Bachelorarbeit, 2018
55 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Ehrenamt
2.1 Definition
2.2 Grenzen des Ehrenamts
2.3 Ehrenamt im Sport
2.3.1 Wertschöpfung durch Ehrenamt im Sport
3 Motivation zum Ehrenamt
3.1 Kosten-Nutzen Theorie
3.2 Rational-Choice-Theorie
3.3 Weitere Studien
4 Festlegung der Kriterien zur Befragung
5 Befragung der Ehrenamtlichen in den Vereinen
5.1 Allgemeine Auswertung
5.2 Auswertung im Hinblick auf das Alter
5.3 Auswertung nach Position
5.4 Auswertung im Hinblick auf den Anstoß
5.5 Auswertung im Hinblick auf die Sportart
5.6 Auswertung im Hinblick auf die Vereinszugehörigkeit
5.7 Auswertung im Hinblick auf die gewünschte Unterstützung
5.8 Zusammenfassung der Ergebnisse
6 Vergleich zu den Ergebnissen bisheriger Studien
7 Was können die Vereine hinsichtlich Bindung und Gewinnung tun?
7.1 Beide Vereine
7.2 BTHV
7.3 HTC45
8 Fazit
Ziel der Arbeit ist es, die Motivationsfaktoren für ehrenamtliches Engagement in den Bonner Sportvereinen BTHV und HTC zu untersuchen, um Handlungsempfehlungen zur besseren Bindung und Gewinnung von Ehrenamtlichen abzuleiten.
2.1 Definition
Zur Annäherung an eine Definition des Begriffs „Ehrenamt“ stellt die Frage, was Ehrenamt eigentlich ausmacht. Hierzu lassen sich sowohl aus der Definition von Heinemann/Schubert (1992) zu „Freiwilligenarbeit“ als auch aus der Definition von Buchholz (2006) wesentliche Charakteristika festhalten:
So heben Heinemann/Schubert die Merkmale „freiwillig, unentgeltlich, Erstellung von Leistungen und für und in Organisationen“ hervor.
Buchholz benutzt ebenfalls die Begriffe „freiwillig, unentgeltlich und in einem organisatorischen Rahmen“, ergänzt jedoch die Merkmale „für andere und kontinuierlich“.
Unter „freiwillig“ verstehen die Autoren eine Mitarbeit ohne physischen, rechtlichen und ökonomischen Zwang.
Zum Merkmal „unentgeltlich“ lässt sich nach Dierkes (1989) ergänzen, dass Ehrenamt eben nicht bezahlte, wie es auch die oben Genannten meinen, Berufsausübung ist.
Für und in Organisationen bzw. in einem organisatorischen Rahmen bedeutet, dass die Freiwilligenarbeit sich auf die Ziele und Zwecke dieser Vereinigung bezieht und jene Vereinigung keine informelle Gruppe ist.
1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Ziel der Arbeit, die Motivationsansätze für ehrenamtliches Engagement bei BTHV und HTC zu beleuchten und daraus Bindungs- sowie Gewinnungsstrategien abzuleiten.
2 Ehrenamt: Dieses Kapitel definiert den Begriff Ehrenamt anhand wissenschaftlicher Literatur und grenzt dessen verschiedene Ausprägungsformen sowie die sportartspezifische Situation ein.
3 Motivation zum Ehrenamt: Hier werden theoretische Modelle wie die Kosten-Nutzen-Theorie und die Rational-Choice-Theorie vorgestellt, um zu erklären, warum sich Menschen ehrenamtlich engagieren.
4 Festlegung der Kriterien zur Befragung: Dieses Kapitel erläutert die Methodik der internetgestützten Befragung und wie die Kriterien für die Motivationsanalyse der Ehrenamtlichen festgelegt wurden.
5 Befragung der Ehrenamtlichen in den Vereinen: Hier erfolgt die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten unter verschiedenen Gesichtspunkten wie Alter, Position, Sportart und Vereinszugehörigkeit.
6 Vergleich zu den Ergebnissen bisheriger Studien: Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung werden in diesem Kapitel mit dem bestehenden Forschungsstand zum Ehrenamt abgeglichen.
7 Was können die Vereine hinsichtlich Bindung und Gewinnung tun?: Auf Basis der Auswertung werden konkrete Handlungsempfehlungen für die Vereine zur Optimierung der Engagementkultur entwickelt.
8 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und resümiert, inwiefern die untersuchten Aspekte zur Bindung und Gewinnung von Ehrenamtlichen beitragen.
Ehrenamt, Sportmanagement, Motivation, BTHV, HTC, Freiwilligenarbeit, Vereinsbindung, Mitgliederengagement, Motivationsforschung, Kosten-Nutzen-Theorie, Rational-Choice-Theorie, Vereinsarbeit, Ehrenamtsgewinnung, Vereinsmitglieder, Sportverein
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung ehrenamtlicher Motivation in den Bonner Sportvereinen BTHV und HTC, um Wege zur verbesserten Bindung und Gewinnung von Freiwilligen zu identifizieren.
Die zentralen Themen umfassen die Definition des Ehrenamts, verschiedene Motivationsmodelle, die empirische Analyse von Vereinsmitgliederdaten und die Ableitung praktischer Handlungsempfehlungen für Vereine.
Das Hauptziel ist es, die spezifischen Beweggründe für ein Ehrenamt zu verstehen, um den Vereinen Hilfestellungen zu geben, wie sie ihre ehrenamtlichen Helfer besser an sich binden und neue gewinnen können.
Es wurde eine internetgestützte Befragung der Ehrenamtlichen in den beiden Bonner Vereinen durchgeführt, deren Ergebnisse quantitativ ausgewertet und mit bestehenden Theorien verglichen wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen der Ehrenamtsmotivation, die Festlegung der Befragungskriterien, die detaillierte Auswertung der Umfrageergebnisse nach verschiedenen Kategorien sowie den Vergleich mit bisherigen Studien.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Ehrenamt, Sportmanagement, Motivation, Vereinsbindung, Mitgliederengagement und Freiwilligenarbeit charakterisiert.
Ja, die Studie zeigt, dass sich Motivationsschwerpunkte (z. B. intrinsisch-egoistische vs. altruistische Motive) in den verschiedenen Altersgruppen sowie bei unterschiedlichen ehrenamtlichen Positionen unterscheiden.
Die Auswertung verdeutlicht, dass die Art und das Ausmaß der Unterstützung (fachlich, materiell, ideell) zwischen BTHV und HTC variiert und je nach Position des Ehrenamtlichen unterschiedliche Bedarfe bestehen.
Die Art und Weise, wie ein Mitglied zur Übernahme eines Ehrenamts gelangt (z. B. durch persönliche Ansprache oder eigene Initiative), beeinflusst die zugrunde liegenden Motivationsstrukturen maßgeblich.
Empfohlen werden unter anderem die Etablierung einer stärkeren Anerkennungskultur, eine gezieltere Kommunikation "auf Augenhöhe" sowie bedarfsgerechte Angebote zur fachlichen Weiterbildung der Ehrenamtlichen.
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