Examensarbeit, 2018
75 Seiten, Note: 1,6
1 Einleitung
2 Aufbau der Arbeit und Problemstellung
2.1 Ski Alpin und Snowboarden im sportsoziologischen Vergleich
2.2 Schneesport in der Schule – Ein zukunftsfähiges Modell?
3 Geschichte und Entwicklung von Ski Alpin und Snowboarden in der Schule
3.1 Ursprung und Weiterentwicklung von Ski Alpin und Snowboarden
3.2 Sportsoziologische Entwicklung der Schneesportarten Ski Alpin und Snowboarden im Vergleich
3.3 Entwicklung der Schneesportarten Ski Alpin und Snowboarden in der Schule
3.4 Curricularer Vergleich der Schneesportarten Ski Alpin und Snowboarden
4 Sportsoziologische Analyse der Schneesportarten
4.1 Eine sportsoziologische Analyse am Beispiel des deutschen Skigebietes Winterberg
4.2 Aktueller Stand – Daten und Fakten
4.3 Soziokulturelle Gründe für die tendenzielle Weiterentwicklung
5 Schulische Zukunft von Ski Alpin und Snowboarden
5.1 Aspekte für bzw. gegen die Zukunftsfähigkeit des Schneesports in der Schule
5.1.1 Ökologische Aspekte
5.1.2 Kostenfaktoren
5.1.3 Bewegungsmangel von Kinder- und Jugendlichen
5.2 Vom Trendsport zum Naturerlebnis?
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit analysiert die sportsoziologischen Hintergründe und Wechselbeziehungen der Wintersportarten Ski Alpin und Snowboarden, um deren Bedeutung und Zukunftsfähigkeit im schulischen Kontext zu untersuchen. Ziel ist es, auf Basis aktueller Daten aus dem deutschen Skigebiet Winterberg sowie unter Berücksichtigung pädagogischer und soziokultureller Faktoren ein Verständnis für die Relevanz des Schneesports in der schulischen Ausbildung zu schaffen und die Herausforderungen für eine künftige Integration in den Lehrplan zu erörtern.
3.1 Ursprung und Weiterentwicklung von Ski Alpin und Snowboarden
Die historische Entwicklung der beiden Schneesportarten Ski Alpin und Snowboarden könnte nicht unterschiedlicher sein.
Das Wort „Ski“ kommt aus dem Norwegischen und bedeutet auf Deutsch „Scheit“ oder gespaltenes Holz (Schneider, 1905). Der Begriff „Snowboard“ hingegen entstand erst im Jahr 1977 und wurde erstmals von den US-Amerikanern Tom Sims und Jake Burton als Ableitung des Begriffes „Skateboard“ verwendet (Drexl, 2018).
Zu den Anfängen des Skisports und seinen Pionieren gibt es zahlreiche Geschichten und Anekdoten.
Fest steht, dass der älteste bekannte Fund eines Skis in Schweden auf Moorfunde zurückgeführt wird und dieser Ski mehrere Jahrtausende alt ist (Schneestation, 2010). Laut Aschbacher (2017) wird dieser Fund als der „Ski von Hoting“ bezeichnet und mit Hilfe der Pollenanalyse auf ca. 4.500 Jahre geschätzt. Der Ski von Hoting ist 110 cm lang, ca. 10 cm breit und 1 cm dick (siehe Abb. 1). Weit ältere Funde, wie z.B. eine Ausgrabung aus Sibirien, sind bis heute noch nicht bestätigt, jedoch möglich. Aufgrund dessen wird angenommen, dass das Alter der ersten Ski möglicherweise weit über 5.000 Jahre alt ist (Schneestation, 2010).
1 Einleitung: Die Arbeit erläutert die Relevanz des Schneesports für die schulische Erziehung und benennt die Forschungsfrage hinsichtlich seiner Zukunftsfähigkeit.
2 Aufbau der Arbeit und Problemstellung: Dieses Kapitel skizziert die methodische Vorgehensweise und vergleicht die Wintersportarten Ski Alpin und Snowboarden aus soziologischer sowie pädagogischer Sicht.
3 Geschichte und Entwicklung von Ski Alpin und Snowboarden in der Schule: Es werden der historische Ursprung der Wintersportgeräte, deren sportsoziologische Wandlung und die curriculare Einbettung in das Schulsystem detailliert nachgezeichnet.
4 Sportsoziologische Analyse der Schneesportarten: Auf Grundlage empirischer Daten aus dem Skigebiet Winterberg erfolgt eine fundierte Analyse der aktuellen Nutzung und gesellschaftlichen Entwicklung des Schneesports.
5 Schulische Zukunft von Ski Alpin und Snowboarden: Hier werden zentrale Einflussfaktoren wie Umweltaspekte, Kosten und gesundheitliche Anforderungen hinsichtlich der schulischen Zukunftsfähigkeit des Schneesports bewertet.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, den Schneesport als positiv besetztes, ganzheitliches Erziehungsmittel im schulischen Kontext zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Schneesport, Ski Alpin, Snowboarden, Sportsoziologie, Schulsport, Skischulfahrt, Winterberg, Curriculum, Bewegungsdefizite, Gesundheitsförderung, Natursport, Nachhaltigkeit, Wintersporttourismus, Bewegungsarmut, Polysportivität.
Die Arbeit untersucht die sportsoziologischen Hintergründe der Wintersportarten Ski Alpin und Snowboarden, um deren Bedeutung für die Schule kritisch zu analysieren und deren Zukunftsfähigkeit zu bewerten.
Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Sportgeräte, ihre Verankerung in den schulischen Lehrplänen der Bundesländer sowie der Einfluss soziokultureller Faktoren auf die heutige Nutzung.
Der Verfasser möchte herausfinden, welche sportsoziologischen Gründe für eine mögliche Veränderung des Schneesports vorliegen und wie eine zukunftsfähige schulische Zukunft für das Inhaltsfeld Schneesport aussehen kann.
Der Autor stützt sich vorwiegend auf eine Dokumentenanalyse, bei der aktuelle Daten von Tourismusverbänden, nationale Grundlagenstudien und fachspezifische Literatur zur Wintersportentwicklung ausgewertet werden.
Der Hauptteil analysiert die historische Genese, den curricularen Vergleich in deutschen Schulen, statistische Nutzungsdaten aus Winterberg sowie Herausforderungen wie Klimawandel, steigende Kosten und Bewegungsmangel bei Schülern.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Schneesport, Sportsoziologie, Schulsport, Wintersport-Arena Winterberg, Curriculum, Gesundheitsförderung und Polysportivität beschreiben.
Winterberg dient als Fallbeispiel, anhand dessen der Autor konkrete Daten zur Besuchernutzung und zur Entwicklung der Wintersportarten in deutschen Mittelgebirgen aufzeigt.
Der Autor sieht das Modell der Skischulfahrt trotz Herausforderungen wie Umwelt- und Kostenaspekten als zukunftsfähig an, sofern Lehrkräfte proaktiv für einen "Schneesport-Unterricht" werben, der über bloßes Skifahren hinausgeht.
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