Masterarbeit, 2016
89 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Krisen – Begriffe und Phasen
2.1 Krisenbegriff und Abgrenzung
2.2 Arten von Krisen und Ursachen
2.3 Erscheinungsformen von Krisen
2.3.1 Die überraschende Krise
2.3.2 Die wellenförmige Krise
2.3.3 Die schleichende Krise
2.4 Krisenphasen
3 Krisenmanagement und Krisenkommunikation
3.1 Sechs Faktoren der Krisenkommunikation
3.2 Ziele und Aufgaben der Krisenkommunikation
3.3 Krisenkommunikationsanalyse
3.3.1 Arena-Analyse
3.3.2 Stakeholder-Analyse
3.3.3 Issues Management
3.4 Krisenkommunikationsstrategien
3.4.1 Defensive Krisenkommunikation
3.4.2 Offensive Krisenkommunikation
3.5 Krisenkommunikationstaktik
3.5.1 Klassische Krisenkommunikationsinstrumente
3.5.2 Innovative Krisenkommunikationsinstrumente
3.5.3 Organisation der Kommunikation
3.6 Krisenkommunikationskontrolle
4 Rolle der Medien
4.1 Definition und Funktionen von Medien
4.2 Skandalisierung in den Medien
5 Krisenkommunikation im Sport
5.1 Rahmenbedingungen im Sport
5.2 Public Relations im Sport
5.3 Korruption im Sport
6 Krisenkommunikation am Beispiel der WM Vergabe 2006 an Deutschland
6.1 Analyse
6.1.1 Involvierte Personen und Verbände
6.1.2 Chronologie der Krise
6.1.3 Krisenphasen des WM Skandals 2006
6.2 Kommunikationsverhalten
6.2.1 Kommunikation von Wolfgang Niersbach
6.2.2 Kommunikation von Franz Beckenbauer
6.2.3 Kommunikation von Theo Zwanziger
6.2.4 Kommunikation des DFB
6.3 Auswertung des Kommunikationsverhaltens
6.3.1 Bewertung von Wolfgang Niersbach
6.3.2 Bewertung von Franz Beckenbauer
6.3.3 Bewertung von Theo Zwanziger
6.3.4 Bewertung des DFB
7 Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung professioneller Krisenkommunikation für Sportorganisationen anhand des realen Krisenfalls der Fußball-Weltmeisterschaftsvergabe 2006 an Deutschland. Ziel ist es, durch die Analyse des Kommunikationsverhaltens der beteiligten Akteure des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und des damaligen Organisationskomitees Erfolgsfaktoren sowie Handlungsempfehlungen für ein effektives Krisenmanagement im Sportbereich abzuleiten.
6.1.1 Involvierte Personen und Verbände
Das OK war für die Bewerbung sowie die Organisation der WM 2006 in Deutschland zuständig. Tabelle sechs stellt die Mitglieder mit ihren Aufgabenbereichen dar. Wolfgang Niersbach, Franz Beckenbauer und Theo Zwanziger stellen die Hauptbeteiligten im Skandal dar, auf welche nachfolgend eingegangen wird.
1 Einleitung: Einführung in das Thema Krisenkommunikation und Darstellung der Forschungsrelevanz sowie der methodischen Vorgehensweise anhand des Fallbeispiels der WM 2006.
2 Krisen – Begriffe und Phasen: Theoretische Definition von Krisen, Abgrenzung verwandter Begriffe sowie Erläuterung der verschiedenen Krisenphasen.
3 Krisenmanagement und Krisenkommunikation: Darstellung der Prozessschritte, Erfolgsfaktoren, Strategien und Instrumente, die für ein professionelles Krisenmanagement erforderlich sind.
4 Rolle der Medien: Untersuchung der Funktionen der Medien, ihrer Rolle als vierte Gewalt und des Skandalisierungsprozesses, der maßgeblichen Einfluss auf Krisen nimmt.
5 Krisenkommunikation im Sport: Analyse der sport-spezifischen Rahmenbedingungen, der Bedeutung von PR im Sport sowie der Problematik von Korruption und deren Mediatisierung.
6 Krisenkommunikation am Beispiel der WM Vergabe 2006 an Deutschland: Detaillierte Fallanalyse, Chronologie und Bewertung des individuellen Kommunikationsverhaltens der Akteure sowie des DFB.
7 Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen: Zusammenführung der Ergebnisse zu praxisnahen Handlungsempfehlungen für ein professionelles Krisenmanagement in den verschiedenen Phasen einer Krise.
Krisenkommunikation, Krisenmanagement, Sportmanagement, WM 2006, Deutscher Fußball-Bund, DFB, Skandal, Medienresonanz, Korruption, Öffentlichkeitsarbeit, PR, Stakeholder, Issues Management, Krisenprävention, Krisenphasen
Die Arbeit befasst sich mit der Krisenkommunikation im Sport und untersucht, wie Sportorganisationen auf Krisen reagieren sollten, um Reputationsverluste zu minimieren.
Sie deckt die theoretischen Grundlagen des Krisenmanagements, die Rolle der Medien bei der Skandalisierung sowie die speziellen Bedingungen des Sportmarktes ab.
Das Ziel ist die Ableitung von Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen für ein professionelles Krisenmanagement, die direkt auf den Sport adaptiert werden können.
Die Arbeit nutzt eine qualitative Fallstudienanalyse, bei der der reale Skandal um die WM-Vergabe 2006 als Untersuchungsobjekt dient, um die Kommunikationsstrategien der Akteure zu bewerten.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Krisenmanagement und Medienwirkung sowie einen empirischen Teil, der das Kommunikationsverhalten der DFB-Verantwortlichen Niersbach, Beckenbauer und Zwanziger analysiert.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Krisenkommunikation, Sportmanagement, WM 2006, Krisenprävention und Skandalisierung charakterisiert.
Der Sport ist durch ein deutlich höheres mediales Interesse, emotionale Fan-Bindungen und das spezifische Phänomen der "Kooperenz" gekennzeichnet, was die Kommunikation komplexer und oft zum Krisenfall macht.
Das Fazit fällt für die meisten Beteiligten negativ aus, da durch Vertuschung, Dementis und fehlende Transparenz die Glaubwürdigkeit nachhaltig beschädigt wurde.
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