Bachelorarbeit, 2018
63 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung und Vorgehensweise
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Aufbau und Zielsetzung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Grundlagen der Humankapitaltheorie
2.2 Grundlegende Verfahren zur Berechnung von Bildungsrenditen
2.2.1 Berechnung von Bildungsrenditen mit der HC-Einkommensfunktion
2.2.2 Berechnung von Bildungsrenditen mit der Methode des internen Zinsfußes
2.3 Bildungsrenditen – Begriffsabgrenzung
3 Methodik
3.1 Suchstrategien
3.2 Studienauswahl
3.3 Auswertungsdesign
4 Studienauswertung
4.1 US-amerikanische Studien
4.1.1 Methodische Anmerkungen
4.1.2 Geschlecht als Einflussfaktor auf die Bildungsrenditen
4.1.3 Bildungsqualität als Einflussfaktor auf die Bildungsrenditen
4.1.4 Regionale Unterschiede als Einflussfaktor auf die Bildungsrenditen
4.1.5 Ethnische Herkunft als Einflussfaktor auf die Bildungsrenditen
4.1.6 Familiäre Einflüsse als Einflussfaktor auf die Bildungsrenditen
4.2 Deutsche Studien
4.2.1 Methodische Anmerkungen
4.2.2 Regionale Unterschiede als Einflussfaktor auf die Bildungsrenditen
4.2.3 Heterogenität im deutschen Ausbildungssystem als Einflussfaktor auf die Bildungsrenditen
4.2.4 Geschlecht als Einflussfaktor auf die Bildungsrenditen
4.3 Internationale Studien
4.3.1 Methodische Anmerkungen
4.3.2 Musterbildung als Ziel internationaler Vergleiche
4.3.3 Verzerrungen als Gegenstand international vergleichender Studien
5 Diskussion und Forschungsbedarf
5.1 Diskussion der Auswertungsergebnisse
5.2 Weiterer Forschungsbedarf
6 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Vergleichbarkeit von Bildungsrenditen zwischen Deutschland und den USA, um zu klären, ob sich diese ökonomischen Anreizmechanismen über nationale Grenzen hinweg sinnvoll gegenüberstellen lassen. Hierzu wird eine systematische Literaturanalyse von 25 empirischen Studien durchgeführt, um nationale Spezifika und methodische Unterschiede zu identifizieren.
4.1.3 Bildungsqualität als Einflussfaktor auf die Bildungsrenditen
Als zweites Cluster kann der Einfluss der Bildungsqualität auf die Bildungsrenditen benannt werden. Dieser wird in den Studien von Card und Krueger (1992), El-Araby Aly und Ragan (2010) sowie Bratsberg und Terrell (2002) explizit untersucht. In den anderen Studien werden Unterschiede der Bildungsqualität als Einflussfaktor auf die Bildungsrenditen nicht beachtet. Bei der Studie von Card und Krueger (1992) handelt es sich um eine Untersuchung der Qualität US-amerikanischer Bildungseinrichtungen und deren Einflusses auf die Bildungsrenditen.
El-Araby Aly und Ragan (2010) sowie Bratsberg und Terrell (2002) analysieren hingegen den Zusammenhang zwischen der Bildung, die Immigranten in ihrem Heimatland genossen haben, und Bildungsrenditen, die sie nach ihrer Einwanderung in die USA erzielen. Dabei sollte erwähnt werden, dass die Bildungsqualität bei allen drei Studien anhand des Schüler-Lehrer-Verhältnisses und der relativen Höhe der Lehrergehälter erfasst wurde. Card und Krueger (1992) berücksichtigen zusätzlich die Länge eines Schuljahres. Bratsberg und Terrell (2002) kontrollieren die Bildungsausgaben pro Kopf. Alle drei Studien kamen zu dem Ergebnis, dass die Bildungsqualität einen Einfluss auf die Bildungsrenditen hat.
1 Einleitung und Vorgehensweise: Dieses Kapitel erläutert die wachsende Bedeutung von Bildung in der globalisierten Wirtschaft und definiert das Ziel, die Vergleichbarkeit von Bildungsrenditen zwischen Deutschland und den USA mittels einer Literaturanalyse von 25 Studien zu prüfen.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die Humankapitaltheorie sowie die zentralen Berechnungsmethoden, wie die HKEF nach Mincer und die Methode des internen Zinsfußes, theoretisch hergeleitet und begrifflich abgegrenzt.
3 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt die Suchstrategien in wissenschaftlichen Datenbanken, die Kriterien für die Studienauswahl sowie das angewandte Auswertungsdesign zur systematischen Analyse der Literatur.
4 Studienauswertung: Dieser Hauptteil analysiert detailliert US-amerikanische, deutsche und internationale Studien, wobei thematische Cluster zu Einflussfaktoren wie Geschlecht, Region und Bildungsqualität gebildet werden.
5 Diskussion und Forschungsbedarf: Hier werden die Ergebnisse der Studienauswertung diskutiert, Unterschiede in den nationalen Forschungsschwerpunkten hervorgehoben und zukünftige Notwendigkeiten für ganzheitlichere Vergleichsmodelle abgeleitet.
6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein direkter, unkritischer Vergleich von Bildungsrenditen aufgrund starker nationaler Heterogenität schwierig ist und präzisere, auf homogene Personengruppen fokussierte Analysen erfordert.
Bildungsrenditen, Humankapitaltheorie, Mincer-Gleichung, interner Zinsfuß, Deutschland, USA, Bildungsqualität, regionale Unterschiede, Lohnprämie, Humankapital, Bildungsökonomie, Literaturanalyse, Bildungserträge, Bildungsfinanzierung, Arbeitsmarkt.
Die Arbeit untersucht die Vergleichbarkeit privater Bildungsrenditen zwischen Deutschland und den USA unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren und methodischer Ansätze.
Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen von Geschlecht, regionalen Unterschieden, Bildungsqualität sowie familiären Hintergründen auf die Renditen von Bildungsinvestitionen.
Das Ziel ist es, durch einen Überblick empirischer Studien zu prüfen, ob Bildungsrenditen zwischen den USA und Deutschland ohne Weiteres vergleichbar sind oder ob nationale Besonderheiten diesen Vergleich erschweren.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturanalyse, bei der 25 ausgewählte quantitative Studien anhand spezifischer Merkmale ausgewertet und in Clustern zusammengefasst wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Auswertung von US-amerikanischen, deutschen und internationalen Studien, die jeweils nach methodischen Anmerkungen und thematischen Einflussfaktoren aufbereitet wurden.
Kernbegriffe sind Bildungsrenditen, Humankapitaltheorie, Mincer-Gleichung, Bildungsqualität, Lohnprämie und der internationale Vergleich zwischen Deutschland und den USA.
Die Heterogenität erschwert den direkten Vergleich, da unterschiedliche Faktoren in den jeweiligen Ländern (z.B. Schulqualität in den USA vs. Bundeslandunterschiede in Deutschland) verschieden stark auf die Ergebnisse wirken.
Der Autor schlussfolgert, dass ein ganzheitlicher, durchschnittlicher Vergleich zwischen den Ländern kaum aussagekräftig ist, es jedoch möglich wird, wenn man innerhalb der Länder jeweils gleichartige Personengruppen für den Vergleich selektiert.
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