Bachelorarbeit, 2018
59 Seiten, Note: 1,2
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
2. Kontext
2.1. Existierende Empfehlungen zur Lautheitsbewertung
2.2. Das Online-Angebot von audiovisuellen Medien
2.2.1. Aufkommen und Einsatzgebiet von Audio-Inhalt
2.2.2. Streaming als Nachfolger des konventionellen Fernsehens
2.3. Dynamik-Trends von relevantem Programmmaterial
2.3.1. Musik
2.3.2. Wortproduktionen
2.3.3. Filmtonproduktionen
2.3.4. Funk- und Fernsehton
2.3.5. Werbespots
2.4. Problemanalyse und Lösungsansatz
2.4.1. Pegelsprünge im Internet als Resultat der unterschiedlichen Lautheitseigenschaften im Mischprogramm
2.4.2. TV-Sender als Vorreiter von Audio-Funktionalität durch Broadcast-Normalisierungen
2.5. Benutzerfreundlichkeit
2.5.1. Generelle Rahmenbedingungen
2.5.2. Toleranzgrenze der Nutzer
2.5.3. Wirtschaftliche Aspekte
2.6. Fazit
3. Methodik
3.1. Entwicklung eines geeigneten Normalisierungsverfahrens
3.2. Usability-Test mit Probanden
3.3. Experteninterview
4. Durchführung
4.1. Entwicklung eines geeigneten Normalisierungsverfahrens
4.1.1. Aufzeichnung
4.1.2. Messung
4.1.3. Nachbearbeitung zu Usability-Szenarien
4.1.4. Usability der Integrated Loudness
4.2. Usability-Test mit Probanden
4.3. Interview
5. Ergebnisse
5.1. Auswertung der Lautheitsmessung
5.2. Auswertung der Szenarien und des Use-Cases
5.3. Auswertung des Usability-Tests mit Probanden
5.4. Auswertung des Experteninterviews
5.5. Empfehlung
5.6. Vergleich zur EBU R 128
5.7. Vergleich zur AES TD1004.1.15-10
5.8. Bestätigung der These
6. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Benutzerfreundlichkeit von Audio-Inhalten im Internet im Hinblick auf Lautheitssprünge. Das primäre Ziel ist es, eine praktikable Lautheitsempfehlung für Streaming-Anbieter zu erarbeiten, um ein konsistentes Hörerlebnis zu gewährleisten und die Benutzerzufriedenheit zu steigern.
2.4.1. Pegelsprünge im Internet als Resultat der unterschiedlichen Lautheitseigenschaften im Mischprogramm
Die sogenannten „Neuen Medien“ veränderten die Medienlandschaft immens. Dazu zählen auch die Entwicklungen im Umgang mit Benutzerfreundlichkeit. Während das analoge Radio schon relativ lange auf eine Lautheitsangleichung des Audio-Inhalts durch Multibandkompressoren setzte, wurden die Erkenntnisse um die Lautheitsdifferenzen, erst spät im Online-Angebot von audiovisuellen Inhalten berücksichtigt. In dieser Zeit führten sämtliche Anbieter eigene Standards ein, welche heute stark von einander abweichen. Das Resultat sind Lautheitssprünge, welche im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit stets zu vermeiden sind (Liu; Picard: 2014; S. 48ff). Einen technischen Lösungsansatz bietet der Leq(RLB)-Algorithmus der ITU, durch welchen sich Programmmaterial, ohne Veränderung der dynamischen Eigenschaften, in der Lautheit angleichen lässt.
1. Einleitung: Einführung in das Problem der Lautheitssprünge beim Streaming und Vorstellung der Zielsetzung sowie der Hypothese der Arbeit.
2. Kontext: Darstellung des theoretischen Rahmens, existierender Normen, Dynamik-Trends in verschiedenen Medienformaten und der Bedeutung von Benutzerfreundlichkeit.
3. Methodik: Beschreibung der drei methodischen Säulen: Entwicklung eines Normalisierungsverfahrens, Usability-Tests mit Probanden und ein Experteninterview.
4. Durchführung: Detaillierte Dokumentation der technischen Umsetzung der Aufzeichnung, Messung, der Usability-Szenarien und der Befragung.
5. Ergebnisse: Präsentation und Analyse der erhobenen Messdaten sowie der Ergebnisse des Nutzertests und des Experteninterviews, inklusive der finalen Empfehlung.
6. Zusammenfassung: Synthese der gewonnenen Erkenntnisse und abschließende Beantwortung der Forschungsfrage unter Einbeziehung der Limitationen.
Lautheit, Streaming, Benutzerfreundlichkeit, EBU R 128, ITU-R BS. 1770, Dynamik, Normalisierung, Usability, Pegelsprünge, Audiotechnik, Broadcast, Internet-Medien, Psychoakustik, Integrated Loudness, True Peak
Die Arbeit behandelt die Problematik unterschiedlicher Lautheitspegel beim Streaming im Internet, die zu störenden Lautheitssprüngen für Nutzer führen.
Die Arbeit verknüpft technische Aspekte der Audiotechnik mit Usability-Forschung und wirtschaftlichen Überlegungen zur Attraktivität von Streaming-Portalen.
Das Ziel ist die Erarbeitung einer einheitlichen und praktikablen Lautheitsempfehlung, die zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und zur Reduktion von Lautheitssprüngen beiträgt.
Es wird eine Kombination aus quantitativen Messungen (Audio-Analyse), einem empirischen Usability-Test mit Probanden und einer qualitativen Expertenbefragung angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Entwicklung eines Normalisierungsverfahrens, die Durchführung von Tests an verschiedenen Wiedergabegeräten und die Auswertung der gesammelten Daten.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Lautheit, Streaming-Normalisierung, EBU R 128 und Benutzerfreundlichkeit definiert.
Die Arbeit empfiehlt einen Zielwert von -16 LUFS bei einem maximalen True Peak von -1 dBTP für audiovisuelle Internetinhalte.
Da Nutzer bei deutlichen Lautheitssprüngen dazu neigen, das Angebot zu verlassen, kann eine konsequente Normalisierung die Kundenbindung und die Attraktivität für Werbepartner steigern.
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