Bachelorarbeit, 2018
74 Seiten, Note: 1,9
1. Einleitung
1.1. Motivation
1.2. Ziele und Forschungsfragen
1.3. Methodische Vorgehensweise
2. Begriffliche Definitionen sowie Abgrenzungen
2.1. Führung laut Definition
2.2. Führungsstile bis zu den 1970er Jahren
2.2.1. Führungsstile nach Kurt Lewin (1890-1947)
2.2.2. Führung nach dem Management by-Prinzip
2.2.3. Situatives Führen nach Hersey and Blanchard
2.3. Neuere Führungstheorien
2.3.1. Systemischer Ansatz
2.3.2. Transformationale Führung
2.3.3. Transaktionale Führung
2.3.4. Dyadische Führung
3. Einflussfaktoren auf den Führungsstil
3.1. Die geführten Personen: Generation Y als Treiber einer neuen Arbeitskultur
3.1.1. Begriffserläuterung
3.1.2. Studie BMW Personalmanagement Baden-Württemberg
3.2. Führungssituation
3.2.1. Work-Life-Balance – Burnout als neue Volkskrankheit
3.2.2. Besonderheiten in Agenturen
3.2.3. Home-Office als Alternative zum Büro
3.2.4. Rechtliche Rahmenbindungen für den beruflichen Kontext
4. Vergleich der verschiedenen Führungsstile
4.1. Festlegung der Vergleichskriterien
4.1.1. Geführte Person
4.1.2. Führungssituation
4.2. Bewertung der einzelnen Führungsstile
4.2.1. Kurt Lewins kooperativer Führungsstil noch gültig
4.2.2. Management by Methoden fördern den Kontaktverlust zum Team
4.2.3. Flexibles Handeln durch das situative Führen
4.2.4. Systemisches Führen entspricht dem aktuellen Zeitgeist
4.2.5. Transaktionale Führung ist nicht mehr relevant
4.2.6. Transformationale Führung – Die Führungskraft als Vorbild für das Team
4.2.7. Dyadische Führung stößt in größeren Teams an ihre Grenzen
5. Synthese
5.1. Führungsmodell 4.0 für Agenturen
5.2. Notwendige Kontrollmechanismen
6. Zusammenfassung
6.1. Reflexion der Vorgehensweise
6.2. Beantwortung der Forschungsfragen
6.3. Kritische Betrachtung sowie Ausblick
Diese Bachelor Thesis analysiert, inwieweit klassische und moderne Führungstheorien auf das spezifische Umfeld von Werbeagenturen anwendbar sind, mit dem Ziel, ein zeitgemäßes Führungsmodell für mittelständische Agenturen zu entwickeln, das den Anforderungen der Generation Y gerecht wird.
2.2.1. Führungsstile nach Kurt Lewin (1890-1947)
Kurt Lenin gehört neben Max Weber zu den Pionieren ihres Bereichs und beide werden der traditionellen Führungstheorie zugeordnet. In den 1940er Jahren widmete sich Lewin dem Thema ‚Führung’ und setze hierzu einige Forschungen auf. In Form von Rollenspielen konnte er drei verschiedene Ausprägungen von Führungsverhalten festhalten, die bis heute das Fundament weiterer Forschungen bilden. Wegweisend war hierbei die Trennung zwischen Persönlichkeit und dem Verhalten der Person. So konnte man den nicht greifbaren Faktor, den Charakter der Führungskraft, komplett ausfiltern.
Die konzipierten Ausprägungen laut Lewin werden unterteilt in:
! Kooperativer Führungsstil,
! Laissez-faire-Führungsstil,
! Autoritärer Führungsstil.
Grundsätzlich lassen sich diese Varianten in ein Raster mit den Achsen Wertschätzung sowie Umfang von Kontrolle eintragen (siehe Abbildung 2). Unter ‚Umfang von Kontrolle’ wir hierbei verstanden, wie aktiv die Führungsperson in die Arbeit des Mitarbeiters eingreift.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung, die Relevanz der Untersuchung für Werbeagenturen und die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2. Begriffliche Definitionen sowie Abgrenzungen: Hier werden theoretische Grundlagen geschaffen, indem der Begriff Führung definiert und ein Überblick über klassische sowie neuere Führungstheorien gegeben wird.
3. Einflussfaktoren auf den Führungsstil: Das Kapitel analysiert die Generation Y als treibende Kraft sowie die spezifische Führungssituation in Agenturen, einschließlich Themen wie Burnout und Home-Office.
4. Vergleich der verschiedenen Führungsstile: Die vorgestellten Theorien werden anhand definierter Kriterien bewertet und ihre Eignung für den heutigen Agenturalltag kritisch hinterfragt.
5. Synthese: Auf Basis der Analyse wird ein Führungsmodell 4.0 für Agenturen hergeleitet und notwendige Kontrollmechanismen werden diskutiert.
6. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel reflektiert die Vorgehensweise, beantwortet die Forschungsfragen und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Führungstheorien, Werbeagenturen, Generation Y, Führungsstile, Management, Arbeitskultur, Mitarbeiterführung, Organisationsstruktur, Home-Office, Burnout, Work-Life-Balance, Transformationale Führung, Systemische Führung, Personalführung, Agiles Arbeiten.
Die Arbeit untersucht die Anwendbarkeit verschiedener Führungstheorien auf die spezifische Branche der Werbeagenturen, um ein Führungsmodell zu entwickeln, das den aktuellen Anforderungen gerecht wird.
Die zentralen Themen umfassen Führungstheorien, die Charakteristika der Generation Y, Herausforderungen durch veränderte Arbeitsumgebungen wie Home-Office sowie die Notwendigkeit moderner Kontrollmechanismen.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines speziell für mittelständische Werbeagenturen umsetzbaren Führungsmodells, um den Anforderungen der heutigen Zeit und der Generation Y zu entsprechen.
Die Arbeit basiert auf einer Sekundärforschung, die verschiedene Studien und Theorien zusammenführt, analysiert und auf ihre praktische Anwendbarkeit in Agenturen hin bewertet.
Der Hauptteil analysiert Führungstheorien, untersucht Einflussfaktoren wie Mitarbeitergenerationen und Arbeitssituationen und vergleicht diese hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit.
Führung, Werbeagentur, Generation Y, Organisationsentwicklung, Führungsstile, Flexibilität und Mitarbeiterbindung.
Aufgrund flacher Hierarchien, hoher Innovationsdynamik und des Wertewandels der Generation Y stoßen starre, klassische Führungsmodelle an ihre Grenzen und bedürfen einer Anpassung.
Die Generation Y stellt durch ihre Ansprüche an Work-Life-Balance, Mitsprache und Sinnstiftung neue Anforderungen an Führungskräfte, die klassische patriarchale Modelle infrage stellt.
Um Flexibilität, wie etwa beim Home-Office, erfolgreich zu gestalten, sind moderne Kontrollinstanzen erforderlich, die nicht auf Überwachung, sondern auf Transparenz und Zielerreichung basieren.
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