Masterarbeit, 2012
104 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung und Überblick
1.1 Klassenklima und Unterrichtsbeteiligung
2. Klassenklima - Determinanten und Auswirkungen
2.1 Was ist Klassenklima?
2.2 Dimensionen des Klassenklimas
2.3 Die empirische Klassenklimaforschung
3. Unterrichtsbeteiligung – Wann arbeiten Schüler im Unterricht mit?
3.1 Einflüsse der Unterrichtsstruktur
3.2 Einflüsse des Lehrers
3.3 Einflüsse der Mitschüler
3.3.1 Mitzieheffekte und Interaktionsmuster
3.4 Einflüsse individueller Schülermerkmale
3.4.1 Selbstkonzept und Leistungsmotivation
3.4.2 Entstehung des leistungsbezogenen Selbstbildes
4. Zusammenfassung, Fragestellung und Hypothesen
4.1 Zusammenfassung
4.1.1 Der Zusammenhang von Unterrichtsbeteiligung und Klassenklima
4.2 Die Verwendung des Begriffs „Klima“ in der vorliegenden Arbeit
4.3 Die Verwendung des Begriffs „Unterrichtsbeteiligung“ in der
4.4 Herleitung der Fragestellung
4.5 Hypothesen
4.5.1 Hypothesenblock 1: Lehrer-Schüler -Interaktion und Unterrichtsbeteiligung
4.5.2 Hypothesenblock 2: Schüler-Schüler-Interaktion und Unterrichtsbeteiligung
4.5.3 Hypothesenblock 3: Schulzufriedenheit und Unterrichtsbeteiligung
5. Der Fragebogen
5.1 Die Auswahl der Stichprobe
5.2 Aufbau des Fragebogens, Itemauswahl und Antwortformat
6. Auswertung
6.1 Deskriptive Statistik
6.2 Kennwerte der Messinstrumente
6.2.1 Skala zur Unterrichtsbeteiligung
6.2.2 Skala zur Lehrer-Schüler-Beziehung
6.2.3 Skala zur Schüler-Schüler-Beziehung
6.3 Überblick über die wichtigsten Kennwerte
6.3.1 Korrelationen
6.3.2 Geschlechtsunterschiede
6.4 Die Unterschiede zwischen den Schulen
6.5 Der Zusammenhang zwischen den drei Skalen
6.5.1 Item „Die Schule macht mir Spaß“
6.5.2 Item: „Ich mag meinen Klassenlehrer gern“
6.5.3 Item: „Ich traue mich oft nicht, mich zu melden“
6.5.4 Item: „Ich hätte gern einen anderen Klassenlehrer“
6.5.5 Item: „Wenn ich eine falsche Antwort gebe, werde ich von den anderen Kindern ausgelacht“
7. Diskussion und Ausblick
7.1 Diskussion der Methodik und der Ergebnisse
7.1.1 Die Methodik und das Messinstrument
7.1.2 Geschlechtsunterschiede
7.1.3 Unterschiede zwischen den Schulen
7.1.4 Die Korrelationen
7.2 Ausblick auf die weitere Forschung
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der subjektiven Quantität der Unterrichtsbeteiligung von Grundschülern und der wahrgenommenen Qualität der Beziehung zu Klassenlehrern sowie Mitschülern. Dabei wird analysiert, inwieweit soziale Faktoren und das Selbstkonzept die aktive Mitarbeit im Unterricht beeinflussen.
1. Einleitung und Überblick
Zu Anfang ihrer schulischen Laufbahn stehen die meisten Schülerinnen und Schüler der Schule völlig unvoreingenommen gegenüber. Viele freuen sich, nach der Kindergartenzeit nun endlich wie die „großen“ Kinder in die Schule gehen zu dürfen – es stellt für sie einen gewaltigen Entwicklungssprung dar. Neben der Vorfreude und der Aufregung zeigt sich aber bald auch die erste Unsicherheit durch Fragen wie „Werde ich eine nette Lehrerin / einen netten Lehrer haben?“, „Werde ich mich mit meinen Klassenkameraden gut verstehen?“, „Werde ich gut sein in der Schule?“, usw. Auch die Eltern, die ihren Kindern normalerweise nur Mut machen und ausschließlich darüber sprechen, wie schön es in der Schule sein wird, können diese Grübeleien nicht verhindern.
Spätestens, wenn ältere Geschwister oder ältere, befreundete Kinder über die Schwierigkeiten in der Schule berichten, werden diese auch den jüngeren bewusst. Ganz intuitiv spüren sie, dass diese neue Situation sehr viele Eventualitäten bereithält. Die Erstklässler müssen sich in einem neuen, großen Schulgebäude zurecht finden, sie müssen lernen, in den Unterrichtsstunden still auf ihrem Platz zu sitzen und die Aufgaben zu bearbeiten, die sie von ihrem Lehrer bekommen. Sie dürfen nicht jederzeit aufstehen, sprechen oder spielen. Möglicherweise werden sie manche Aufgaben als anstrengend empfinden oder sie nicht lösen können. Vielleicht erstmals in ihrem Leben wird ihnen auf diese Weise bewusst, dass sie etwas leisten müssen und dass darauf geschaut wird, welcher Schüler besser ist als der andere.
1. Einleitung und Überblick: Einführung in die Thematik der Grundschule als neuer Lebensraum und Überblick über die Faktoren, die die Lernbereitschaft und Leistung von Schülern beeinflussen.
2. Klassenklima - Determinanten und Auswirkungen: Definition des Begriffs Klassenklima, Abgrenzung zu anderen Klimabegriffen und Diskussion der bisherigen empirischen Forschung.
3. Unterrichtsbeteiligung – Wann arbeiten Schüler im Unterricht mit?: Analyse der Einflussfaktoren auf die aktive Unterrichtsbeteiligung, unterteilt in Unterrichtsstruktur, Lehrerverhalten, Mitschülereinflüsse und individuelle Schülermerkmale.
4. Zusammenfassung, Fragestellung und Hypothesen: Zusammenführung der theoretischen Erkenntnisse sowie Herleitung der Forschungsfrage und konkreter Hypothesen für die empirische Untersuchung.
5. Der Fragebogen: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise, der Stichprobenauswahl und der Struktur des entwickelten Erhebungsinstruments.
6. Auswertung: Darstellung der deskriptiven Datenanalyse, der Korrelationen und der Regressionsanalysen sowie Untersuchung auf Unterschiede zwischen den Schulen.
7. Diskussion und Ausblick: Kritische Reflexion der Methodik und Ergebnisse, Diskussion der Schlussfolgerungen und Identifikation von Potenzial für zukünftige Forschungsarbeiten.
Klassenklima, Unterrichtsbeteiligung, Grundschule, Lehrer-Schüler-Beziehung, Schüler-Schüler-Interaktion, Selbstkonzept, Leistungsmotivation, Schulleistung, Pygmalion-Effekt, Sozialklima, empirische Studie, Fragebogen, Selbstwirksamkeit, Schulklima, Lernfreude.
Die Arbeit untersucht die Relevanz von verschiedenen Aspekten des Klassenklimas für die aktive Beteiligung von Grundschülern am Unterricht.
Die Arbeit fokussiert auf das Klassenklima, die Lehrer-Schüler-Beziehung, die Interaktion zwischen Mitschülern sowie die Auswirkungen von individuellen Schülermerkmalen auf das Lernverhalten.
Die zentrale Frage lautet: Besteht ein Zusammenhang zwischen der subjektiven Quantität der Unterrichtsbeteiligung von Grundschülern und der subjektiven Qualität der Beziehung zu ihrem Klassenlehrer und ihren Mitschülern?
Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung durchgeführt, bei der 255 Kinder der dritten Jahrgangsstufe an fünf verschiedenen Grundschulen mittels eines schriftlichen Fragebogens befragt wurden.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung zu Klassenklima und Beteiligung, die Herleitung von Hypothesen, die methodische Beschreibung der Datenerhebung sowie die statistische Auswertung und Diskussion der Ergebnisse.
Die zentralen Begriffe sind Klassenklima, Unterrichtsbeteiligung, Selbstkonzept, Lehrer-Schüler-Beziehung und Schülermotivation.
Drittklässler können bereits gut genug lesen, um Fragebögen selbstständig zu bearbeiten, befinden sich in der Phase der konkreten Operationen nach Piaget und sind noch nicht so stark durch Schulwechsel geprägt wie Schüler der Sekundarstufe.
Es wurde festgestellt, dass Jungen im Grundschulunterricht signifikant häufiger Langeweile verspüren als Mädchen, was auf eine noch nicht vollständig an den Schulalltag angepasste Konzentrationsfähigkeit zurückgeführt werden könnte.
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