Bachelorarbeit, 2013
69 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theorie
2.1 Lernprogramme
2.1.1 Eingrenzung des Begriffs Lernprogramm
2.1.2 Das teutolab
2.1.3 Lernprogramme im teutolab
2.2 E-Learning
2.2.1 Definition und Erläuterung
2.2.2 Lernprogramme als Teilgebiet von E-Learning
2.2.3 Vor- und Nachteile von E-Learning
2.3 Frage-/Aufgabentypen
2.3.1 Multiple Choice
2.3.1.1 Grundlegende Informationen
2.3.1.2 Anleitung zur Erstellung einer Multiple-Choice-Frage
2.3.1.3 Beispiel für eine Multiple-Choice-Frage
2.3.2 An- und Zuordnungsaufgaben
2.3.2.1 Anordnungsaufgabe
2.3.2.2 Beispiel für eine Anordnungsaufgabe
2.3.2.3 Zuordnungsaufgabe
2.3.2.4 Beispiel für eine Zuordnungsaufgabe
2.3.2.5 Erweiterte Zuordnungsaufgabe
2.3.2.6 Beispiel für eine erweiterte Zuordnungsaufgabe
2.3.2.7 Hinweise zur Erstellung von An- und Zuordnungsaufgaben
2.3.2.7.1 Aufgaben mit Textelementen
2.3.2.7.2 Aufgaben mit Bildelementen
2.3.2.7.3 Gemischte Aufgaben
2.3.3 Leseaufträge
2.3.3.1 Aufgabenstellung
2.3.3.2 Textauswahl
2.3.4 Lückentexte und Rechenaufgaben
2.3.4.1 Erläuterung
2.3.4.2 Hinweise zum Aufbau eines Lückentextes oder einer Rechenaufgabe
2.3.4.3 Lückentextaufgabe
2.3.4.4 Beispiel für eine Lückentextaufgabe
2.3.4.5 Rechenaufgabe
2.3.4.6 Beispiel für eine Rechenaufgabe
3. Praxis
3.1 Vorstellung des Lernprogramms zum teutolab-Versuch 1.3 Fraktionierte Destillation von Orangenöl
3.1.1 Grundlegende Informationen
3.1.2 Technische Grundlagen
3.1.3 Vorstellung des Lernprogramms zum Versuch: 1.3 Fraktionierte Destillation von Orangenöl
3.2 Erprobung des Lernprogramms zum teutolab-Versuch 1.3 Fraktionierte Destillation von Orangenöl am Einstein-Gymnasium in Rheda-Wiedenbrück
3.2.1 Methoden und Begründung
3.2.2 Pre- und Post-Test
3.2.2.1 Fragebogen des Pre-Tests
3.2.2.2 Fragenbogen des Post-Tests
3.2.3 Teilnehmende Beobachtung
3.2.4 Vorstellung des Feldes und Ablaufs
3.2.5 Auswertung der teilnehmenden Beobachtung
3.2.5.1 Durchführung des Experiments
3.2.5.2 Durchführung des Lernprogramms
3.2.6 Auswertung der Fragebögen
3.2.7 Fazit
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und praktischen Erprobung eines computergestützten Lernprogramms, das Lernende bei der Auswertung eines spezifischen teutolab-Experiments (Fraktionierte Destillation von Orangenöl) unterstützt. Ziel ist es, die Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler bei der Versuchsauswertung zu fördern und zu untersuchen, ob ein solches E-Learning-Angebot im teutolab-Kontext von der Zielgruppe angenommen wird und als sinnvolle Ergänzung wahrgenommen wird.
2.3.1.2 Anleitung zur Erstellung einer Multiple-Choice-Frage
Thomas Haladyna hat über viele Jahre zu geschlossenen Fragetypen geforscht. Ein spezielles Augenmerk legte er dabei auf Multiple-Choice-Frage. 2004 erschien die dritte und aktuellste Auflage seines Buches Developing and Validating Multiple-choice Test Items, in dem eine umfassende Checkliste zur Erstellung von Multiple-Choice-Aufgaben enthalten ist. Diese Guideline wird im Folgenden chronologisch wiedergegeben und erläutert.
Haladyna unterscheidet die Vorbereitung einer Multiple-Choice-Frage in vier Bereiche.
Der erste Bereich betrifft die inhaltsspezifische Planung, die der Erstellende im Vorfeld treffen muss. Dabei sollte der Erstellende folgende Punkte beachten:
1. Die Fragen sollte jeweils nur einen spezifischen Inhalt eines Themas behandeln und auf nur einen kognitiven Prozess bezogen sein, also entweder reproduzierend, reorganisierend, transferierend oder problemlösend gestaltet sein.
2. Es sollte nur wichtiger, nicht trivialer Inhalt gefragt werden. Die Abwägung, was wichtig und was nicht trivial ist, ist subjektiv. Die Erstellenden müssen ihre Entscheidung mit ihrem Fachwissen begründen können.
3. Um die reine Reproduktion der Lernenden zu umgehen, sollte unbekanntes Material verwendet werden. Dies fördert Verstehensprozesse.
4. Der Inhalt einer Aufgabe sollte mit anderen Aufgaben nicht verknüpft sein. Ein Lernprogramm bietet die Möglichkeit, dass für den Lernenden die nächste Frage nicht vor Lösung der zu lösenden Frage sichtbar ist, sodass Hinweise auf den Inhalt der nächsten Frage vermieden werden sollten.
5. Die Erstellenden sollten darauf achten, zu allgemeine und zu spezifische Inhalte zu vermeiden. Allgemeinheit in Fragen führt oft zu Unklarheit, während zu spezifische Fragen zu Trivialität führen.
6. Eine Meinungsabfrage muss vermieden werden, da die Antwortmöglichkeiten vorgegeben sind und eine freie Äußerung des Lernenden nicht möglich ist.
1. Einleitung: Beschreibt die Motivation hinter der Entwicklung eines computergestützten Lernprogramms zur teutolab-Versuchsauswertung und formuliert die zentralen Hypothesen der Arbeit.
2. Theorie: Bietet einen Überblick über die Entwicklung von Lernprogrammen, E-Learning-Grundlagen sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit verschiedenen Frage- und Aufgabentypen.
3. Praxis: Dokumentiert die technische Entwicklung des Lernprogramms für den Versuch zur fraktionierten Destillation und beschreibt die empirische Erprobung an einer Schule sowie deren Auswertung.
4. Literaturverzeichnis: Listet sämtliche in der Arbeit verwendeten Quellen, unterteilt in Fachbücher, Internetquellen und Zeitschriftenartikel, auf.
5. Anhang: Enthält ergänzende Materialien wie eine Übersicht der auf dem USB-Stick bereitgestellten Programme sowie die verwendeten Fragebögen.
Lernprogramm, teutolab, E-Learning, Multiple-Choice, Destillation, Chemieunterricht, Lernsoftware, Schülerlabor, empirische Erprobung, Versuchsauswertung, Bildungstechnologie, Fachdidaktik Chemie, mediengestütztes Lernen, Fragebogenauswertung, computergestütztes Lernen.
Die Arbeit untersucht, wie ein computerbasiertes Lernprogramm gestaltet sein muss, um Lernende bei der Auswertung chemischer Versuche im Kontext des teutolab-Schülerlabors sinnvoll zu unterstützen und zu motivieren.
Der theoretische Teil beleuchtet die Definition und Geschichte von Lernprogrammen, die Konzepte des E-Learning sowie methodische Anforderungen an die Gestaltung von Aufgabenformaten wie Multiple-Choice, Zuordnungsaufgaben und Lückentexten.
Das Hauptziel ist die Entwicklung und praktische Erprobung eines Lernprogramms, um festzustellen, ob Schülerinnen und Schüler diese digitale Methode bei der Versuchsdeutung annehmen und inwiefern sie dadurch eigenständiger arbeiten können.
Es wurde eine Kombination aus qualitativer und quantitativer Forschung gewählt (Triangulation). Die Datenerhebung erfolgte primär durch eine teilnehmende Beobachtung während des Versuchs sowie durch schriftliche Pre- und Post-Tests.
Der Praxisteil stellt die Entwicklung des Programms (basierend auf HTML) für den Versuch "Fraktionierte Destillation von Orangenöl" vor und analysiert die Ergebnisse der Erprobung mit einer Schulklasse am Einstein-Gymnasium.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Lernprogramm, teutolab, E-Learning, Destillation, Chemieunterricht, mediengestütztes Lernen und die Evaluation durch Fragebögen.
Das Programm wurde in HTML erstellt, um plattformunabhängig und ohne zusätzliche Softwareinstallation direkt in modernen Webbrowsern lauffähig zu sein, was eine einfache Nutzung auch an verschiedenen Endgeräten ermöglicht.
Die Autorin achtet bei der Auswertung der Fragebögen und der Beobachtungen darauf, ob sich Unterschiede in der Nutzung oder Bewertung zwischen den Schülerinnen und Schülern ergeben haben, um geschlechtsspezifische Aspekte bei der Arbeit mit dem Programm aufzuzeigen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

