Fachbuch, 2019
100 Seiten
Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema Homosexualität im deutschen Fußball. Sie analysiert die Männlichkeitsideale, Diskriminierung und Homophobie in diesem Sport und untersucht, wie diese Faktoren die Lebensrealität von homosexuellen Fußballern beeinflussen.
Das erste Kapitel führt in das Thema ein und erläutert die Relevanz der Untersuchung. Kapitel zwei definiert die zentralen Begriffe wie Homosexualität, LSBTTIQ, Regenbogenflagge, Coming-out, Outing und Homophobie. Kapitel drei beleuchtet die Männerdomäne Fußball und die verschiedenen Formen der Männlichkeit, die in diesem Kontext existieren. Kapitel vier befasst sich mit Homosexualität im deutschen Fußball und untersucht die Herausforderungen und Chancen für homosexuelle Spieler. Kapitel fünf beschreibt das methodische Vorgehen der Arbeit, das auf qualitativen Interviews beruht. Kapitel sechs stellt die Interviewpartner vor und Kapitel sieben präsentiert die Ergebnisse der Interviews und ihre kritische Reflexion.
Homosexualität, Fußball, Männlichkeit, Diskriminierung, Homophobie, Inklusion, Coming-out, Outing, Frauenfußball, Qualitative Forschung, Interviews.
Der Fußball ist stark von traditionellen Männlichkeitsidealen geprägt, die Aggressivität, Kraft und Ausdauer betonen. Homosexualität wird in diesem Umfeld oft fälschlicherweise als Schwäche wahrgenommen, was zu Diskriminierung und Homophobie führt.
Ein Coming-out ist der freiwillige Prozess, die eigene sexuelle Orientierung öffentlich zu machen. Ein Outing hingegen bezeichnet das Bekanntmachen der Sexualität einer Person durch Dritte ohne deren Zustimmung.
Die Arbeit nutzt Konzepte wie hegemoniale, komplizenhafte, untergeordnete und marginalisierte Männlichkeit, um die sozialen Hierarchien und Rollenbilder innerhalb der „Männerdomäne“ Fußball zu analysieren.
Im Frauenfußball herrscht oft ein offenerer Umgang mit Homosexualität, da die Männlichkeitskonstruktionen des männlichen Profifußballs dort nicht in gleicher Weise greifen, was in der Arbeit als Vergleich herangezogen wird.
Die Untersuchung basiert auf qualitativen Interviews mit verschiedenen Akteuren wie Fans, Aktivisten und Pionieren wie Marcus Urban oder Tanja Walther-Ahrens, um tiefe Einblicke in die Lebensrealität betroffener Personen zu gewinnen.
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