Bachelorarbeit, 2018
62 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Vorgehensweise
2. Erläuterungen und Abgrenzungen
2.1. Humankapital
2.1.1.Humankapital in der Volkswirtschaft
2.1.2.Humankapital in der Betriebswirtschaft
2.2. Immaterielle Vermögenswerte
2.2.1.Immaterielles Vermögen nach UGB
2.2.2.Immaterielles Vermögen nach IAS/IFRS
2.3. Beispiel runtastic GmbH
3. Bewertungsansätze
3.1. Der Workonomics
3.1.1.Economic Value Added (EVA)
3.1.2.Berechnung des Workonomics
3.1.3.Zusammenfassung Workonomics
3.2. Ertragspotentialorientierte Ansätze
3.2.1.Die Saarbrücker Formel
3.3. Indikatorenbasierte Ansätze
3.3.1.Der Skandia Navigator
4. Fazit
5. Empirische Forschung
5.1. Empirische Forschung
5.2. Datenerhebung
5.2.1.Datenerhebung zu dieser Arbeit im Detail
5.2.2.Adidas AG
5.2.3.BASF SE
5.2.4.Bayer AG
5.2.5.BMW Group
5.2.6.Continental AG
5.2.7.Daimler AG
5.2.8.Deutsche Post DHL Group
5.2.9.E.ON SE
5.2.10. Fresenius SE & Co. KGaA
5.2.11. Henkel AG & Co. KGaA
5.2.12. Infineon Technologies AG
5.2.13. Lufthansa Group
5.2.14. RWE AG
5.2.15. SAP SE
5.2.16. Siemens AG
5.2.17. Deutsche Telekom AG
5.2.18. ThyssenKrupp AG
5.2.19. Volkswagen AG
5.3. Datenauswertung
5.3.1.Datenauswertung inklusive Lufthansa
5.3.2.Korrelationsanalyse
6. Conclusio
Diese Bachelorarbeit untersucht, welchen Beitrag der Workonomics-Ansatz zur monetären Bewertung von Humankapital leistet und ob ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen diesem wertorientierten Ansatz und dem Betriebsergebnis (EBIT) besteht.
3.1.2. Berechnung des Workonomics
Da der EVA den Kapitalwert des Unternehmens bestimmt, der wiederum die erwartete Rendite des Unternehmens ist, bedient sich die Boston Consulting Group dieser Vorlage. Wie bereits beschrieben, berücksichtigt der EVA künftige Erlöse und Wachstumspotentiale. Der Workonomics von der Boston Consulting Group ergänzt die Überlegungen des EVAs um die durchschnittlichen Personalkosten und die durchschnittliche Wertschöpfung pro Person. (Barber, Strack 2005, 88) Die Personalkosten machen in vielen Unternehmen einen erheblichen Teil der Kapitalkosten aus. Wie in dieser Arbeit eingehend erwähnt, verstecken sich in den Personalkosten auch eigentliche Investitionen in Humankapital. Mit bedachten Fokus auf das Personal als Wertquelle leitet die Boston Consulting Group folgende Formel her. Ausgangspunkt ist wieder das EBIT:
EBIT = R − MC − D − PC
EBIT = Earnings before Interest and Taxes
R = Revenue (deutsch: Einnahmen)
MC = Material costs (deutsch: Materialkosten)
1. Einleitung: Definiert die Problemstellung und die Forschungsfragen rund um die Messbarkeit von Humankapital in Kennzahlen.
2. Erläuterungen und Abgrenzungen: Klärt grundlegende Begriffe des Humankapitals und ordnet diese in den betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Kontext ein.
3. Bewertungsansätze: Analysiert den Workonomics-Ansatz sowie alternative Methoden wie die Saarbrücker Formel und den Skandia Navigator.
4. Fazit: Reflektiert die Ergebnisse zur Humankapitalbewertung und ordnet den Workonomics-Ansatz als nützliches, aber ergänzungsbedürftiges Instrument ein.
5. Empirische Forschung: Behandelt die methodische Durchführung der Datenerhebung bei DAX 30 Unternehmen und die anschließende statistische Auswertung.
6. Conclusio: Führt die Erkenntnisse zusammen und diskutiert die Grenzen der statistischen Analyse sowie den Kausalzusammenhang zwischen VAP und EBIT.
Humankapitalbewertung, Workonomics, Value Added per Person, VAP, Personalcontrolling, EBIT, Kennzahlen, Unternehmenswert, immaterielle Vermögenswerte, Saarbrücker Formel, Skandia Navigator, empirische Forschung, DAX 30, Korrelationsanalyse, Regression.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der monetären Bewertung von Humankapital in Unternehmen und der Frage, wie sich der Beitrag der Mitarbeiter durch den Workonomics-Ansatz quantifizieren lässt.
Die zentralen Themen sind Humankapital, Personalcontrolling, wertorientierte Unternehmensführung sowie die Anwendung mathematischer Bewertungsmodelle auf betriebliche Kennzahlen.
Das Ziel ist es, den Workonomics-Ansatz als Entscheidungsgrundlage für das Management zu evaluieren und einen statistischen Zusammenhang zwischen der Wertschöpfung pro Mitarbeiter (VAP) und dem Betriebsergebnis (EBIT) aufzuzeigen.
Die Arbeit nutzt einen quantitativen Forschungsansatz, basierend auf einer Panelstudie von Geschäftsberichten ausgewählter DAX 30 Unternehmen über den Zeitraum 2014 bis 2016, ergänzt durch Korrelations- und Regressionsanalysen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen verschiedener Bewertungsansätze (Workonomics, Saarbrücker Formel, Skandia Navigator) und den empirischen Teil, der diese Modelle auf DAX-Unternehmen anwendet.
Wesentliche Begriffe sind Humankapitalbewertung, Workonomics, Value Added per Person (VAP), Personalcontrolling und quantitative empirische Forschung.
Aufgrund einer wesentlichen Änderung der Ausweisungssystematik und einer extremen Steigerung des EBITs wirkte der Lufthansa-Datenpunkt als Ausreißer, der die Objektivität und Vergleichbarkeit der Daten beeinträchtigte.
Während der Workonomics auf einer reinen, leicht installierbaren quantitativen Berechnung basiert, die in vorhandenen Daten leicht auffindbar ist, ist die Saarbrücker Formel wesentlich detailreicher und bezieht weiche Faktoren wie Motivation und Qualifikation stärker ein.
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