Bachelorarbeit, 2014
74 Seiten, Note: 1,8
2. EINLEITUNG
1.1 AUSGANGSLAGE UND ZIELSETZUNG
1.2 WISSENSCHAFTLICHE FRAGEN
1.3 ABGRENZUNG
3. THEORIETEIL
3.1ALLGEMEINE GRUNDLAGEN UND BEGRIFFSABGRENZUNGEN
3.1.1 Der Geschäftsprozess
3.1.2 Das Geschäftsprozessmanagement
3.1.3 Die Geschäftsprozessmodellierung
3.1.4 Signavio
3.2 BPMN – BUSINESS PROCESS MODEL AND NOTATION
3.2.1 Einsatzgründe und Nutzenpotentiale
3.2.2 Symbole und Attribute
3.2.2.1 Pools und Lanes
3.2.2.2 Ereignisse
3.2.2.3 Aktivitäten
3.2.2.4 Gateways
3.2.3 Ebenen von Prozessmodellen
3.2.3.1 Ebene 1: Strategische Prozessmodelle
3.2.3.2 Ebene 2: Operative Prozessmodelle
3.2.3.3 Ebene 3: Technische Prozessmodelle und Process Execution
3.3 CRM – CUSTOMER RELATIONSHIP MANAGEMENT
3.3.1 Definition und Begriffsabgrenzung
3.3.2 Überblick
3.4 SUGAR CRM
3.4.1 Beschreibung und Einsatz
3.4.2 Empirie: Überblick aktueller CRM-Produkte
4. PRAXISTEIL
4.1 AUFNAHME VON GESCHÄFTSPROZESSEN
4.1.1 Möglichkeiten der Prozessaufnahme
4.1.2 Überführung von EPK zu BPMN
4.1.3 Verbale Geschäftsprozessaufnahme durch Interviews
4.1.4 Erstellung eines Prozessmodells auf der strategischen Ebene
4.1.5 Erstellung eines Prozessmodells auf der operativen Ebene
4.1.6 Analyse der Geschäftsprozesse
4.2 METHODEN DER FEHLERERKENNUNG UND -BEHEBUNG
4.2.1 Methodisches Prüfen auf Solidität
4.2.2 Prüfung mit Signavio
4.3 ÜBERBLICK: ERSTELLUNG VON MODULEN IN SUGAR CRM
4.4 EXEMPLARISCHE IMPLEMENTIERUNG VON GESCHÄFTSLOGIK
4.5 FAZIT
Ziel dieser Arbeit ist die Aufnahme und Analyse bestehender Geschäftsprozesse einer Firma aus der Tourismusbranche (FeWo GmbH) unter Verwendung der BPMN-Notation, um als Grundlage für eine gezielte Erweiterung und Implementierung spezifischer Geschäftslogik in die CRM-Software Sugar CRM zu dienen. Dabei wird untersucht, ob und inwieweit die Nutzung von BPMN gegenüber bisher verwendeten EPK-Modellen Vorteile in Bezug auf Kommunikation, Fehleranalyse und Prozessübersichtlichkeit bietet.
3.2.2.1 Pools und Lanes
Ein Prozess wird oft für eine selbstständige (juristische) Geschäftseinheit (Business Unit) oder Organisation modelliert. Diese Geschäftseinheit kann auch selbst ein Teilnehmer einer Zusammenarbeit (Kollaboration) zwischen zwei oder mehreren Geschäftspartnern sein. Jeder Teilnehmer ist für seinen eigenen Prozess und dessen Kommunikation in der Kollaboration verantwortlich. Der Pool, d.h. ein Rechteck, wird als Darstellungsform für eine eigenständige Business Unit bzw. einen Teilnehmer an einer Kollaboration genutzt. Der Pool kann in mehrere Lanes (Schwimmbahnen) unterteilt werden. Diese können symbolisch für untergeordnete Organisationseinheiten, spezielle Partnerrollen (z.B. Marketing, Controlling, Einkauf) oder Komponenten eines Systems stehen und zeigen für welche Aktivitäten sie verantwortlich sind. Der Pool ist den Lanes untergeordnet und enthält die Lanes, welche in Sub-Lanes, Sub-Sub-Lanes usw. unterteilt werden können (siehe Abbildung 8). Bei der Erstellung von Lanes ist es wichtig, darauf zu achten, dass Aktivitäten, Gateways und Ereignisse nicht die Grenzen einer Lanes überschreiten dürfen. Ein Sequenzfluss kann dagegen die Grenzen einer Lane überschreiten, da dieser eine übergreifende Kommunikation darstellt. Wenn gleiche Aufgaben in mehreren Lanes enthalten sind, werden diese separat modelliert und durch das Gruppierungsartefakt als zusammenhängend markiert.
EINLEITUNG: Definiert die prozessorientierte Unternehmensgestaltung und erläutert die Zielsetzung, Geschäftsprozesse der FeWo GmbH mittels BPMN für die Sugar CRM-Implementierung zu analysieren.
THEORIETEIL: Bietet eine theoretische Fundierung zu Geschäftsprozessmanagement, BPMN-Elementen, CRM-Strategien und einem Überblick über den Markt für CRM-Produkte.
PRAXISTEIL: Beschreibt die konkrete Aufnahme, Modellierung und Analyse der Geschäftsprozesse der FeWo GmbH, die methodische Prüfung auf Solidität mittels Signavio sowie die exemplarische Umsetzung von Geschäftslogik in Sugar CRM.
Geschäftsprozessmanagement, BPMN, Sugar CRM, Prozessmodellierung, EPK, Kundenbeziehungsmanagement, IT-Unterstützung, Prozessaufnahme, Fehlererkennung, Modellierungsebenen, Automatisierung, Geschäftslogik, Signavio, Prozessanalyse, Kommunikation
Die Arbeit untersucht die Aufnahme und Analyse von Geschäftsprozessen bei der FeWo GmbH, um diese für eine effizientere Abbildung und Erweiterung in der CRM-Software Sugar CRM vorzubereiten.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Prozessmodellierung mit BPMN, den Vergleich mit EPK-Modellen, die Strukturierung von Prozessmodellen in verschiedene Ebenen sowie die praktische Implementierung von Modulen und Logik in Sugar CRM.
Das primäre Ziel ist es, durch eine strukturierte Aufnahme und Analyse der Prozesse mittels BPMN Verbesserungspotenziale in der Kommunikation und Effizienz der FeWo GmbH zu identifizieren und diese als Vorlage für eine technische Umsetzung in Sugar CRM zu nutzen.
Der Autor nutzt die BPMN-Modellierung, um Ist-Prozesse abzubilden, führt eine methodische Prüfung auf Solidität durch und setzt zur Analyse quantitative und qualitative Simulationsmethoden mit dem Tool Signavio ein.
Im Hauptteil werden nach einer theoretischen Einführung die Methoden der Prozessaufnahme (Interviews, Workshops), die Überführung von EPK zu BPMN, die Modellierung auf strategischer und operativer Ebene sowie die exemplarische Implementierung von Logik mittels PHP-basierten Logic Hooks in Sugar CRM detailliert beschrieben.
Zentrale Begriffe sind Geschäftsprozessmanagement, BPMN, CRM, Prozessmodellierung, Automatisierung und die praktische Anwendung bei der FeWo GmbH durch die Telematika GmbH.
Der Autor argumentiert, dass BPMN durch die Unterstützung von Stakeholder-spezifischen Sichten und eine präzisere Darstellung von Kommunikationsflüssen besser für komplexe, abteilungsübergreifende Prozesse und die technische Anbindung an CRM-Systeme geeignet ist als EPK.
Sugar CRM ermöglicht durch das Customizing und die Erstellung eigener Module sowie Geschäftslogik eine zentrale Verwaltung von Kundendaten und Anreiselisten, was die manuelle Datenpflege reduziert und die Kundenkommunikation personalisiert.
Es handelt sich um ein Kriterium zur Korrektheit von Prozessmodellen, das sicherstellt, dass ein Prozess ein eindeutiges Startereignis und Endereignis hat und jeder Pfad zwischen diesen liegt, um fehlerhaftes Verhalten wie Deadlocks zu vermeiden.
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