Masterarbeit, 2018
154 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.1.1 Die Veränderung der Arbeitswelt
1.1.2 Auswirkungen auf die Führungskultur
1.2 Struktur und Ziel der Arbeit
1.2.1 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.2.2 Methodik
1.2.3 Aufbau und Struktur der Arbeit
1.3 Terminologie und Begriffsabgrenzung
1.3.1 Führungskultur
1.3.2 Dynamische schnelllebige Unternehmensstrukturen
1.3.3 Kompetenzen
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Die Entwicklung der Führungstheorien
2.1.1 Eigenschaftsorientierte Ansätze
2.1.2 Verhaltenswissenschaftliche Ansätze
2.1.3 Situationstheoretische Ansätze
2.1.4 Beziehungsorientierte Ansätze
2.1.5 New Leadership Ansätze
2.1.6 Shared Leadership Ansatz
2.1.7 Systemtheoretischer Ansatz
2.2 Entwicklung der Bevölkerung
2.2.1 Baby Boomer
2.2.2 Generation X
2.2.3 Generation Y
2.2.4 Generation Z
2.3 Kompetenzen und Führungskultur
2.3.1 Messverfahren für Kompetenzen
2.3.2 Führungskompetenzmanagement
2.3.3 KODE-X-Kompetenzmodellierung
2.3.4 Führungskompetenzen
3. Digitalisierung, Industrie 4.0 und ihr Einfluss auf Führungskultur
3.1 Technologische Entwicklungen
3.1.1 Digitaler Arbeitsplatz
3.1.2 Neue Kommunikationswege
3.1.3 Der Generationenkonflikt
3.2 Konsequenzen der Digitalisierung
3.2.1 Veränderung der Umwelt
3.2.2 Neue Erwartungshaltung an Führungskräfte
3.2.3 Ausprägung von Führung in digitalisierten Unternehmen
3.2.4 Ambidextrie
4. New Leadership im Zeitalter der Digitalisierung
4.1 Digital Economy und erfolgreiche Unternehmensführung
4.1.1 Strategien, Ziele und Geschäftsmodelle
4.1.2 Unternehmenskultur und Personal
4.1.3 Steuerungsgrundsätze und Unternehmensorganisation
4.1.4 Agile Führung
4.2 Führungsansätze und Tools
4.2.1 Partizipative Prognosemethoden
4.2.2 Partizipative Workshopmethoden
4.2.3 Agile Managementansätze
5. Kompetenzen einer Führungskraft in der V.U.C.A.-Welt
5.1 Kompetenzfeldanalyse im V.U.C.A.-Umfeld
5.2 Methode der Kompetenzmodellierung
5.3 Das identifizierte Kompetenzprofil
5.3.1 Medienkompetenz
5.3.2 Netzwerkkompetenz
5.3.3 Interkulturelle Kompetenz
5.3.4 Innovationskompetenz
5.4 Personalauswahl und Entwicklung von Führungskräften
6. Schlussbetrachtung
6.1 Kritische Würdigung
6.2 Fazit
Diese Masterthesis zielt darauf ab, für schnelllebige und dynamische Unternehmensstrukturen ein zielgerichtetes Kompetenzmodell für Führungskräfte zu entwickeln. Auf Basis einer Literaturrecherche zu den Herausforderungen der Digitalisierung (Arbeit 4.0) werden Schlüsselkompetenzen identifiziert, um ein fundiertes Kompetenzprofil zu erstellen, das als Basis für zukünftige Führungskulturen und wissenschaftliche Forschung dienen kann.
3.1.1 Digitaler Arbeitsplatz
Durch die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung verändern sich auch die Arbeitsplätze bzw. Anforderungen an die Mitarbeiter. Bisherige Routinetätigkeiten im unteren und mittleren Qualifikationsniveau sind seit ca. 30 Jahren von einem starken Rückgang gekennzeichnet, welcher unter dem Fachbegriff der Beschäftigungspolarisierung zusammengefasst wird. In den Jahren 1979 bis 1999 gab es auf der einen Seite eine Nachfrageerhöhung auf dem Arbeitsmarkt nach interaktiven bzw. analytischen Nichtroutinetätigkeiten und parallel dazu einen Nachfragerückgang im Bereich der kognitiven Routinetätigkeiten (Schwarzwälder, Landmann, 2015, S. 15). Eine Hochrechnung von Graetz und Michaels (2015) belegt die Verschiebung der Arbeit in Richtung hochqualifizierter Tätigkeiten. Neueste Technologien wie beispielsweise Roboter oder Computer mit künstlicher Intelligenz, ermöglichen bereits die Übernahme von Nichtroutinetätigkeiten und damit eine Reduzierung der Arbeitsplätze.
Laut einer Studie des Frauenhofer-Instituts und Bitkom (2014) werden durch eine Smart Factory, in der Prozesse automatisch angestoßen werden, bis zu 30% Produktivitätssteigerungen erreicht. Durch diese Erkenntnisse verschieben sich die Beziehungen in Richtung Maschine-Maschine-Systeme bzw. Maschine-Mensch-Systeme (Jäger, Körner, 2016, S. 99). Der Mensch wird in solchen neuen Konstrukten entweder teilweise (Maschine-Mensch-Systeme) oder vollständig (Maschine-Maschine-Systeme) durch das System ersetzt.
1. Einleitung: Dieses Kapitel definiert die Problemstellung durch den Wandel der Arbeitswelt und legt die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit dar.
2. Theoretische Grundlagen: Hier wird die historische Entwicklung von Führungstheorien sowie der demografische Wandel und die Grundlagen der Kompetenzforschung behandelt.
3. Digitalisierung, Industrie 4.0 und ihr Einfluss auf Führungskultur: Das Kapitel analysiert technologische Entwicklungen sowie deren Auswirkungen auf Arbeitsplätze, Kommunikation und die Notwendigkeit neuer Führungskonzepte.
4. New Leadership im Zeitalter der Digitalisierung: Es werden Leitplanken für moderne Unternehmensführung diskutiert, inklusive konkreter Führungsansätze und Tools für eine agile Organisation.
5. Kompetenzen einer Führungskraft in der V.U.C.A.-Welt: In diesem Teil werden erfolgsrelevante Kompetenzen analysiert und in einem einheitlichen Kompetenzprofil für Führungskräfte zusammengeführt.
6. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel bietet eine kritische Würdigung der gewählten Methodik sowie ein zusammenfassendes Fazit der Forschungsergebnisse.
Führungskultur, Digitalisierung, Industrie 4.0, Kompetenzmodell, V.U.C.A., New Leadership, Agile Führung, Personalentwicklung, Wissensmanagement, Innovationskompetenz, Medienkompetenz, Netzwerkkompetenz, Interkulturelle Kompetenz, Transformation, Arbeitswelt 4.0
Die Arbeit untersucht die notwendigen Anpassungen der Führungskultur in einem dynamischen, digitalisierten Unternehmensumfeld, das durch die V.U.C.A.-Welt geprägt ist.
Die zentralen Themen sind Digitalisierung, Führungstheorien, Kompetenzmanagement, Generationenmanagement sowie agile Managementansätze und Methoden.
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines zielgerichteten Kompetenzprofils für Führungskräfte, das als Grundlage für moderne Führungskultur und weitere Forschungen dienen kann.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturrecherche und der Auswertung bestehender wissenschaftlicher Studien, um daraus ein einheitliches Kompetenzmodell abzuleiten.
Der Hauptteil analysiert die historischen Theorien, den technologischen Einfluss auf Arbeitsplätze und Führungskultur, sowie konkrete Strategien und Kompetenzen, die eine Führungskraft in einer modernen Arbeitswelt benötigt.
Wichtige Begriffe sind V.U.C.A. (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität), Agilität, Transformation, Medienkompetenz und Innovationsmanagement.
Die unterschiedlichen Erfahrungen und Werte der Babyboomer bis zur Generation Z erfordern ein differenziertes Führungsverständnis, um Mitarbeiter erfolgreich zu binden und zu motivieren.
Es ist ein Rahmenkonzept für eine vernetzte Unternehmensorganisation, das auf den Säulen Vernetzung, Offenheit, Partizipation, Agilität und Vertrauen basiert.
Der Autor weist darauf hin, dass das entwickelte Modell einen Rahmen für mögliche spezifische Profile bietet, jedoch aufgrund der begrenzten Anzahl an Studien keine absolute Vollständigkeit für jedes spezifische Unternehmensszenario beanspruchen kann.
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