Bachelorarbeit, 2018
56 Seiten, Note: 2,1
Die vorliegende Bachelorarbeit analysiert die strukturelle Verankerung von Medienbildung im deutschen Bildungssystem und argumentiert, warum diese verstärkt in zukünftige Rahmenkonzepte integriert werden muss, um eine freie und demokratische Gesellschaft zu ermöglichen. Die Arbeit beleuchtet den Bedarf an einem neuen Schulfach für kritische Medienbildung und zeigt konzeptionelle Inhalte für einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Informationen in einer medial geprägten Gesellschaft auf.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die das Thema und die Relevanz der kritischen Medienbildung im digitalen Zeitalter einführt. Kapitel 2 befasst sich mit den Grundlagen medienpädagogischen Handelns, wobei die Begriffe Medienkompetenz, Medienbildung und Informationskompetenz im Detail beleuchtet werden. Kapitel 3 untersucht verschiedene theoretische Ansätze, die für die kritische Reflexion von Medien relevant sind, darunter die Theorie der Halbbildung nach Adorno und das Bildungsverständnis nach Klafki. Kapitel 4 analysiert den aktuellen Stand der schulischen Medienbildung in Deutschland und beleuchtet die strukturelle Verankerung im Unterricht. Kapitel 5 befasst sich mit der Erziehung zur kritischen Medienmündigkeit als Bildungsziel und skizziert konzeptionelle Methoden und Inhalte für ein neues Schulfach. Abschließend diskutiert Kapitel 6 die Ergebnisse der Arbeit und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsfelder.
Die zentralen Schlüsselwörter der Arbeit sind Informationskompetenz, Medienbildung, kritische Reflexion, Medienkompetenz und Selbstbestimmung. Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der kritischen Medienbildung für eine freie und demokratische Gesellschaft im digitalen Zeitalter und beleuchtet die Notwendigkeit, diese als Schulfach zu etablieren.
Um in einer medial geprägten Gesellschaft eine freie demokratische Teilhabe zu ermöglichen, benötigen Schüler eine strukturierte Ausbildung in Informations- und Medienkompetenz.
Medienkompetenz fokussiert oft auf die Bedienung und Nutzung, während Medienbildung tiefergehende bildungstheoretische Reflexion und die Entwicklung einer kritischen Urteilsfähigkeit umfasst.
Ein zentrales Lernziel ist der bewusste Umgang mit Informationen und das Erkennen von Desinformation, um die "kritische Medienmündigkeit" zu fördern.
Die strukturelle Verankerung ist oft noch unzureichend; es mangelt an systematischer Qualifikation der Lehrkräfte und einer fächerübergreifenden Integration.
Es beschreibt eine Gesellschaft, in der jeder Bürger zum Publizisten werden kann und daher die redaktionelle Verantwortung und Prüfungskompetenz von Informationen für alle essenziell wird.
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