Bachelorarbeit, 2016
220 Seiten, Note: 1,25
Diese Bachelorarbeit untersucht die Bildung von Musikpräferenzen innerhalb von Kleinfamilien und analysiert, wie sich die musikalische Sozialisation im familialen Kontext auf den Musikgeschmack der einzelnen Mitglieder auswirkt.
Kapitel 2 beleuchtet den theoretischen Rahmen der Arbeit, wobei die Familie als Sozialisationssystem und die Musik als Kultur- und Sozialisationsfaktor näher beleuchtet werden. Im Fokus steht dabei die Entstehung und Entwicklung von Musikpräferenzen im Laufe der Sozialisation, wobei verschiedene Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht und Sozialstatus betrachtet werden. Darüber hinaus wird die Bedeutung von Musik in familialen Lebenswelten erörtert, wobei besonders der Aspekt der sozialen Nähe, Bindung und Verständigung im Mittelpunkt steht.
Kapitel 3 erläutert die methodischen Überlegungen der Arbeit. Der Forschungsgegenstand der Arbeit wird genau definiert und die Forschungsmethoden vorgestellt. Der Fokus liegt auf der qualitativen Forschung, die sich durch ihre Tiefendimension und ihre Nähe zum Lebensalltag der Probanden auszeichnet. Die Auswahl des qualitativen Leitfadeninterviews als Forschungsmethode wird begründet und die Durchführung sowie die Auswertung des Interviewmaterials mittels der qualitativen Inhaltsanalyse erläutert.
Kapitel 4 präsentiert die Ergebnisse der Interviews mit drei Kleinfamilien. Die Ergebnisse werden anhand der Kategorien „Musik des Individuums“, „Musik und Familie“, „Familie heute“ und „Familie früher“ zusammengefasst und analysiert. In diesem Zusammenhang werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Musikpräferenzen der Familienmitglieder, die Musiknutzung innerhalb der Familie, die Qualität der Beziehungen untereinander und der Einfluss von Musik auf die Familienatmosphäre betrachtet.
Kapitel 5 diskutiert und interpretiert die gewonnenen Ergebnisse. Es wird auf die Bedeutung von Musik für die soziale Distinktion innerhalb der Familien eingegangen und ein möglicher Zusammenhang zwischen positiver Beziehung und ähnlicher Musikpräferenz analysiert.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen musikalische Sozialisation, Musikpräferenzen, Kleinfamilien, Familienstrukturen, Beziehungen, qualitative Forschung, qualitative Inhaltsanalyse und Familienaufstellung.
Das Ziel der Arbeit ist es, einen intensiven Einblick in die musikalische Sozialisation innerhalb von Kleinfamilien zu gewinnen und den Einfluss von familialen Strukturen auf den Musikgeschmack zu untersuchen.
Es wurden qualitative Methoden genutzt, bestehend aus Leitfadeninterviews und einer praktischen Annäherung in Anlehnung an die Systemaufstellung nach Hellinger und Satir.
Die Familie fungiert als primäre Sozialisationsinstanz, in der Musik als Medium für soziale Nähe und Bindung dient und die Entwicklung individueller Präferenzen maßgeblich prägt.
Die Arbeit untersucht die Frage, ob eine positive Beziehungsqualität innerhalb der Familie zu homogeneren (ähnlicheren) Musikpräferenzen zwischen den Mitgliedern führt.
Der theoretische Teil gibt Einblicke in die Bildung von Musikpräferenzen in Abhängigkeit von Faktoren wie Alter, Geschlecht und Sozialstatus sowie die Bedeutung von Musik im familialen Lebensraum.
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