Masterarbeit, 2018
77 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Entstehung von Unternehmensreputation, insbesondere im Kontext von Startups. Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, welche Informationen bei der Gründung eines Unternehmens initial kommuniziert werden sollten, um eine positive Reputation aufzubauen. Dabei wird untersucht, wie die Verarbeitung von konsistenten und inkonsistenten Informationen die Reputation beeinflusst.
Kapitel 2 legt den theoretischen Grundstein für die Untersuchung, indem es das Konzept der Unternehmensreputation definiert, verwandte Konzepte abgrenzt und die Relevanz von Reputation hervorhebt. Kapitel 3 analysiert die Informationsverarbeitung im Zusammenhang mit Reputation und präsentiert erste Hypothesen. Hier werden Theorien wie Anchoring, Informationsintegrationstheorie und Elaboration Likelihood Model (ELM) sowie die Schematheorie im Detail betrachtet.
Kapitel 4 beschreibt das Untersuchungsdesign der Arbeit, das auf qualitativen Experteninterviews basiert. Kapitel 5 präsentiert die Ergebnisse und Auswertung der Interviews, die Aufschluss über die Verankerung von Initialinformationen, die Kommunikation weiterer Informationen und die Relevanz von Reputation geben.
Kapitel 6 untersucht die Implikationen der Ergebnisse für Startups und bietet konkrete Handlungsempfehlungen. Kapitel 7 fasst die Ergebnisse zusammen, beleuchtet Limitationen der Arbeit und gibt einen Ausblick auf weitere Forschungsbedarfe.
Unternehmensreputation, Startup, Informationsverarbeitung, Anchoring, Informationsintegrationstheorie, Elaboration Likelihood Model (ELM), Schematheorie, Experteninterview, Reputationsstrategie
Startups sollten initial Informationen kommunizieren, die als positiver "Anker" dienen. Besonders wichtig ist es, den Mehrwert des Unternehmens im richtigen Kontext und positiv formuliert zu veröffentlichen.
Die erste verfügbare Information dient Stakeholdern als Referenzpunkt (Anker), an dem alle weiteren Informationen gemessen werden. Ein starker erster Anker ist entscheidend für die weitere Wahrnehmung.
Die Ergebnisse legen nahe, dass die Kommunikation zunächst konsistent zum ersten Anker sein sollte. Inkonsistente Informationen können erst später genutzt werden, um ein vollständigeres Bild zu zeichnen, wenn das Unternehmen solide verankert ist.
Die Arbeit nutzt die Informationsintegrationstheorie, das Elaboration Likelihood Model (ELM), die Schematheorie und das Anchoring-Konzept als theoretische Grundlage.
Qualitative Experteninterviews wurden genutzt, um die theoretisch abgeleiteten Hypothesen zu prüfen und praxisrelevante Handlungsempfehlungen für Startups zu entwickeln.
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