.1 Die Ausbreitung der Medien
Die Digital Natives sind mit dem Internet aufgewachsen, die Eigenschaft „technologievertraut“ charakterisiert sie am besten. Sie wachsen mit Touchscreens und mobilen Endgeräten auf. Sie konsumieren Medien in einer Intensität und das gleichzeitig, wie keine andere Generation vor ihr.
War es für die Generation Y noch faszinierend, ist die Technik für die Digital Natives absolut normal und Mittel zum Zweck, ein Werkzeug, um ein Ziel einfach zur erreichen. Noch bevor diese Generation das Internet nutze und so relevant für sie wurde, waren Anwendungen wie google (1998), Wikipedia (2001), facebook (2004) und YouTube (2005) bereits eingeführt. Egal ob User-Generated-Content, in der sich Nutzer selbst den Webinhalt über z. B. YouTube Videos, Livestreams, Blogs oder facebook generieren. Über on-Demand-Angebote, bei denen man sich z. B. Videoprogramme selbst zusammenstellt und sich nicht an das starre TV-Programm halten muss. Oder Musik-Flatrates bei denen man sich die Lieder über die Cloud nach den eigenen Vorlieben zusammenstellt. Die Digital Natives streamen mehr Content als alle Generationen vor ihnen. In drei von fünf Kategorien (gestreamte Fernsehserien, Online-Videos und gestreamte Musik oder Podcasts) liegt der durchschnittliche Medienkonsum über dem der Generation Y, X und den Babyboomern. Lediglich in den Kategorien Fernsehen (Babyboomer) und Radio (Generation X) liegen sie nicht an erster Stelle. Die konstante Verfügbarkeit, egal wann und wo, bildet eine Mentalität der ständigen Erreichbarkeit und ist für diese Generation völlig selbstverständlich, eher natürlich.
1 Einleitung: Vorstellung des demografischen Wandels und der daraus resultierenden Herausforderung für Unternehmen, die Generation Z als Nachwuchskräfte zu gewinnen.
2 Digital Natives: Detaillierte Charakterisierung der Generation Z, ihrer Prägung durch Technologie, Mediennutzung, äußere Einflüsse und ihr Rollenbild.
3 Personalmanagement: Erläuterung der Grundlagen des Personalmanagements mit Fokus auf Beschaffung, Entwicklung, Personalführung und strategischem Employer Branding.
4 Empirische Studie: Dokumentation der primärforschenden Befragung, Methodik, Auswertung der demografischen Daten, Mediennutzung sowie Anforderungen der Zielgruppe an Arbeitgeber.
5 Empfehlungen für das Personalmanagement: Konkrete Handlungsempfehlungen zur Ansprache der Generation Z, zur Auswahl der Kanäle und zur Optimierung der Arbeitgebermarke.
6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende kritische Auseinandersetzung mit den Studienergebnissen und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung eines generationsübergreifenden Personalmanagements.
Digital Natives, Generation Z, Personalmanagement, Employer Branding, Fachkräftemangel, Mitarbeitergewinnung, Personalmarketing, Mediennutzung, Arbeitswelt, Nachwuchskräfte, Personalentwicklung, Recruiting, Arbeitgebermarke, Demografischer Wandel, Online-Befragung
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch angepasstes Personalmanagement die "Digital Natives" (Generation Z) erfolgreich als neue Nachwuchskräfte gewinnen und an sich binden können.
Die zentralen Felder sind die Generationenforschung (Fokus Gen Z), Grundlagen des Personalmanagements, Employer Branding, Personalmarketing-Methoden sowie eine empirische Studie zum Medien- und Anforderungsverhalten der Zielgruppe.
Das Hauptziel ist es, Lösungsansätze und Empfehlungen für Unternehmen aufzuzeigen, wie sie sich als "Arbeitgeber der Wahl" für die Digital Natives positionieren können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer eigenen empirischen Primärforschung mittels eines Fragebogens, der an Schülern, Auszubildenden und über soziale Medien durchgeführt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einordnung der Digital Natives, eine Darstellung der Instrumente des modernen Personalmanagements sowie eine ausführliche Auswertung der empirischen Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Digital Natives, Employer Branding, Personalmarketing, Fachkräftemangel und Mitarbeitergewinnung.
Die Digital Natives sind die ersten "echten" digitalen Ureinwohner, für die das Smartphone ein ständiger Begleiter ist und die Medien in einer Intensität und Gleichzeitigkeit konsumieren, wie es keine Generation zuvor getan hat.
Das Employer Branding dient als entscheidender Differenzierungsfaktor, um die Arbeitgebermarke für die Zielgruppe authentisch, glaubwürdig und attraktiv zu gestalten und so Fehlbesetzungen zu vermeiden.
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