Fachbuch, 2019
175 Seiten
1 Zur Orientierung am chinesischen Absatzmarkt
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Zu den Determinanten von Markteintrittsstrategien
2.1 Globale Rahmenbedingungen für chinesischen Markt
2.2 Motive der Internationalisierung nach China
2.3 Theoretische Fundierung der Markteintrittsstrategien
2.4 Basisstrategien einer internationalen Marktbearbeitung
3 Aktuelle Einflussfaktoren der Volksrepublik China auf eine Markteintrittsstrategie
3.1 China im globalen Kontext
3.2 Globalisierungsprojekt der neuen Seidenstraße
3.3 Chinesische Strukturreformen auf nationaler Ebene
4 Zu den deutsch – chinesischen Beziehungen
4.1 Politisch historische Grundlagen
4.2 Sozio-ökonomische Grundlagen
4.3 Zu den Beispielen eines Markteintritts
5 Konklusion der theoretischen Fundierung
6 Empirische Untersuchung zur Markteintrittsstrategie
6.1 Methodik der Untersuchung
6.2 Auswertung der erhobenen Datensätze
7 Diskussion der Ergebnisse
8 Ausblick
Diese Arbeit definiert die aktuellen Einflussfaktoren auf China-Strategien deutscher Unternehmen und leitet daraus Handlungsempfehlungen ab, indem Markteintrittsstrategien der letzten 15 Jahre vergleichend analysiert werden, um die zentrale Forschungsfrage zu beantworten, welche Folgen sich aus der geänderten Marktsituation für deutsche Unternehmen beim Markteintritt in China ergeben.
2.1.2.1 Politische Rahmenbedingungen in China
Zum besseren Verständnis der politischen Rahmenbedingung wird zunächst ein Blick auf die Historie der politischen Verflechtungen geworfen. China wird in der chinesischen Sprache als Land der Mitte bezeichnet, wodurch das Selbstverständnis der Chinesen zum Ausdruck kommt, den Mittelpunkt der Welt zu bilden, um das sich die anderen Länder ansiedeln. Dieses sino-zentrische Weltbild basiert auf der 3.000 Jahre langen Geschichte Chinas, welche maßgeblich durch das hohe kulturelle, wirtschaftliche und technologische Niveau der Volksrepublik geprägt ist.
Der Unterschied in der langjährigen Geschichte Chinas im Vergleich zu Deutschland und weiteren europäischen Ländern ist, dass China wenig durch imperialistische Tendenzen beeinflusst wurde. China fokussierte sich stattdessen auf Tributzahlungen seiner Nachbarn, da diese insbesondere ökonomisch und militärisch unterlegen waren bzw. auch heute noch sind. Die autarke politische Stellung Chinas blieb, mit Ausnahme der Mongolenherrschaft (1209-1368), bis zu den Opiumkriegen im Jahr 1834 bis 1842 bestehen.
1 Zur Orientierung am chinesischen Absatzmarkt: Einleitung in die ökonomische Neugewichtung der Weltwirtschaft und Zielsetzung der Untersuchung.
2 Zu den Determinanten von Markteintrittsstrategien: Darstellung der theoretischen Grundlagen für Internationalisierungsstrategien unter Berücksichtigung globaler Rahmenbedingungen.
3 Aktuelle Einflussfaktoren der Volksrepublik China auf eine Markteintrittsstrategie: Analyse aktueller geopolitischer und struktureller Einflüsse Chinas auf Investitionsentscheidungen.
4 Zu den deutsch – chinesischen Beziehungen: Historischer Überblick und Vorstellung von Fallbeispielen deutscher Markteintrittsstrategien.
5 Konklusion der theoretischen Fundierung: Zusammenfassung der theoretischen Erkenntnisse zur Vorbereitung der empirischen Forschung.
6 Empirische Untersuchung zur Markteintrittsstrategie: Detaillierte methodische Vorgehensweise und Auswertung der Experteninterviews.
7 Diskussion der Ergebnisse: Interpretation der Forschungsergebnisse im Kontext der theoretischen Fundierung.
8 Ausblick: Zusammenfassende Handlungsempfehlungen für deutsche Unternehmen für den zukünftigen Erfolg in China.
China-Strategie, Markteintrittsstrategie, Deutsche Unternehmen, Internationale Marktbearbeitung, Globalisierung, Seidenstraße, Joint Venture, Tochtergesellschaft, Politische Rahmenbedingungen, Wirtschaftswachstum, Export, Direktinvestitionen, Markteintrittsbarrieren, interkulturelles Management, Guanxi.
Die Arbeit analysiert die China-Strategie deutscher Unternehmen, um zu verstehen, welche Faktoren heute für einen erfolgreichen Markteintritt entscheidend sind.
Die zentralen Felder umfassen ökonomische, politische, soziokulturelle und geografische Rahmenbedingungen sowie die Entwicklung der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: Welche Folgen ergeben sich aus einer geänderten Marktsituation für Unternehmen in Deutschland beim Markteintritt in China?
Neben einer ausführlichen Literaturanalyse wird eine empirische Untersuchung durch Experteninterviews mit Vertretern international agierender deutscher Unternehmen durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, aktuelle Einflussfaktoren wie die "Neue Seidenstraße", deutsch-chinesische Beziehungen und die Auswertung empirischer Daten aus Experteninterviews.
Die Arbeit fokussiert sich primär auf Begriffe wie Markteintrittsstrategie, Internationalisierung, deutsch-chinesische Wirtschaftsbeziehungen, Joint Venture und kulturelle Anpassungsprozesse.
Guanxi beschreibt soziale Gefälligkeiten und Netzwerke, die im chinesischen Geschäftsleben als wesentlicher Erfolgsfaktor für den Aufbau langfristiger Geschäftsbeziehungen dienen.
Die Studie zeigt einen Wandel weg von Joint Ventures hin zu 100%igen Tochtergesellschaften sowie die zunehmende Bedeutung lokaler Marktanpassung und politischer Kontaktpflege.
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