Bachelorarbeit, 2018
42 Seiten, Note: 1.3
1. Einleitung
2. Ökonomische Begründung des Freihandels
2.1 Definition und Ursprung des Freihandels
2.2 Freihandel als institutionalisierter Grundwert
2.3 Gründe für den Freihandel
2.4 Zusammenfassung
3. Ökonomische Begründung des Protektionismus
3.1 Definition und Ursprung des Protektionismus
3.2 Formen und Instrumente des Protektionismus
3.3 Gründe für Protektionismus
3.4 Zusammenfassung
4. Die Europäische Union als Motor des Freihandels – Eine historische Entwicklung des Freihandels am Beispiel des Binnenmarktes
4.1. Der Europäische Binnenmarkt
4.1.1 Definition
4.1.2. Der Europäische Wirtschaftsraum (EWR) und seine Grundfreiheiten
4.1.3. Wirtschafts- und Währungsunion (WWU)
4.2. Historische Entwicklung des Europäischen Binnenmarktes
5. Die Europäische Union als Motor des Protektionismus – Eine historische Entwicklung des Protektionismus am Beispiel der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)
5.1. Die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) - Definition und Aufgabenfelder
5.2. Ziele, Finanzierung und Entwicklung der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)
5.3. Der Außenschutz der gemeinsamen Agrarpolitik
6. Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsverhältnis der Europäischen Union zwischen ihrer innenpolitisch freihandelsorientierten Ausrichtung, repräsentiert durch den Binnenmarkt, und ihrer nach außen hin teils protektionistischen Politik, insbesondere am Beispiel der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).
2.1 Definition und Ursprung des Freihandels
Den Handel gab es, bereits in der Antike. Schon damals florierte der Handel zwischen Großmächten wie bspw. Karthago und Rom im Mittelmeerraum. Der Begriff „Freihandel“ lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen, denn schon dort wurden erste Freihandelsverträge, die einen gegenseitigen freien Handelsverkehr zwischen Staaten versicherten, geschlossen (von Schanz 1881, S. 283ff.; Yüksel 1995, S. 13).
Wie zu erkennen ist, ist Handel nicht nur ein Phänomen der letzten Jahrhunderte, sondern reicht schon Jahrtausende zurück. Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Freihandel, dessen Wichtigkeit vor allem durch Ökonomen im 18. Und 19. Jahrhundert stark zugenommen hat. Adam Smith und David Ricardo gehörten zu den bedeutendsten Autoren der Freihandelstheorie. Mit Werken wie „An inquiry into the Nature and Causes“ von Adam Smith und „On the Principles of Political Economy and Taxation“ von David Ricardo verfassten diese Autoren wichtige Schriften, die bei der Entwicklung, der Freihandelstheorie eine wichtige Rolle spielten.
Doch bevor die Ursprünge des Freihandels näher analysiert werden, muss zuerst einmal der Begriff Freihandel definiert werden.
Freihandel bildet den Grundsatz des Liberalismus, nach dem der Wohlstand aller Länder am größten ist, wenn staatliche Beschränkungen des internationalen Handels beseitigt sind. Nach dem Grundgedanken des Liberalismus beschränkt jede von außen kommende Barriere den natürlichen Wirtschaftsablauf. Nur ein komplett barrierefreier Handelsverkehr und Wettbewerb führe zu einer optimalen Arbeitsteilung zwischen den einzelnen Ländern. Dementsprechend steht Freihandel für den freien Export und Import von Gütern und Dienstleistungen zwischen verschiedenen Ländern (Adam 2017, o. S.; BpB 2016a, o. S.).
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Globalisierung und das Spannungsfeld zwischen Freihandel und Protektionismus ein und erläutert die Relevanz der Untersuchung für die Europäische Union.
2. Ökonomische Begründung des Freihandels: Dieses Kapitel definiert den Freihandel, erarbeitet dessen historische Wurzeln und erläutert die zentralen Theorien sowie die heutigen institutionellen Repräsentanten.
3. Ökonomische Begründung des Protektionismus: Hier werden Definition, Ursprünge und Instrumente des Protektionismus dargelegt sowie die Gründe erläutert, warum Staaten trotz Globalisierung protektionistische Maßnahmen ergreifen.
4. Die Europäische Union als Motor des Freihandels – Eine historische Entwicklung des Freihandels am Beispiel des Binnenmarktes: Das Kapitel analysiert die Integration der EU hin zum Binnenmarkt und beschreibt dessen Grundfreiheiten sowie die historische Entwicklung durch relevante Verträge.
5. Die Europäische Union als Motor des Protektionismus – Eine historische Entwicklung des Protektionismus am Beispiel der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP): Hier wird die gemeinsame Agrarpolitik als zentrales Beispiel für die nach außen gerichtete protektionistische Haltung der EU hinsichtlich Zielen, Finanzierung und historischer Entwicklung untersucht.
6. Resümee: Das Resümee fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Inkonsequenz der EU, die einerseits einen freihandelsorientierten Binnenmarkt pflegt und andererseits protektionistische Agrarpolitik betreibt.
Freihandel, Protektionismus, Europäische Union, Binnenmarkt, Agrarpolitik, GAP, Welthandel, Liberalismus, Handelshemmnisse, Zoll, Wirtschaftspolitik, Wirtschafts- und Währungsunion, Globalisierung, Wohlstand, Integration.
Die Arbeit analysiert das komplexe Spannungsverhältnis der EU zwischen ihrer innenpolitisch stark freihandelsorientierten Ausrichtung durch den Binnenmarkt und der nach außen gerichteten protektionistischen Tendenz in der Agrarpolitik.
Die zentralen Felder sind die ökonomischen Begründungen von Freihandel und Protektionismus, die historische Entwicklung der EU-Integration sowie die Analyse der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).
Das Ziel ist es, die Inkonsequenz der handelspolitischen Strategien der EU aufzuzeigen, indem die theoretischen Grundlagen und die historische Umsetzung beider Handelsansätze gegenübergestellt werden.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und einer deskriptiven historischen Untersuchung der EU-Entwicklung und der GAP.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die historische Entwicklung des EU-Binnenmarktes als Freihandelsmodell und die Untersuchung der gemeinsamen Agrarpolitik als protektionistisches Gegenbeispiel.
Die zentralen Begriffe umfassen Freihandel, Protektionismus, Europäische Union, Binnenmarkt, gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und wirtschaftliche Integration.
Es dient als theoretische Begründung für protektionistische Maßnahmen, um junge, noch nicht wettbewerbsfähige Industriezweige vor etablierter internationaler Konkurrenz zu schützen.
Die GAP wird als signifikantes Beispiel für die protektionistische Außenwirtschaftspolitik der EU angeführt, die den erklärten freihandelsorientierten Idealen der Union entgegensteht.
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