Bachelorarbeit, 2016
66 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitende Worte, Fragestellung und Vorgehensweise
2 Theoretische Basis
2.1 Nachhaltigkeit
2.2 Unternehmensführung
2.3 Strategie
3 Strategische Unternehmensführung
3.1 Wertorientierte Unternehmensführung
3.1.1 Werthebel
3.2 Marktorientierte Unternehmensführung
3.2.1 Makroumfeld
3.2.2 Branchenumfeld
3.2.3 Wettbewerbsanalyse
3.3 Ressourcenorientierte UN-Führung
3.4 Strategische Zielsetzung
3.5 Management des Wandels
3.5.1 Strategische Zielsetzung & Nachhaltigkeitsorientierung
4 Strategieanalyse unter Bezug von Nachhaltigkeit
4.1 Wertorientierter Ansatz
4.1.1 Kostenreduktion
4.1.2 Umsatzsteigerung
4.1.3 Reputation
4.1.4 Risiko
4.2 Marktorientierter Ansatz
4.2.1 Makro-Analyse
4.2.2 Branchenanalyse
4.2.3 Wettbewerbsanalyse
4.3 Ressourcenorientierter Ansatz
4.4 Zwischenfazit
5 Nachhaltigkeitsstrategien in der Praxis
5.1 Reelle Auswirkung auf Shareholder Value
5.1.1 Untersuchung nach EZW und DAI-Studie
5.1.2 Untersuchung nach TSR Rankings der Boston Consulting Group
5.2 Exkurs: VW-Abgasskandal 2015
5.3 Zwischenfazit
6 Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie
6.1 Standards , Normen und Leitlinien
6.1.1 ISO 14001
6.1.2 SA 8000
6.2 Implementierung
5.3 Sustainability Balanced Scorecard als geeignetes Managementsystem
7 Conclusio und Handlungsempfehlung für Unternehmen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Megatrend Nachhaltigkeit und analysiert, wie Unternehmen ökonomische Erfolgsziele mit ökologischer und sozialer Verantwortung in Einklang bringen können. Ziel ist es zu evaluieren, ob und wie eine Nachhaltigkeitsorientierung in bestehende wert- und marktorientierte Strategiekonzepte integriert werden kann, um langfristig Wettbewerbsvorteile zu generieren.
3.1 Wertorientierte Unternehmensführung
Die wirtschaftliche Zielsetzung eines Unternehmens legt die äußeren Rahmenbedingungen einer Strategie fest. Diese liegt, wie bereits gemäß des Shareholder-Value Prinzips beschrieben darin, eine Gewinnmaximierung zu erreichen.
Die Betrachtung der reinen Gewinnmaximierung gilt heute als überholt, stattdessen tritt die wertorientierte Unternehmensführung als führendes Leitsystem in der Praxis ein. Realisiert werden entsprechende Ziele durch das sogenannte Shareholder-Value-Management, dessen grundlegendes Ziel eine Zufriedenstellung der Kapitalgeber ist.
Da für Eigenkapitalgeber und Investoren ein Unternehmen ein Investment darstellt, ist die Vorteilhaftigkeit einer Investition abhängig von dem möglichen Rückfluss in Form des Cash-Flows. Die Zufriedenstellung wird über die Ausschüttung angemessener Renditen für die Shareholder erreicht und lässt sich vereinfacht mit der Größe des Total Shareholder Value Returns (auch TSR) beschreiben. Der Shareholder-Value steigt analog zum Unternehmenswert, dessen langfristige Steigerung somit im Fokus der wertorientierten Unternehmensführung steht. Jener Unternehmenswert gilt als Maßstab für die Bewertung des Unternehmens und der damit verbundenen Strategien und Investitionen.
1 Einleitende Worte, Fragestellung und Vorgehensweise: Einführung in die Thematik der Nachhaltigkeit als strategischer Erfolgsfaktor und Erläuterung des methodischen Aufbaus der Arbeit.
2 Theoretische Basis: Definition und theoretische Einordnung der Begriffe Nachhaltigkeit, Unternehmensführung und Strategie.
3 Strategische Unternehmensführung: Detaillierte Darstellung theoretischer Führungsansätze, insbesondere der Wert-, Markt- und Ressourcenorientierung.
4 Strategieanalyse unter Bezug von Nachhaltigkeit: Untersuchung der Synergiepotenziale und Berührungspunkte zwischen Nachhaltigkeit und den klassischen strategischen Ansätzen.
5 Nachhaltigkeitsstrategien in der Praxis: Analyse der tatsächlichen Auswirkungen von Nachhaltigkeit auf den Unternehmenserfolg anhand von Studien und einem Fallbeispiel zum VW-Abgasskandal.
6 Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie: Diskussion von Normen wie ISO 14001 sowie Implementierungsmöglichkeiten mittels Managementsystemen wie der Sustainability Balanced Scorecard.
7 Conclusio und Handlungsempfehlung für Unternehmen: Zusammenführende Bewertung und Ableitung einer unternehmensspezifischen Vorgehensweise zur erfolgreichen Integration von Nachhaltigkeit.
Nachhaltigkeit, Unternehmensführung, Strategie, Shareholder Value, Wertorientierung, Marktorientierung, Ressourcenorientierung, Wettbewerbsvorteil, CSR, Triple Bottom Line, Nachhaltigkeitsstrategie, Sustainability Balanced Scorecard, Stakeholder.
Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Integration von Nachhaltigkeit in Unternehmen, um ökonomische Erfolgsziele mit ökologischer und sozialer Verantwortung zu verbinden.
Die zentralen Felder sind die wert-, markt- und ressourcenorientierte Unternehmensführung sowie deren praktische Verknüpfung mit Nachhaltigkeitsaspekten.
Das primäre Ziel ist es zu untersuchen, wie Unternehmen Nachhaltigkeit als Teil ihrer Strategie nutzen können, um ihre Wettbewerbsposition zu stärken und langfristigen ökonomischen Erfolg zu sichern.
Es erfolgt eine theoretische Herleitung der Strategieansätze, kombiniert mit einer generischen Strategieanalyse und der Evaluierung aktueller Praxisbeispiele und Rankings.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Basis, die strategische Analyse von Nachhaltigkeitseinflüssen sowie eine Praxisprüfung durch Fallstudien und Implementierungshilfen.
Die wichtigsten Begriffe sind Nachhaltigkeit, Unternehmensführung, Strategie, Shareholder Value, Wettbewerbsvorteil und Sustainability Balanced Scorecard.
Es dient als primärer Bewertungsmaßstab und Grundlage für die Betrachtung unternehmerischer Entscheidungen in der untersuchten wertorientierten Unternehmensführung.
Der Skandal dient als negatives Fallbeispiel, das verdeutlicht, welche schwerwiegenden Folgen für Reputation und Absatz entstehen können, wenn Nachhaltigkeit nicht konsequent umgesetzt wird.
Sie gilt als besonders geeignet, da sie sowohl quantitative als auch qualitative Nachhaltigkeitskennzahlen systematisch in die Steuerung der Unternehmensstrategie integrieren kann.
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