Bachelorarbeit, 2018
52 Seiten, Note: 2,0
Die Arbeit analysiert die Verteilungswirkungen von marktorientierten umweltpolitischen Instrumenten im Hinblick auf soziale Gerechtigkeit. Dabei wird die Theorie der Gerechtigkeit von John Rawls als Bewertungsgrundlage herangezogen, um zu untersuchen, ob der Einsatz solcher Instrumente gerecht sein kann. Die Arbeit fokussiert dabei auf die Frage, ob die ungleichen Verteilungswirkungen von marktorientierten Instrumenten, wie der Pigou-Steuer und der Coase-Verhandlungslösung, den Anforderungen des Differenzprinzips genügen und somit als gerecht betrachtet werden können.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Problematik der Verknüpfung von Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit. Anschließend werden die Konzepte der Umweltgerechtigkeit und der sozialen Gerechtigkeit im Detail erläutert. Die Relevanz der sozialen Gerechtigkeit für die Umweltpolitik wird hervorgehoben, wobei die Bedeutung des Themas für die Akzeptanz und Legitimation von Umweltschutzmaßnahmen betont wird.
Im weiteren Verlauf der Arbeit wird die Theorie der Gerechtigkeit von John Rawls vorgestellt. Das Differenzprinzip und das Prinzip des Sparens, die zentralen Elemente seiner Gerechtigkeitstheorie, werden als Bewertungsmaßstab für marktorientierte Umweltpolitik herangezogen. Es wird der Konflikt zwischen Effizienz und Gerechtigkeit im Kontext von Umweltpolitik diskutiert.
Die Arbeit beleuchtet anschließend die theoretischen Grundlagen von marktorientierter Umweltpolitik, insbesondere die Pigou-Steuerlösung und das Coase-Theorem. Die Verteilungswirkungen dieser Konzepte werden anhand des Differenzprinzips und des Prinzips des Sparens analysiert, um zu beurteilen, ob sie den Anforderungen der Gerechtigkeit entsprechen.
Umweltgerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit, John Rawls, Differenzprinzip, Prinzip des Sparens, Marktversagen, Pigou-Steuer, Coase-Theorem, Internalisierung, externe Effekte, Verteilungswirkungen, Effizienz, Gerechtigkeit, Umweltpolitik.
Umweltfragen betreffen oft die Verteilung von Belastungen (Environmental Bads) und die Kosten von Schutzmaßnahmen, was unmittelbar Fragen der sozialen Gerechtigkeit aufwirft.
Das Differenzprinzip besagt, dass soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten nur dann gerecht sind, wenn sie den am wenigsten begünstigten Mitgliedern der Gesellschaft den größten Vorteil bringen.
Die Pigou-Steuer ist ein marktorientiertes Instrument zur Internalisierung externer Effekte, bei dem Umweltverschmutzung besteuert wird, um ökonomische Effizienz zu erreichen.
Das Coase-Theorem befasst sich mit privaten Verhandlungslösungen zur Lösung von Umweltproblemen und deren Auswirkungen auf die Verteilung von Nutzen und Lasten.
Dabei geht es um die Gerechtigkeit zwischen den Generationen, insbesondere um die Frage, wie die heutige Umweltpolitik die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen schützt.
Die Arbeit untersucht die These, dass solche Wirkungen gerecht sein können, wenn sie den Kriterien der Gerechtigkeitstheorie von John Rawls entsprechen.
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