Bachelorarbeit, 2014
41 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
2 Begriffsklärung
2.1 Betrachtung des Begriffes Trend
2.2 Betrachtung des Begriffs Sport
2.3 Betrachtung des Begriffs Trendsport
3 Was ist Hardcourt Bikepolo?
3.1 Die Geschichte des Radpolos
3.2 Die Geschichte des Hardcourt Bikepolos
3.3 Wie definiert sich Hardcourt Bikepolo? Kennzeichen und Grundlagen des Spiels
3.4 Vergleich Zweier-Radpolo (Damen) und Hardcourt Bikepolo
3.5 Hardcourt Bikepolo und die Do-It-Yourself- Mentalität
4 Die Genese von Trendsportarten
4.1 Der Produktlebenszyklus: Ein Exkurs in die Betriebswirtschaftslehre
4.2 Die Phasen der Genese des Hardcourt Bikepolo
5 Ist Hardcourt Bikepolo eine Trendsportart?
6 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Stellenwert des Hardcourt Bikepolos im Kontext der Trendsportarten. Dabei wird analysiert, ob diese junge Sportart die Kriterien für eine Trendsportart erfüllt, in welchem Entwicklungsstadium sie sich befindet und wie sie sich in das Konzept des Trendsportportfolios einordnet.
3.3 Wie definiert sich Hardcourt Bikepolo? Kennzeichen und Grundlagen des Spiels
Beim Hardcourt Bikepolo stehen sich in der Regel zwei Mannschaften zu je drei Spielern gegenüber. Gespielt wird auf einem Feld von mindestens 37 mal 18 Metern bis maximal 47,25 mal 25 Metern, welches durch eine Mittellinie in zwei Hälften unterteilt wird. Der Untergrund ist fest, in der Regel Asphalt, und das gesamte Spielfeld ist von einer Bande umrandet, welche mindestens einen Meter hoch sein sollte. An den Stirnseiten, circa drei Meter von der Bande entfernt, stehen die Tore. Die Spieler sitzen auf einem Rad und haben einen Mallet in der Hand. Zu Beginn des Spiels stehen die Spieler jeder Mannschaft mit dem Hinterrad an der Bande hinter dem eigenen Tor. Der Ball aus hartem Kunststoff liegt auf dem Mittelpunkt des Spielfeldes.
Das Spiel beginnt mit dem Joust, der durch ein Pfeifsignal des Schiedsrichters eingeleitet wird. Beim Joust startet jeweils ein Spieler der beiden Mannschaften von der Ausgangsposition an der Bande und versucht mittels eines Sprints als erstes am Ball in der Mitte zu sein und diesen zu erobern. Ziel des Spiels ist es, den Ball mit einem Schuss ins gegnerische Tor zu befördern. Ein Ball gilt nur als geschossen (Shot), wenn er aus einer Schwungbewegung heraus mit der schmalen Stirnseite des Schlägerkopfes getroffen wird. Wird der Ball mit der breiten Seite des Kopfes gespielt nennt man dies Shuffle, wird ein Tor mittels Shuffle erzielt, ist dieses ungültig.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, skizziert den gesellschaftlichen Wandel und definiert das Ziel, den Stellenwert von Hardcourt Bikepolo als Trendsportart zu untersuchen.
2 Begriffsklärung: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Basis, indem die Begriffe Trend, Sport und Trendsport etymologisch und durch fachwissenschaftliche Definitionen eingegrenzt und analysiert werden.
3 Was ist Hardcourt Bikepolo?: Dieser Abschnitt bietet einen historischen Überblick, beschreibt die spezifischen Spielregeln und Ausrüstungsmerkmale und beleuchtet die DIY-Kultur innerhalb dieser Sportart.
4 Die Genese von Trendsportarten: Hier wird die Entwicklung von Sportarten mit dem Modell des Produktlebenszyklus sowie spezifischen Phasen der Trendsport-Genese verknüpft, um den Status von Hardcourt Bikepolo einzuordnen.
5 Ist Hardcourt Bikepolo eine Trendsportart?: Dieses Kapitel führt die Analyseergebnisse zusammen und diskutiert unter Anwendung der Merkmale aus den vorangegangenen Kapiteln, ob Hardcourt Bikepolo als Trendsportart zu klassifizieren ist.
6 Fazit und Ausblick: Diese Zusammenfassung reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und gibt Anregungen für weiterführende Forschungsansätze im Bereich der taktischen und sozialwissenschaftlichen Aspekte dieser Sportart.
Hardcourt Bikepolo, Trendsport, Sportwissenschaft, Radpolo, Genese, Produktlebenszyklus, Do-It-Yourself-Mentalität, Institutionalisierung, Sportsoziologie, Bewegungsaufgabe, Stilisierung, Virtuosität, Trendsportportfolio, Eventcharakter, Sportentwicklung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einordnung von Hardcourt Bikepolo als Trendsportart und diskutiert dessen Entwicklungsprozess unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten.
Die Arbeit behandelt die theoretische Definition von Trends und Sport, die historische Entstehung des Bikepolo, die Bedeutung der DIY-Kultur sowie Modelle zur Genese von Trendsportarten.
Ziel ist es zu untersuchen, ob Hardcourt Bikepolo anhand definierter Kriterien als Trendsportart gelten kann und an welchem Punkt der Genese sich diese Sportart aktuell befindet.
Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender sportwissenschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Modelle sowie auf eine vergleichende Analyse des Reglements und der historischen Entwicklung.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Begriffe, die detaillierte Vorstellung der Sportart Bikepolo, den Vergleich mit klassischem Radpolo und die Anwendung von Phasenmodellen der Trendsportentwicklung.
Zentrale Begriffe sind Hardcourt Bikepolo, Trendsport, Institutionalisierung, Genese, Do-It-Yourself-Mentalität und die Einordnung im Trendsportportfolio.
Die Unterschiede liegen primär in der Spielfeldgröße, den verwendeten Materialien (Kunststoffball, spezialisierte Mallets) und der Spielgeschwindigkeit, die durch die urbanen Gegebenheiten des Hartplatzes beeinflusst wird.
Die DIY-Ethik ist ein wesentliches Merkmal, da sie sowohl die Eigenanfertigung von Spielgeräten umfasst als auch die informelle Organisation, bei der Akteure selbst aktiv die Entwicklung und Ausbreitung der Sportart gestalten.
Der Autor verortet Hardcourt Bikepolo derzeit in der Phase der "Reife und Diffusion", da ein fortschreitender Institutionalisierungsprozess erkennbar ist, jedoch noch kein nationales Ligasystem oder kommerzielle Durchdringung vorliegt.
Obwohl die Ausrichter von Weltmeisterschaften einen hohen Anspruch an Professionalität pflegen, fehlt aktuell die breite mediale und ökonomische Nachfrage, was eine finanzielle Tragfähigkeit der Veranstaltungen erschwert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

