Bachelorarbeit, 2018
103 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Team und Teamarbeit
2.1 Begriffserklärung und Merkmale
2.2 Phasen der Teambildung und Teamentwicklung
2.3 Mehrwert von Teamarbeit
3 Einflussfaktoren einer erfolgreichen Teamarbeit
3.1 Gestaltung der Teamaufgabe
3.2 Gestaltung der Teamzusammensetzung
3.3 Gestaltung der Teamsteuerung
3.4 Zwischenfazit
4 Selbstorganisierte Teamarbeit
4.1 Paradigmenwechsel der Organisationen
4.2 Autoritätsmatrix nach J. Richard Hackman
4.3 Systemtheoretischer Ansatz
4.4 Voraussetzungen von Selbstorganisation
4.5 Merkmale selbstorganisierter Teams
4.5.1 Bereitschaft zur Veränderung und Anpassung
4.5.2 Intensive und offene Kommunikation
4.5.3 Heterogenität
4.5.4 Zirkuläre Feedbackkultur
4.5.5 Dezentralisierte Kontrolle
4.5.6 Komplexität
4.5.7 Selbstreferenz
4.5.8 Redundanz
4.5.9 Hoher Grad an Autonomie
4.5.10 Konstruktive Konfliktlösung
4.6 Kompetenzprofil selbstorganisierter Teams
4.6.1 Kooperative und kommunikative Kompetenz
4.6.2 Teamkompetenz
4.6.3 Selbstkenntniskompetenz und Reflexionskompetenz
4.6.4 Strukturkompetenz
4.6.5 T-Kompetenz
4.7 Nutzen selbstorganisierter Teams
4.8 Führung selbstorganisierter Teams
4.8.1 Neues Führungsverständnis
4.8.2 Geteilte Führung
5 Konfliktmanagement in der Teamarbeit
5.1 Begriffsklärung: sozialer Konflikt
5.2 Sinn und Zweck von Konflikten
5.3 Konfliktpotenzial und Konfliktursachen
5.4 Konfliktarten
5.4.1 Konflikte nach Erscheinungsform: latent vs. manifest
5.4.2 Konflikte nach Verhaltensstile der Interaktion: heiß vs. kalt
5.5 Auswirkungen ungelöster Konflikte
5.6 Konfliktmanagement
5.6.1 Herkömmlicher Umgang mit Konflikten
5.6.2 Komplementärer Umgang mit Konflikten
5.7 Konfliktkompetenz
6 Konstruktive Konfliktlösungen in selbstorganisierten Teams
6.1 Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
6.2 Eskalationsmodell nach Friedrich Glasl
6.3 Konfliktlösungsstrategien nach Gerhard Schwarz
6.4 Konstruktive Konfliktlösung: die Konfliktmoderation
6.4.1 Begriffsklärung, Besonderheiten und Ziele
6.4.2 Moderationskompetenzen
6.4.3 Rolle und Aufgaben des Moderators
6.4.4 Ablauf
6.5 Konstruktive Konfliktlösung: die Mediation
6.5.1 Begriffsklärung, Prinzipien und Ziele
6.5.2 Mediationskompetenzen
6.5.3 Rolle und Aufgaben des Mediators
6.5.4 Ablauf
6.6 Umgang durch die Teammitglieder und die Führungskraft
6.6.1 Teammitglieder
6.6.2 Führungskraft
7 Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die Ursachen von Konflikten in selbstorganisierten Teams und analysiert, wie diese durch die Mitglieder sowie die Führungskraft konstruktiv gelöst werden können. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Methoden der Moderation und Mediation gelegt.
4.1 Paradigmenwechsel der Organisationen
Im Laufe der Jahre haben sich Organisationen stark verändert und sich strukturell neu aufgestellt. Aus diversen gesellschaftlichen, ökonomischen, demografischen, wissenschaftlichen und ökologischen Veränderungen sind neue Herausforderungen entstanden, die zu einem enormen Veränderungsdruck der Organisationen und organisationalen Einheiten führen. Die Organisationen müssen sich an aktuelle Anforderungen orientieren und entstehende Risiken sowie Chancen ausloten. Der Erfolg der Organisationen hängt davon ab, wie und in welchem Ausmaß diese die kontinuierlichen Veränderungen gestalten können. In diesem Zusammenhang gewinnt die agile Denkweise immer mehr an Bedeutung. Als Agilität wird die flexible Reaktion auf stetig ändernde Gegebenheiten in allen Bereichen bezeichnet.
Dabei lassen sich drei zentrale Schwerpunkte agiler Vorgehensweisen ableiten, um Ertragsziele zu erreichen und ebenso zu erhöhen: der Kunde, das Team und die Qualität. Organisationen fokussieren sich auf die Optimierung des Kundenwertes ihrer Produkte durch zuverlässige Lieferung wertvoller Produkte und durch die grundsätzliche Offenheit bezüglich Veränderungen. Zudem gilt das Team als eigentlicher Antrieb agiler Prozesse und Denkweisen. Dabei sind Aspekte wie intensive Zusammenarbeit, direkte Kommunikation und Interaktion, Motivation und besonders das Prinzip der Selbstorganisation wesentlich für den Erfolg.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Problemstellung dar, welche Konfliktursachen in selbstorganisierten Teams auftreten können und wie diese konstruktiv gelöst werden können.
2 Team und Teamarbeit: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Teamarbeit, einschließlich der Definition, der Entwicklungsphasen und des Mehrwerts.
3 Einflussfaktoren einer erfolgreichen Teamarbeit: Hier werden die wesentlichen Stellschrauben für den Erfolg von Teams, wie die Gestaltung der Aufgabe, die Zusammensetzung und die Steuerung, analysiert.
4 Selbstorganisierte Teamarbeit: Dieses Kapitel widmet sich dem Konzept der Selbstorganisation, den notwendigen Voraussetzungen, Merkmalen und dem spezifischen Kompetenzprofil solcher Teams.
5 Konfliktmanagement in der Teamarbeit: Hier werden soziale Konflikte, deren Entstehung, Arten sowie die Notwendigkeit eines aktiven Konfliktmanagements betrachtet.
6 Konstruktive Konfliktlösungen in selbstorganisierten Teams: Das Hauptkapitel stellt verschiedene Methoden vor, um Konflikte konstruktiv zu lösen, insbesondere Moderation und Mediation.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont die Bedeutung von Konfliktlösungskompetenzen für den langfristigen Erfolg in der modernen Arbeitswelt.
Selbstorganisation, Teamarbeit, Konfliktmanagement, Konfliktlösung, Moderation, Mediation, Agilität, Führung, Teamkompetenz, Kommunikation, Selbststeuerung, Organisationsentwicklung, Konfliktursachen, Feedbackkultur, Autonomie
Die Arbeit befasst sich mit der Dynamik in selbstorganisierten Teams und dem konstruktiven Umgang mit den dort auftretenden Konflikten.
Die zentralen Themen sind Teamentwicklung, Selbstorganisation, Konfliktmanagement und spezifische Methoden der Konfliktlösung wie Mediation und Moderation.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Konflikte in selbstorganisierten Teams erkannt, bearbeitet und gelöst werden können, um eine erfolgreiche Teamarbeit zu gewährleisten.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, in der existierende Modelle und Ansätze zur Teamarbeit und zum Konfliktmanagement zusammengeführt werden.
Der Hauptteil analysiert die Faktoren erfolgreicher Teamarbeit, die Besonderheiten der Selbstorganisation und differenzierte Strategien für den konstruktiven Umgang mit Konflikten.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Selbstorganisation, Konfliktmanagement, Agilität, Mediation und Teamkompetenz geprägt.
Die Führungskraft wandelt sich vom Vorgesetzten hin zum Moderator und Koordinator, der Rahmenbedingungen schafft, um die Selbstorganisation und Problemlösungsfähigkeit des Teams zu fördern.
Aufgrund der hohen Autonomie, der heterogenen Zusammensetzung und der ständigen Veränderungsdynamik sind Reibungspunkte und unterschiedliche Perspektiven natürlich, können aber bei richtigem Umgang zur Innovation beitragen.
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