Bachelorarbeit, 2018
186 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Definition duales Studium
2.2 HRM-Praktiken
2.2.1 Recruiting
2.2.2 Personalauswahlverfahren
2.3 Person-Organisation Fit
2.4 Wahrgenommene organisationale Unterstützung
2.5 Commitment
2.6 Hypothesen
3 Methodik
3.1 Online-Erhebung
3.2 Verwendete Skalen
4 Resultate
5 Diskussion
5.1 Theoretische Implikationen
5.2 Praktische Implikationen
5.3 Limitationen
6 Fazit
7 Literaturverzeichnis
8 Anhang
Anhang A: Zur Datenerhebung verwendeter Fragebogen
Anhang B: Poweranalyse mit G*Power
Anhang C: Deskriptive Statistik und Korrelationen
Anhang D: t-Tests für unabhängige Stichproben
Anhang E: Mehrfachauswahl – Kreuztabellen
Anhang F: Einfache lineare Regressionen
Diese Arbeit untersucht den Einfluss von Human-Resource-Management-Praktiken (HRM) sowie der wahrgenommenen organisationalen Unterstützung auf das Commitment dual Studierender, um Faktoren zu identifizieren, die zur langfristigen Bindung dieser Zielgruppe an ihren Ausbildungsbetrieb beitragen.
2.2.1 Recruiting
Aus der strategischen Akquise leitet sich das Recruiting als wesentliche HRM-Praktik ab. Das Recruiting von Mitarbeitern umfasst alle organisationalen Handlungen, die auf Bewerberanzahl und -art sowie das Annehmen eines Berufsangebots einwirken (Breaugh, 1992). Beim Recruiting handelt es sich somit um einen über einen längeren Zeitraum verlaufenden Prozess, der sich in unterschiedliche Abschnitte gliedert (Ployhart et al., 2017): Er beginnt damit, einen Pool zukünftiger, potentieller Bewerber zu schaffen (Polyhart et al., 2017). Anschließend gilt es Kandidaten, die aktiv nach einer Anstellung in der Organisation suchen, zu halten und Einfluss auf ihre Wahl und Entscheidung bezüglich Arbeitsplatz und Tätigkeit zu nehmen (Ployhart et al., 2017).
Um Bewerber mit Unternehmen und Berufsangeboten zu verknüpfen, stellt das Recruiting ein breites Spektrum an Maßnahmen zur Verfügung (Ployhart et al., 2017). Diese beinhalten beispielsweise frühe Recruiting-Aktivitäten wie Hochschulmarketing und Messen (Campion, Ployhart, & Campion, 2017) oder mediale Aufmerksamkeit und Werbung, welche mit der Wahrnehmung von Berufseinsteigern bezüglich Unternehmenseigenschaften und Karriere-möglichkeiten korrelieren (Collins & Stevens, 2002). Die Schaffung einer unverwechselbaren Arbeitgebermarke (Employer Branding), die das Unternehmen konkurrenzfähig macht, wird in der Forschung eingehend untersucht (beispielweise App, Merk, & Büttgen, 2012; Backhaus & Tikoo, 2004; Behrends & Bauer, 2016).
Darüber hinaus wurden die Auswirkungen von Recruiting-Quellen und -Informationen auf die Entwicklung von potentiellen und die Fluktuation von aktuellen Mitarbeitern empirisch erforscht (Campion et al., 2017; Weller, Holtom, Matiaske, & Mellewigt, 2009): Beispielsweise beeinflussen von Recruiting-Quellen bereitgestellte Informationen die Ansichten, Denkweisen und den Entschluss von Kandidaten (Breaugh, 2013) insbesondere in Bezug auf Bildung und Beschäftigungsziele. Die angebotenen Informationen unterstützen vor allem Berufsanfänger darin, sich den Tätigkeitsanforderungen entsprechende Qualifikationen anzueignen (Campion et al., 2017). Außerdem bietet eine persönliche, informelle Recruiting-Quelle, wie Empfehlungen oder soziale Netzwerke systematisch hochwertige und bessere Informationen als formale Quellen, wie Zeitungen und Jobportale (Weller et al., 2009). Die Fluktuationsrate wird insgesamt reduziert, wenn Mitarbeiter durch persönliche Quellen gewonnen werden (Weller et al., 2009).
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz von Personalauswahl und Recruiting für das HRM und führt in die Problematik ein, dual Studierende langfristig an ihren Ausbildungsbetrieb zu binden.
2 Theoretischer Hintergrund: Erläutert die Konzepte duales Studium, HRM-Praktiken, Person-Organisation Fit, wahrgenommene organisationale Unterstützung sowie Commitment und leitet daraus die Hypothesen ab.
3 Methodik: Stellt das Design der empirischen Querschnittsstudie, die Datenerhebung via Online-Fragebogen sowie die verwendeten Skalen und statistischen Analysemethoden vor.
4 Resultate: Präsentiert die Ergebnisse der statistischen Auswertungen, einschließlich deskriptiver Statistik, Korrelationen und Regressionsanalysen zur Überprüfung der Hypothesen.
5 Diskussion: Reflektiert die Ergebnisse im theoretischen Kontext, beleuchtet praktische Implikationen für Unternehmen und weist auf Limitationen der Untersuchung hin.
6 Fazit: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf den Bedarf an weiterer Forschung im Bereich des Commitment-Managements für dual Studierende.
HRM-Praktiken, Duales Studium, Commitment, Person-Organisation Fit, Recruiting, Personalauswahl, Wahrgenommene organisationale Unterstützung, Candidate Experience, Arbeitgebermarke, Personalfluktuation, Sozialer Austausch, Affektives Commitment, Normatives Commitment, Bachelor-Thesis, Eignungsdiagnostik
Die Arbeit untersucht, wie HRM-Praktiken und die vom Unternehmen wahrgenommene Unterstützung das Bindungsverhältnis (Commitment) dual Studierender zu ihrem Ausbildungsbetrieb beeinflussen.
Zentrale Themen sind die Effektivität von Recruiting- und Personalauswahlverfahren sowie die Bedeutung von organisationaler Unterstützung und Wertepassung (Fit) für die Mitarbeiterbindung.
Es soll empirisch geklärt werden, ob und inwieweit intensivere Personalauswahlprozesse und eine hohe wahrgenommene organisationale Unterstützung das Commitment dual Studierender steigern können.
Es wurde eine quantitative Querschnittsstudie in Form einer Online-Befragung unter 59 dualen Studierenden und Absolventen durchgeführt, deren Daten mittels statistischer Korrelations- und Regressionsanalysen ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriebildung zu HRM-Konzepten sowie einen umfangreichen Ergebnisteil, der die Hypothesen anhand von Daten aus der Befragung prüft.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie HRM, Commitment, Duales Studium, Person-Organisation Fit und Personalauswahl geprägt.
Die Analyse zeigt, dass das Assessment-Center als Personalauswahlverfahren mit 61% der Nennungen am weitesten verbreitet ist und einen Zusammenhang mit der starken Ausprägung des affektiven Commitments aufweist.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Studienfortschritt einen negativen Einfluss auf das affektive Commitment gegenüber der Beschäftigungsform hat, da nach Abschluss des Studiums andere Bedürfnisse in den Vordergrund rücken.
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