Bachelorarbeit, 2018
78 Seiten, Note: 1.4
1 Einleitung
2 Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Überblick über das Multi-Asset-Portfoliomanagement
2.1 Einführung in das Risk-Parity-Prinzip
2.3 Anforderungen an die Konzeption eines Risk-Parity-Portfolios
3 Konzeption eines Mulit-Asset-Portfolios anhand des Risk-Parity-Prinzips
3.1 Konzeption des Risk-Parity-Portfolios
3.2 Backtesting des Konzepts in verschiedenen Marktphasen
3.3 Vergleich zu anderen Portfoliokonzepten
4 Kritische Würdigung der Ergebnisse
4.1 Überprüfung der Anforderungen an die Portfoliokonzeption
4.2 Grenzen des Risk-Parity-Prinzips
4.3 Bewertung der Ergebnisse in Bezug auf die praktische Umsetzung
5 Schlussbetrachtung
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die Untersuchung der Optimierung einer strategischen Asset-Allocation anhand des Risk-Parity-Ansatzes sowie die Analyse der Performance eines solchen Portfolios, insbesondere in Krisenzeiten, um daraus Handlungsempfehlungen für Privatanleger abzuleiten.
2.1 Einführung in das Risk-Parity-Prinzip
Das Risk-Pairty-Prinzip wurde bereits in Kapitel 2.1 der Arbeit erwähnt und stellt eine Möglichkeit für die Umsetzung einer strategischen Asset-Allocation dar. Dem Prinzip kommt in den letzten Jahren und insbesondere seit der Finanzkrise eine immer höhere Bedeutung zu. Vor allem die Verwerfungen an den Märkten nach 2008 haben dazu geführt, dass Investoren ihren Fokus mehr auf das Risikomanagement und Portfoliokonzepte wie das Risk-Parity-Prinzip richten.
Der Ansatz zeichnet sich dadurch aus, dass die einzelnen Portfoliokomponenten nicht wie im traditionellen Equally-Weighted-Ansatz nach ihrem Wertanteil am Portfolio, sondern nach ihrem Risikobeitrag gewichtet werden. Ein klassisches Portfolio – bestehend aus 50 % Aktien und 50 % Anleihen – ist zwar nach den Marktwerten paritätisch aufgeteilt, da Aktien aber meist eine riskantere Anlage als Anleihen darstellen, dominieren diese das Risikoprofil des Portfolios. Durch eine Gleichverteilung anhand des Risikos – gemessen durch die Volatilität – erfolgt eine Reduktion der Aktienposition und eine Erhöhung des Rentenanteils, sodass beide Anlageklassen je zur Hälfte zum Portfoliorisiko beitragen.
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, Zielsetzung und der wissenschaftlichen Vorgehensweise der Arbeit.
2 Konzeptionelle Grundlagen: Vermittlung der theoretischen Basis, einschließlich Portfoliotheorie, Risikomaßen und einer detaillierten Einführung in das Risk-Parity-Prinzip.
3 Konzeption eines Mulit-Asset-Portfolios anhand des Risk-Parity-Prinzips: Praktische Anwendung des Modells durch Auswahl von Indizes, Durchführung von Backtests und Vergleich mit Benchmark-Portfolios.
4 Kritische Würdigung der Ergebnisse: Analyse der Resultate, Überprüfung der Anforderungen an die Konzeption sowie Diskussion der Grenzen und praktischen Implementierung des Ansatzes.
5 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Forschungsergebnisse im Hinblick auf die Forschungsfrage und Ableitung eines Ausblicks.
Risk-Parity, Asset-Allocation, Multi-Asset-Portfoliomanagement, Portfolioptimierung, Risikominimierung, Volatilität, Sharpe Ratio, Backtesting, Diversifikation, Minimum-Varianz-Portfolio, Strategische Anlageberatung, Privatanleger, Finanzkrisen, Marktrisiko, Rendite.
Die Arbeit untersucht, wie ein Multi-Asset-Portfolio auf Basis des Risk-Parity-Prinzips optimiert werden kann, um eine risikoadjustierte Performance zu erzielen.
Die zentralen Themen sind das Risikomanagement in der Asset-Allocation, die mathematische Konzeption von Risk-Parity-Portfolios sowie deren empirische Überprüfung anhand historischer Daten.
Wie lässt sich ein Multi-Asset-Portfolio mit Hilfe des Risk-Parity-Prinzips optimieren und welche Ergebnisse liefert ein auf diese Weise optimiertes Portfolio im Vergleich zu anderen Ansätzen?
Die Arbeit nutzt die quantitative Methode des Backtestings unter Verwendung historischer Renditedaten und der mathematischen Volatilitätsanalyse zur Portfoliozusammensetzung.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen, die konkrete Konzeption des Portfolios unter Verwendung deutscher Indizes sowie eine detaillierte Backtest-Analyse über verschiedene Zeiträume und Krisenszenarien.
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Risk-Parity, Asset-Allocation, Volatilität, Sharpe Ratio und risikoadjustierte Performance.
Im Gegensatz zur Gleichgewichtung nach Marktwerten (Equally-Weighted-Ansatz) gewichtet Risk-Parity die Assets so, dass jede Komponente den gleichen Beitrag zum Gesamtrisiko des Portfolios leistet.
Zu den Grenzen zählen unter anderem die Abhängigkeit von historischen Daten, das Risiko in Krisenzeiten durch steigende Korrelationen sowie die Notwendigkeit von Hebeln (Leverage) für eine höhere Rendite.
Gold dient als Vertreter der Rohstoffklasse, da es als sicherer Hafen in Krisenzeiten gilt und eine hohe praktische Relevanz für Anleger bei der Portfoliodiversifikation besitzt.
Das Risk-Parity-Prinzip bietet eine offensive Alternative zum Minimum-Varianz-Portfolio, erfordert jedoch eine individuelle Berücksichtigung von Handelskosten, Steuern und Rebalancing-Regeln bei der praktischen Umsetzung.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

