Bachelorarbeit, 2018
107 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielstellung und Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Stress und seine Folgen
2.2 Technostress
2.2.1 Nomophobie
2.2.2 Fear of missing out
2.3 Das transaktionale Stressmodell von Lazarus
2.4 Das Persönlichkeitsmodell der Big Five
2.4.1 Die fünf Persönlichkeitsfaktoren
2.5 Der BFI-10
3 Methodik
3.1 Die Stichprobe
3.2 WhatsApp basierte Interviews
3.2.1 Transkription
3.2.2 Analyse der Interviews
3.3 Online Fragebogen BFI-6
4 Ergebnisse
4.1 Stressoren
4.2 Copingstrategien
4.3 Persönlichkeiten
4.4 Persönlichkeitsbedingte Copingstrategien
5 Fazit
5.1 Zusammenfassung
5.2 Limitationen und weiterer Forschungsbedarf
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen auf die Wahl von Stressbewältigungsstrategien bei Studierenden im Kontext der Smartphone-Nutzung zu untersuchen und dabei relevante Stressoren zu identifizieren.
1.1 Problemstellung
Die stetige und schnelle Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien hat viele Prozesse der Arbeitswelt und des täglichen Lebens erleichtert, aber auch neue gesundheitliche Probleme mit sich gebracht. Technostress ist eine Form dieser Auswirkung, die durch physische, psychische, kognitive und verhaltensbasierte Symptome gekennzeichnet ist und sich dahingehend von normalem Stress, Angst und Depression unterscheidet (Chiappetta 2017; Ragu-Nathan et al. 2008). Technostress tritt im geschäftlichen und privaten Kontext auf, wobei der geschäftliche Aspekt stärker in der Literatur untersucht wird, da Technostress hier messbare Auswirkungen auf die Produktivität mit sich bringt.
Dabei gibt es mehrere stresserzeugenden Reizen, sogenannte Stressoren, die man in die fünf Kategorien „techno overload“, „techno-invasion“, „techno-complexity“, „techno-insecruity“ und „techno-uncertainty“ einteilen kann (Tarafdar et al. 2007). Im privaten Kontext behandelt die Literatur folgende Stressoren: Kosten von Technologie, ungewollte E-Mails, verlangsamte Datenverarbeitung (Şahin and Çoklar 2009), Informationsüberschuss, Kommunikationsüberschuss, Überschuss an sozialer Interaktion (Yao and Cao 2017; Zhang et al. 2016), Multitasking im Internet und zwanghafte Smartphone Nutzung (Jena 2015; Reinecke et al. 2017). Durch diesen Stress entstehen Konflikte zwischen Technologie und privatem bzw. geschäftlichen Umfeld (Zheng and Lee 2016), Pessimismus (Lee 2016) und auch Zustände von Angst und Depression (Reinecke et al. 2017). Die Gründe für diese Art von Technostress sind durch psychologische Faktoren und Persönlichkeitsmerkmale bedingt (Hsiao et al. 2016; Krishnan 2017; Lee et al. 2014).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des smartphone-induzierten Stresses ein und umreißt die Zielsetzung sowie den Aufbau der vorliegenden Bachelorarbeit.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen zu den Themen Stress, Technostress, das transaktionale Stressmodell nach Lazarus und das Big-Five-Persönlichkeitsmodell.
3 Methodik: Hier wird das methodische Vorgehen beschrieben, welches eine Kombination aus narrativen WhatsApp-Interviews zur Stressor-Identifikation und einem Online-Fragebogen (BFI-10) zur Persönlichkeitserfassung umfasst.
4 Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der qualitativen Inhaltsanalyse und der Fragebogenauswertung präsentiert und der Zusammenhang zwischen Stressoren, Copingstrategien und Persönlichkeitsmerkmalen analysiert.
5 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Untersuchungsergebnisse zusammen und diskutiert Limitationen sowie Ansätze für weiterführende Forschungsarbeiten.
Smartphone, Technostress, Studenten, Stressoren, Copingstrategien, Persönlichkeitsmodelle, Big Five, Nomophobie, Fear of missing out, Arbeitswelt, Digitalisierung, soziale Medien, Bewältigungsverhalten, BFI-10, qualitative Inhaltsanalyse
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und der Wahl von Bewältigungsstrategien bei Smartphone-induziertem Stress unter Studierenden.
Die zentralen Themen sind Technostress, Smartphone-Nutzung, Stressbewältigung (Coping) und das Persönlichkeitsmodell der Big Five.
Das Ziel ist es, Stressoren im Zusammenhang mit Smartphones zu identifizieren und zu analysieren, ob die Persönlichkeitsstruktur von Studierenden die Wahl ihrer Bewältigungsstrategie beeinflusst.
Es wurde ein kombinierter Ansatz gewählt: qualitative narrative Interviews via WhatsApp zur Stressor-Identifikation und eine quantitative Online-Befragung mittels BFI-10 zur Persönlichkeitsdiagnostik.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Vorgehensweise sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung der Ergebnisse bezüglich Stressoren, Coping-Arten und Persönlichkeitsprofilen.
Smartphone, Technostress, Stressoren, Copingstrategien, Big Five, Nomophobie, FOMO und Studierende.
Die Ergebnisse identifizierten "Ablenkung", "Erreichbarkeit" und "leerer Akku" als die am häufigsten genannten Belastungsfaktoren.
Die Teilnehmer zeigen tendenziell einen hohen Anteil an problemorientiertem Coping (Lösungssuche), gefolgt von kombinierten Ansätzen. Emotionsorientiertes Coping, bei dem der Stressor ignoriert oder verdrängt wird, kam deutlich seltener zum Einsatz.
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