Bachelorarbeit, 2016
220 Seiten, Note: 1,25
1. Einleitung
2. Theoretischer Rahmen
2.1 Familie
2.1.1 Familie und Sozialisation
2.2 Musik
2.2.1 Musikalische Sozialisation
2.2.2 Musikalische Präferenzen
2.2.3 Musikpräferenzen und Alter
2.3 Musik und Familie
2.3.1 Bedeutung von Musik in der Familie
3. Empirische Überlegungen
3.1 Methodik
3.1.1 Darstellung des Forschungsgegenstands
3.1.2 Darstellung der Erhebungsmethodik
3.1.3 Darstellung der Auswertungsmethodik: Qualitative Inhaltsanalyse
4. Ergebnisse
4.1 Ergebnisdarstellung und Auswertung der Interviews
4.1.1 Familie 1
4.1.2 Familie 2
4.1.3 Familie 3
5. Diskussion und Deutung
5.1 Kritische Methodenreflexion
6. Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die Musikpräferenzen in Kleinfamilien und analysiert, wie diese durch musikalische Sozialisation innerhalb des Familiensystems geprägt werden und ob ein Zusammenhang zwischen der Qualität der familiären Beziehungen und den Musikpräferenzen der Familienmitglieder besteht.
Musikpräferenzen in Kleinfamilien: eine Untersuchung in familialen Lebenswelten
Musikpräferenzen in Kleinfamilien: eine Untersuchung in familialen Lebenswelten. So unterschiedlich die bevorzugte Musik eines Menschen ist, so unterschiedlich sind auch die Familien, in denen jedes Individuum auf- und erwächst. Wenn Musik und Familie schließlich aufeinandertreffen, wie in der vorliegenden Bachelor-Arbeit, ist es nicht verwunderlich, dass dadurch ein äußerst spannendes und vielfältiges Forschungsfeld der musikalisch-familialen Lebenswelt entsteht.
Die Motivation zu dieser Arbeit ergibt sich durch mein persönlich sehr großes Interesse an der Musik und der Psychologie, speziell an der Musik und ihrer zwischenmenschlichen Bedeutung und Funktion. Besonders die Familie als starker zwischenmenschlicher Beziehungsbereich mit den Eltern als primäre Sozialisationsinstanz, interessiert mich wegen des starken Einflusses auf die musikalische Sozialisation in meinen Forschungsbemühungen sehr. Im Zentrum dieser Arbeit steht die Bildung der Musikpräferenzen durch die musikalische Sozialisation innerhalb der Familie und die mögliche Beeinflussung der Präferenzen untereinander.
Die aktuelle Forschungssituation hinsichtlich der Musikpräferenzen allgemein ist schwierig einzuschätzen. Zu einem größeren Anteil hat sich die Forschung bereits mit Kindern und Jugendlichen und ihrem Musikgeschmack auseinandergesetzt. Außerdem begegnet man viel Literatur zur musikalischen Sozialisation, die die Bildung von Musikpräferenzen mit einschließt. Eine wichtige Veröffentlichung ist das Handbuch „Jugend und Musik” von Dieter Baacke, in welchem auf die Jugend und ihre Musik, auf ihre Rezeptionsweisen und Stile eingegangen wird, oder das Grundlagenhandbuch „Jugend-Musik-Sozialisation“ von Heyer, Wachs und Palentien. Bis heute besteht keine anerkannte und umfassende Theorie musikalischer Sozialisation. Wichtige Veröffentlichungen in dem Bereich der Musikpädagogik, Musiksoziologie oder Musikpsychologie jedoch gibt es hauptsächlich von Behne, LeBlanc, Gembris, Jost oder Rösing und anderen, die in der vorliegenden Arbeit als Quelle verwendet werden. Eine “thematische Inspiration” für diese Bachelor-Arbeit war die Studie “Musikhören als Konstitution geteilter Bezugnahmen auf Selbst und Welt” von Anja Hartung. In dieser widmet Hartung sich der emotionalen Bedeutung von Musik in familialen Lebenswelten.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Forschungsfeld der musikalisch-familialen Lebenswelten ein und erläutert die Motivation sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2. Theoretischer Rahmen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Familie, musikalische Sozialisation und Musikpräferenzen und beleuchtet deren theoretische Grundlagen.
3. Empirische Überlegungen: Hier werden der Forschungsgegenstand, die Erhebungsmethodik mittels qualitativer Leitfadeninterviews und Systemaufstellungen sowie die Auswertungsmethodik beschrieben.
4. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die aus den Interviews gewonnenen Daten für drei untersuchte Familien detailliert dargestellt und ausgewertet.
5. Diskussion und Deutung: Dieses Kapitel diskutiert die Ergebnisse im Hinblick auf Ähnlichkeiten und Unterschiede in den Musikpräferenzen und reflektiert kritisch die gewählte Methodik.
6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse zur familiären Sozialisationsmacht und gibt Ausblicke auf zukünftige Forschungsfragen.
Musikpräferenzen, Kleinfamilie, musikalische Sozialisation, Familienleben, Musikpsychologie, qualitative Forschung, Leitfadeninterview, Familienaufstellung, Musikgeschmack, Sozialisation, Identitätsfindung, Familienstruktur, musikalische Erziehung, Familienbeziehungen, Musiknutzung
Die Arbeit untersucht, wie Musikpräferenzen innerhalb von Kleinfamilien entstehen, ob sie zwischen Familienmitgliedern geteilt werden und welchen Einfluss die Qualität der familiären Beziehungen darauf hat.
Die zentralen Themen umfassen die musikalische Sozialisation, die Bildung von Musikpräferenzen, die Bedeutung von Musik im Familienalltag und die Auswirkungen von Familienstrukturen auf das individuelle Musikverhalten.
Das Ziel ist es, einen intensiven Einblick in die musikalische Sozialisation innerhalb der Familie zu gewinnen und den Einfluss von familialen Strukturen und Beziehungen auf die individuellen Musikpräferenzen zu analysieren.
Die Autorin nutzt einen qualitativen Forschungsansatz, der aus Leitfadeninterviews und Elementen der Systemaufstellung nach Hellinger und Satir besteht, um sowohl explizite Aussagen als auch latente Dynamiken zu erfassen.
Im Hauptteil werden der theoretische Hintergrund sowie die empirische Untersuchung von drei konkreten Familien vorgestellt, inklusive der Darstellung ihrer spezifischen Musikpräferenzen und der Analyse ihrer familiären Dynamiken.
Wichtige Begriffe sind Musikpräferenzen, musikalische Sozialisation, Kleinfamilie, Familienbeziehungen, qualitative Forschung und Musiknutzung.
Die Methode der Systemaufstellung wurde gewählt, um über die rein verbalen Interviews hinaus Einblicke in die komplexen und teils unbewussten Familienstrukturen und Beziehungsdynamiken zu erhalten.
Die Befragung junger Erwachsener (18–24 Jahre) ermöglichte eine differenzierte Sichtweise, da deren Musikgeschmack stabiler ist als der von Kindern, aber noch eine deutliche Verbindung zum Elternhaus besteht.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine positiv bewertete Beziehung die Übernahme von Musikpräferenzen begünstigen kann, wobei Musik auch als Mittel zum Aufbau von Nähe in weniger engen Beziehungen dienen kann.
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