Magisterarbeit, 2005
91 Seiten, Note: sehr gut (1,0)
Die vorliegende Hausarbeit analysiert die Rolle der Vereinten Nationen im Irak-Krieg. Sie untersucht die Vorgeschichte des Konflikts, die Eskalation und die Folgen des Krieges für die Weltorganisation. Besonderes Augenmerk wird auf die Problematik der Durchsetzung des internationalen Rechts und der Reformbedürfnisse der Vereinten Nationen gelegt.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und erläutert die Fragestellung sowie die Zielsetzung der Arbeit. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Vorgeschichte des Irak-Krieges, insbesondere mit dem zweiten Golfkrieg und den Folgen des Krieges, wie der Resolution 687 und der Resolution 688. Das Kapitel beleuchtet auch die Rolle der UNO im zweiten Golfkrieg und die Interessen der USA. Im zweiten Kapitel wird die US-amerikanische Irakpolitik ab 2001 im Kontext des 11. September und der Bush-Doktrin behandelt. Das Verhältnis zwischen den USA und der UNO wird ebenfalls untersucht. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Eskalation des Irak-Konflikts, insbesondere mit den Verhandlungen zur Resolution 1441 und der Spaltung des Sicherheitsrats. Das Scheitern der Diplomatie und die Rolle der UNO im Irak-Krieg sowie die Rolle des Krieges für die UNO werden ebenfalls erörtert. Das vierte Kapitel untersucht die Folgen des Irak-Krieges für die Vereinten Nationen, insbesondere im Kontext des Völkerrechts und der Reformdebatte. Der Einfluss des Krieges auf die UNO-Charta, die Prinzipien der souveränen Gleichheit und das Peacekeeping werden diskutiert. Das fünfte Kapitel beleuchtet die Perspektiven und Empfehlungen für die UNO im Kontext des Nachkriegsiraks und der Region Mittlerer und Naher Osten. Die Rolle der UNO im Bereich Friedenssicherung und das Verhältnis zu den Vereinigten Staaten werden ebenfalls betrachtet. Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Irak-Krieg, Vereinte Nationen, Völkerrecht, UNO-Charta, Sicherheitsrat, Friedenssicherung, humanitäre Intervention, US-amerikanische Irakpolitik, Bush-Doktrin, Reformdebatte, transatlantische Partnerschaft.
Die UNO erwies sich als weitgehend ohnmächtig, die unilaterale Intervention der USA zu verhindern, was der Weltorganisation schweren Schaden zufügte.
Die Resolution sollte den Irak zur Abrüstung zwingen, wurde jedoch von den USA als Legitimation für einen Krieg interpretiert, während andere Mitglieder auf Diplomatie beharrten.
Es gab fundamentale Differenzen zwischen den USA/Großbritannien und Ländern wie Frankreich, Russland und China über die Notwendigkeit militärischer Gewalt.
Die Bush-Doktrin bezeichnet die US-Außenpolitik nach 9/11, die Präventivschläge gegen Bedrohungen auch ohne explizites UN-Mandat vorsah.
Die Debatte umfasst die Struktur des Sicherheitsrats, die Regeln für Peacekeeping-Einsätze und die Durchsetzung des allgemeinen Gewaltverbots der UN-Charta.
Es ist ein militärisches Eingreifen in einem souveränen Staat zum Schutz von Menschenrechten, das im Fall des Irak völkerrechtlich höchst umstritten war.
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