Fachbuch, 2019
83 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise
2 Marketing allgemein
2.1 Definition Marketing
2.2 Klassisches Marketing
3 Guerilla Marketing
3.1 Geschichtlicher Hintergrund
3.2 Definition Guerilla Marketing
4 Waffen und Instrumente des Guerilla Marketings
4.1 Ambient Marketing und Ambient Media
4.2 Viral und Buzz Marketing
4.3 Ambush Marketing
5 Rechtlicher Rahmen und ethische Bedenken
6 Erfolgsfaktoren beim Guerilla Marketing
7 Misserfolgsfaktoren beim Guerilla Marketing
8 Zwischenfazit
9 Guerilla Marketing in der Praxis
9.1 Praxisbeispiel „Diesel-Jeans in Eisblöcken“
9.2 Praxisbeispiel „Der BVB und die Masken Kampagne von Nike“
9.3 Praxisbeispiel „The Blair Witch Project“
9.4 Resümee
10 Schlussfazit
Diese Arbeit untersucht die Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren von Guerilla-Marketing-Kampagnen durch eine theoretische Literaturanalyse und die praktische Anwendung auf ausgewählte Fallbeispiele, um ein tieferes Verständnis für die Wirksamkeit unkonventioneller Marketingstrategien zu entwickeln.
3.1 Geschichtlicher Hintergrund
Um das Jahr 1965 entstand der Begriff Guerilla Marketing als der Wandel vom Verkäufer- zum Käufermarkt erfolgte. In der Zeit wurde eine Strategie entwickelt, die unabhängig von Kapital und Marktmacht, aber mit Kreativität und unkonventionellen Maßnahmen, funktionieren sollte. 17 Die Entstehung und wesentliche Bedeutung von Guerilla entstand jedoch viel früher.
Der Begriff „Guerilla“ tauchte erstmals Anfang des 19. Jahrhunderts auf. Während des spanischen Unabhängigkeitskrieges, schloss sich eine spanische Untergrundarmee gegen Napoleons Truppen zusammen. Da sie im Vergleich zu Napoleons Truppen in der Unterzahl waren, vermieden sie offene Kämpfe. Daher lautet die spanische Übersetzung für „Guerilla“ auch Kleinkrieg. Die Kämpfer wurden auch „Guerillas“ genannt. Die Guerillas agierten von schwer zugänglichen und abgelegenen Orten, welche sie aufgrund ihrer Mobilität auch problemlos wechselten. Durch diese Flexibilität gelang es den anderen Streitkräften nicht die Guerillas zu überwältigen. Dadurch erlangten die Guerillas einen enormen Vorteil. Außerdem nutzen sie im Kampf die Überlegenheit von Überraschungsangriffen und sabotierten ihre Gegner. Diese Taktik wurde aber nicht erstmals im spanischen Unabhängigkeitskrieg angewendet, sondern bereits viel früher. Derartige Guerilla Taktiken können bis zur Antike zurückverfolgt werden. Besonders Bauernaufstände waren charakteristisch von diesen Taktiken geprägt. Es gibt noch einige weitere geschichtliche Ereignisse. Eine bedeutende Person im Zusammenhang mit Guerilla Taktiken war der kubanische Revolutionär Ernesto Che Guevara. Er schrieb sogar ein Buch über Guerilla Taktik (engl. Guerilla Warfare). Sein Werk wird noch heute von Guerilla Marketeers gelesen.
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, Zielsetzung und der gewählten Vorgehensweise in der Bachelorthesis.
2 Marketing allgemein: Definition des Marketingbegriffs und Erläuterung der klassischen Marketinginstrumente sowie der Perspektiven von Kritikern und Befürwortern.
3 Guerilla Marketing: Historische Entwicklung, Definition und Charakteristika von Guerilla Marketing sowie dessen Einordnung im Marketing-Mix.
4 Waffen und Instrumente des Guerilla Marketings: Detaillierte Vorstellung der wichtigsten Instrumente wie Ambient Marketing, Viral Marketing und Ambush Marketing.
5 Rechtlicher Rahmen und ethische Bedenken: Auseinandersetzung mit den rechtlichen Grenzen und ethischen Herausforderungen bei der Umsetzung von Guerilla-Aktionen.
6 Erfolgsfaktoren beim Guerilla Marketing: Zusammenfassung der literaturbasierten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Guerilla-Marketing-Kampagne.
7 Misserfolgsfaktoren beim Guerilla Marketing: Analyse der Ursachen, warum Guerilla-Marketing-Maßnahmen scheitern können.
8 Zwischenfazit: Reflektion über die Schwierigkeit einer fundierten Erfolgsmessung auf Basis der vorhandenen Literatur.
9 Guerilla Marketing in der Praxis: Theoretische Analyse und Bewertung von drei konkreten Fallbeispielen anhand der zuvor erarbeiteten Erfolgsfaktoren.
10 Schlussfazit: Beantwortung der Forschungsfragen und Ausblick auf die Bedeutung von Guerilla Marketing für zukünftige Marketingstrategien.
Guerilla Marketing, Klassisches Marketing, Ambient Marketing, Viral Marketing, Ambush Marketing, Erfolgsfaktoren, Misserfolgsfaktoren, Kundenbindung, Guerilla-Effekt, Marketing-Mix, Zielgruppenanalyse, Werbewirkung, Kreativität, Unkonventionelle Werbung, Kommunikationsstrategie.
Die Arbeit untersucht das Konzept des Guerilla Marketings als Alternative zum klassischen Marketing, um in einem übersättigten Werbemarkt die notwendige Aufmerksamkeit bei der Zielgruppe zu erlangen.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Abgrenzung von Guerilla Marketing, dessen spezifische Instrumente (Ambient, Viral, Ambush), rechtliche sowie ethische Rahmenbedingungen und eine Bewertung der Erfolgs- bzw. Misserfolgsfaktoren.
Das Ziel ist es, Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren zu identifizieren, die über den Erfolg von Guerilla-Marketing-Kampagnen entscheiden, und diese anhand praktischer Fallbeispiele zu validieren.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literaturanalyse zur Theorie des Marketings und der Guerilla-Taktiken, ergänzt durch eine theoretische Analyse und Bewertung von drei ausgewählten Praxisbeispielen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Vorstellung spezifischer Guerilla-Waffen, die Analyse rechtlicher und ethischer Aspekte sowie die konkrete Untersuchung der Fälle "Diesel-Jeans", "BVB/Nike" und "The Blair Witch Project".
Zu den prägenden Begriffen gehören Guerilla Marketing, Ambient Marketing, Viral Marketing, Ambush Marketing, Werbewirkung, Erfolgsfaktoren und unkonventionelle Kommunikationsstrategien.
Das Beispiel wird als besonders relevant erachtet, da es eine der erfolgreichsten Viral-Marketing-Kampagnen aller Zeiten darstellt, deren Erfolg – im Gegensatz zu vielen anderen Aktionen – durch messbare Verkaufs- und Besucherzahlen belegt werden kann.
Die Arbeit stellt fest, dass es in der aktuellen Literatur an einem allgemein anerkannten und anwendbaren Evaluierungsmodell fehlt, um den Erfolg von Guerilla-Marketing-Kampagnen wissenschaftlich präzise zu messen.
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