Masterarbeit, 2018
79 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Forschungsfragen
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Definitionen
2.1.1. Mobilität
2.1.2. Begriffsabgrenzung Integrated Mobility
2.2. Branchenstrukturanalyse nach Porter
2.3. Verändertes Mobilitätsbedürfnis
2.4. Vernetzte Geschäftsmodelle
2.5. Drei Typen der Geschäftsmodelle
3. Praktische Relevanz
3.1. Vom Automobilhersteller zum Mobilitätsdienstleister
3.2. Ökosystem der integrierten Mobilität
3.2.1. Aggregator
3.2.2. Integrator
3.2.3. Mobility Eco-System
4. Empirische Auswertung
4.1. Methodik
4.2. Experteninterviews
5. Integrierte Mobilität
5.1. Automobiles Eco-System
5.2. Neue Preismodelle und Einnahmequellen
5.3. Bewertung der Geschäftsmodelle
5.3.1. 7-K-Prinzip nach Horváth
5.3.2. Carsharing
5.3.3. Ridehailing
5.3.4. Car-Subscription
5.4. Risiken und Chancen
6. Fazit
6.1. Schlussfolgerung
6.2. Limitationen und Ausblick auf zukünftige Forschung
Die Arbeit untersucht die Transformation der Automobilbranche hin zur integrierten Mobilität. Das primäre Ziel ist die Identifikation und Bewertung vernetzter Geschäftsmodelle, die es etablierten Herstellern und neuen Akteuren ermöglichen, in einem sich wandelnden Markt profitabel zu bleiben und den Kunden langfristig an ein Mobility-Eco-System zu binden.
3.2.3. Mobility Eco-System
Die individuelle Mobilität besteht aus zwei Teilen – Anbieter und Nutzer –, wobei diese Masterarbeit das Ökosystem der Anbieter näher beleuchtet. Unter dem Begriff Eco-System, oder zu Deutsch Ökosystem, ist ein Verbund von Akteuren zu verstehen, der durch Produkte und Dienstleistungen Werte für die Konsumenten generiert (vgl. Hingsamer, 2016, Online). Die Werte der Konsumenten variieren in Abhängigkeit des Wohnortes – sei es in urbanen Räumen oder ländlich (vgl. ebd.).
Das Ökosystem der Mobilität bestehend aus Aggregatoren und Integratoren wird durch Einzellösungen, also sog. Startups, vervollständigt. Hierbei bezeichnet ein Eco-System „ein Verbund (,community‘) von Akteuren“ (Diez, 2018, S. 168), die sich untereinander vernetzen. Dabei influenzieren sich diese drei Akteure untereinander und entwickeln bzw. bereichern das Ökosystem (Diez, 2018, S. 168). Ein Ökosystem entsteht also aus einer bereits bestehenden Basis, wie beispielsweise einem Produkt, einer Dienstleistung oder Technologie, welche von anderen Akteuren für ihre eigenen Güter genutzt werden kann (vgl. Proff, 2018, S. 86).
1. Einleitung: Die Einleitung führt in den disruptiven Wandel der Automobilindustrie durch Megatrends ein und definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel legt das theoretische Fundament durch Definitionen, eine Branchenstrukturanalyse nach Porter und die Typologisierung von Geschäftsmodellen.
3. Praktische Relevanz: Hier wird der Wandel vom Automobilhersteller zum Mobilitätsdienstleister beleuchtet und das Ökosystem der integrierten Mobilität in seine Bestandteile zerlegt.
4. Empirische Auswertung: Dieses Kapitel erläutert die methodische Vorgehensweise der qualitativen Experteninterviews zur Validierung der aufgestellten Hypothesen.
5. Integrierte Mobilität: Die empirischen Ergebnisse werden hier diskutiert, neue Preismodelle analysiert und spezifische Geschäftsmodelle wie Carsharing und Car-Subscription bewertet.
6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, bietet eine Schlussfolgerung und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Forschung im Bereich Mobilität.
Integrierte Mobilität, Mobilitätswandel, vernetzte Geschäftsmodelle, Automobilindustrie, Mobility-as-a-Service, Ökosystem, Digitalisierung, 7-K-Prinzip, Carsharing, Car-Subscription, Ridehailing, Profitabilität, Kundennutzen, Kooperationen, Connected Car.
Die Arbeit befasst sich mit dem fundamentalen Wandel der Automobilbranche weg vom reinen Verkauf physischer Produkte hin zur Erbringung vernetzter, integrierter Mobilitätsdienstleistungen.
Im Zentrum stehen die Megatrends Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren sowie deren Einfluss auf die Geschäftsmodelle von Automobilherstellern und neuen Marktteilnehmern.
Ziel ist es, strategische Ausrichtungen und neue Geschäftsmodelle zu identifizieren und zu bewerten, die im Bereich der integrierten Mobilität ein zukünftiges Gewinnpotenzial versprechen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer qualitativen empirischen Erhebung durch Experteninterviews mit Vertretern aus Automobilkonzernen, Startups und Finanzdienstleistern.
Der Hauptteil analysiert das Ökosystem der integrierten Mobilität, bewertet Geschäftsmodelle anhand des 7-K-Prinzips und diskutiert Risiken sowie Chancen wie die Kannibalisierung des Kerngeschäfts.
Zentrale Begriffe sind Integrierte Mobilität, Mobility-as-a-Service, vernetzte Geschäftsmodelle, Ökosystem, Transformation und strategische Kooperationen.
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Laut den befragten Experten gibt es aktuell noch kein dominantes, profitables Standard-Geschäftsmodell; der Markt befindet sich in einer Phase der Versuchsfelder und Konsolidierung, in der verschiedene Ansätze parallel existieren.
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