Bachelorarbeit, 2018
43 Seiten, Note: 1.0
1 Einleitung
2 Blockchain-Technologie
3 Einführung in die Initial Coin Offerings
3.1 Definition
3.2 Entwicklung
3.3 Roadmap
3.4 Design
3.5 Token-Typologie
3.6 Rechtliche Betrachtung
4 Beurteilung des neuen Finanzierungsmechanismus
4.1 Chancen der ICOs
4.2 Risiken der ICOs
5 Fazit
Diese Bachelorarbeit analysiert das "Initial Coin Offering" (ICO) als neu entstandene Form der Unternehmensfinanzierung. Das primäre Ziel besteht darin, dem Leser grundlegende Literatur und ein fundiertes Verständnis für diesen Mechanismus zu vermitteln sowie zu prüfen, ob der jüngste wirtschaftliche Erfolg der ICOs als gerechtfertigt angesehen werden kann.
3.4 Design
Das Projektteam der Organisation hat verschiedene Möglichkeiten, den Verkauf der Token zu strukturieren. Bevor das ICO durchgeführt wird, entscheidet die Organisation, ob das Emissionsvolumen der Token begrenzt werden soll und wie der Token-Preis festgesetzt wird. Ferner kann ein Token-Vorverkauf durchgeführt werden, um die Startkosten der Organisation zu finanzieren. Das Start-up sollte zudem einen Teil der verfügbaren Token nicht im Rahmen des ICOs verkaufen und diesen für einen späteren Finanzierungsbedarf reservieren. Durch den Einsatz eines Milestone-Trackers kann das Risiko für Investoren und die durchführende Organisation des ICOs gesenkt werden. Im Folgenden werden die Gestaltungsmöglichkeiten der durchführenden Organisation aufgeführt.
Begrenzung des Emissionsvolumens
In der Regel wird das Emissionsvolumen des ICOs limitiert, wobei zwischen einem Hard-Cap und einem Soft-Cap unterschieden wird. Es wird von einem Hard-Cap gesprochen, wenn die ausgebende Organisation ab einem gewissen Investitionsvolumen der Anleger keine weiteren Zahlungen annimmt. Bei einem Soft-Cap werden ab dem Erreichen der Deckelung nur noch für einen begrenzten Zeitraum Kaufgebote akzeptiert. In einigen Fällen wird die Restriktion des Ausgabevolumens nicht im Voraus veröffentlicht.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Initial Coin Offerings (ICOs) als alternative Finanzierungsform zur klassischen Risikokapitalbeschaffung ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Blockchain-Technologie: Es werden die technischen Grundlagen der Blockchain erläutert, die notwendig sind, um die Funktionsweise und das Sicherheitskonzept von ICOs zu verstehen.
3 Einführung in die Initial Coin Offerings: Dieses Kapitel definiert den Begriff, analysiert die Entwicklung, beschreibt den Ablauf, die Designoptionen sowie die Typologie der Token und diskutiert die rechtliche Einordnung.
4 Beurteilung des neuen Finanzierungsmechanismus: Eine kritische Auseinandersetzung mit den Vorteilen wie Kosteneffizienz und Reichweite sowie den Risiken durch Informationsasymmetrie, Volatilität und operative Sicherheitslücken.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet die Rechtfertigung des Wachstums und gibt einen Ausblick auf den Bedarf an weiterer Regulierung und Forschung.
Initial Coin Offering, ICO, Blockchain, Kryptowährung, Token, Unternehmensfinanzierung, Smart Contracts, Risikokapital, Due Diligence, Finanzinstrument, Whitepaper, Netzwerkeffekte, Volatilität, Anlegerschutz, Regulierung
Die Arbeit befasst sich mit dem Initial Coin Offering (ICO) als einer neuartigen Methode zur Finanzierung von Blockchain-basierten Projekten und untersucht deren Charakteristika und Auswirkungen.
Die Arbeit behandelt die technischen Grundlagen der Blockchain, den Aufbau und Ablauf eines ICO-Prozesses, die Typologie von Token sowie eine detaillierte Risiko- und Chancenbewertung inklusive regulatorischer Aspekte.
Das Ziel ist die Vermittlung von Grundlagenwissen zu ICOs als Einstiegsliteratur sowie die kritische Prüfung, ob der massive Erfolg dieser Finanzierungsform als gerechtfertigt betrachtet werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Forschungsberichte und Statistiken zum Stand der ICO-Entwicklung bis Mitte 2018.
Der Hauptteil gliedert sich in eine technische Einführung, eine detaillierte prozessuale und rechtliche Einordnung der ICOs sowie eine umfassende kritische Analyse von Chancen für Emittenten und Investoren im Vergleich zu Risiken wie Betrug und Volatilität.
Wichtige Begriffe sind Initial Coin Offering (ICO), Blockchain-Technologie, Smart Contracts, Token-Typologie, Due Diligence und regulatorische Einordnung als Finanzinstrument.
Die mangelnde Information führt zu einer ausgeprägten Informationsasymmetrie, die eine sachgerechte Due Diligence für Investoren nahezu unmöglich macht und spekulative Anlageentscheidungen begünstigt.
Die Einordnung als Finanzinstrument unterwirft den Token-Handel in Deutschland regulatorischen Auflagen und Anforderungen der BaFin, was den Zugang und die Durchführung von ICOs rechtlich verkompliziert.
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