Bachelorarbeit, 2018
61 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
Problemstellung
Zielsetzung
Gliederung und Vorgehensweise der Arbeit
2 Geldspielautomaten in Deutschland
2.1 Gesetzliche Grundlage
2.2 Prävention
2.2.1 Beispiele von bereits umgesetzten Maßnahmen zum Spielerschutz
2.3 Ökonomie
3 Pathologische Glücksspielsucht und ihre Folgen
3.1 Phasen einer Spielerkarriere
3.1.1 Positives Anfangsstadium (Gewinnphase)
3.1.2 Kritisches Gewöhnungsstadium (Verlustphase)
3.1.3 Suchtstadium (Verzweiflungsphase)
3.2 Folgen der Glücksspielsucht
3.2.1 Therapie und Rückfälligkeit
3.2.2 Beschaffungskriminalität
4 Fazit
Die Arbeit untersucht die Problematik der Glücksspielsucht durch Geldspielautomaten in Deutschland, analysiert die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie Präventionsmaßnahmen und geht der Forschungsfrage nach, wie staatliche Regulierungen gestaltet sein müssen, um das Risiko einer pathologischen Spielsucht zu reduzieren und betroffene Spieler besser zu schützen.
Erklärung des Spielablaufs
Die Merkmale der Geldspielautomaten wurden von der Industrie so gestaltet, dass gesetzliche Vorgaben umgangen, und höhere Spielanreize geschaffen werden konnten. Da sich die Spielmerkmale unmittelbar auf das Spielverhalten des Glücksspielers auswirken, macht es an dieser Stelle Sinn, den Spielablauf an Glücksspielautomaten zu beschreiben. Mangels empirischer Daten zum Spielablauf, basiert die nun folgende Beschreibung auf persönlichen Beobachtungen und auf den vorhandenen Darstellungen aus der wissenschaftlichen Literatur. Es handelt sich hierbei nicht um eine eigens durchgeführte Forschung.
Nach Einwurf der Geldmünzen oder Geldscheine erfolgt die Umbuchung des Geldbetrages vom Geld- auf den Punktespeicher. Ein Geldbetrag bis 2,00 € wird unmittelbar nach Einwurf auf den Punktespeicher übertragen. Bei Einwurf größerer Geldbeträge wird ein Restbetrag alle 5 Sekunden in Schritten von 0,20 € auf den Punktespeicher transferiert. Für die Praxis bedeutet dies, ein Betrag von 10,00 € ist nach ca. 200 Sekunden, also ungefähr 3 Minuten vollständig auf den Punktespeicher übertragen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Glücksspielsucht ein, beschreibt die Allgegenwärtigkeit des Spiels in der Gesellschaft und leitet zur Problemstellung sowie Forschungsfrage der Arbeit über.
2 Geldspielautomaten in Deutschland: Hier werden die gesetzlichen Grundlagen, die technischen Merkmale der Automaten sowie bestehende Präventionsansätze und die ökonomische Bedeutung der Glücksspielindustrie analysiert.
3 Pathologische Glücksspielsucht und ihre Folgen: Das Kapitel beschreibt das Krankheitsbild der Spielsucht anhand von Phasenmodellen, beleuchtet die individuellen Folgen wie Beschaffungskriminalität und diskutiert Therapieansätze.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, kritisiert den unzureichenden Umgang mit dem Spielerschutz und fordert eine grundlegende Neuausrichtung der staatlichen Glücksspielpolitik.
Glücksspielsucht, Geldspielautomaten, Prävention, Spielerschutz, pathologisches Spielverhalten, Spielverordnung, Glücksspielstaatsvertrag, Beschaffungskriminalität, Suchtprävention, Verfügbarkeit, Sozialkonzept, Spielabfolge, Risikoleiter, Spielerkarriere, Suchtpotenzial
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik der Glücksspielsucht durch Geldspielautomaten im deutschen Kontext und hinterfragt kritisch die Rolle des Staates beim Spielerschutz.
Zentrale Themen sind die gesetzlichen Regelungen, die psychologischen Auswirkungen des Automatenspiels, Möglichkeiten der Prävention sowie die ökonomischen Aspekte und sozialen Kosten.
Die Arbeit fragt, wie staatlich reglementierte Maßnahmen gestaltet sein müssen, um das Risiko einer pathologischen Sucht zu mindern und betroffene Spieler effektiver zu schützen.
Die Arbeit basiert auf der Auswertung etablierter und aktueller Fachliteratur sowie der Analyse der wissenschaftlichen Diskussion zum Thema Spielsucht und deren Regulierung.
Im Hauptteil werden neben den rechtlichen Rahmenbedingungen insbesondere die Phasen einer Spielerkarriere, die psychotropen Wirkungen des Automatenspiels und die daraus resultierenden sozialen Folgen wie Beschaffungskriminalität beschrieben.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Suchtprävention, Spielerschutz, pathologische Glücksspielsucht, Geldspielautomaten und Reglementierung geprägt.
Es dient als Erklärungsansatz dafür, warum Menschen mit dem Glücksspiel beginnen und durch erste positive Erfahrungen eine irrationale Bindung zum Spielgerät aufbauen können.
Der Autor sieht darin ein effektives Instrument, um den Zugang zu Geldspielautomaten zu kontrollieren, Altersgrenzen konsequent durchzusetzen und problematische Spielverläufe durch ein zentrales Überwachungssystem zu begrenzen.
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