Masterarbeit, 2018
87 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Problemstellung
1.3 Forschungsziel und -limitation
1.4 Forschungsfrage
2. Darstellung der Methodik
2.1 Theoretischer Teil
2.2 Empirischer Teil
2.2.1 Marktanalyse
2.2.2 Qualitative Erhebung
3. Aufbau der Arbeit
4. Theoretischer Teil
4.1 Begriffserklärung
4.2 Digitalisierung und der Mensch
4.3 Betrachtung der Digitalisierung von Gesundheit
4.4 Kritische Ansicht über Detox
4.5 Der Gegentrend Digital Detox
4.6 Zusammenfassung
5. Empirischer Teil
5.1 Marktanalyse
5.2 Experteninterviews
5.3 Auswertung der Interviews
5.4 Zusammenfassung der empirischen Ergebnisse
6. Schluss
6.1. Zusammenfassung
6.2. Beantwortung der Forschungsfrage
6.3. Empfehlungen
6.4. Offene Fragen
6.5. Methoden- und Ergebniskritik
Die Masterarbeit untersucht, wie touristische Anbieter den Trend der zunehmenden Digitalisierung nutzen können, um spezifische Digital-Detox-Angebote zu entwickeln. Ziel ist es, ein besseres Verständnis des Gegentrends zur digitalen Dauerverfügbarkeit zu erlangen und Empfehlungen für die touristische Praxis abzuleiten.
1.1 Hintergrund
Die zunehmende Nutzung des Internets und mobiler Technologien durchdringt den Alltag des Menschen und beeinflusst die Tätigkeiten zum großen Teil als unverzichtbares Element. In den letzten Jahren wurden viele Teile des menschlichen Lebens durch den technischen Fortschritt erleichtert. Die Bedienung wurde vereinfacht und verständlicher. (Heitzer, 2013, S. 2). Innovative Lösungen der digitalen Geräte machen den Alltag komfortabler und unterstützen das Leben bei Informationsbedürfnissen in vielen Bereichen. Die digitale Vernetzung verändert jedoch gleichzeitig die Lebensstile sowie die Arbeits- und Konsumwelt. Laut Hopfinger gibt es in der Tourismusbranche zurzeit kein wichtigeres Thema als die zunehmende Digitalisierung aller Technologien, die im Tourismus verwendet werden (2017, S. 55).
„...zunehmend mediatisierter Alltag in Nah und Fern ist nicht nur bei Reisen und im Tourismus, aber dort gerade besonders augenscheinlich. (…) So auch die zunehmende Digitalisierung im Tourismus, die für manche nicht nur Segen, sondern gleichzeitig auch Fluch sein kann und die sich deshalb zwar nicht allumfassend und komplett, sondern gezielt, bewusst und zeitlich konzentriert aus dem Netz verabschieden, um gerade in der ’schönsten Zeit des Jahres’ völlig unplugged zu sein und einen Urlaub ohne digitale Hilfsmittel oder Technologien zu verbringen“ (2017, S. 56).
Das Leben ist sehr schnelllebig geworden, dass viele Menschen selbst in Ihrer Freizeit nicht mehr abschalten können. Immer mehr touristische Betriebe fokussieren sich auf Digital Detox. Denn der Offline-Zustand sollte ein „Balsam für die Seele“ sein (Otto, zitiert nach Jagemann, 2017).
1. Einleitung: Stellt den Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung dar und definiert die Forschungsfrage sowie das Ziel der Arbeit im Kontext des Trends zum Digital Detox.
2. Darstellung der Methodik: Erläutert das methodische Vorgehen, bestehend aus Literaturrecherche, Marktanalyse und qualitativen Experteninterviews.
3. Aufbau der Arbeit: Gibt einen strukturellen Überblick über den theoretischen und empirischen Teil der Untersuchung.
4. Theoretischer Teil: Behandelt die begrifflichen Grundlagen sowie die gesundheitlichen Auswirkungen der digitalen Vernetzung und den Gegentrend Digital Detox.
5. Empirischer Teil: Präsentiert die Ergebnisse der Marktanalyse österreichischer Betriebe und die Erkenntnisse aus den Experteninterviews zur Vermarktung von Offline-Angeboten.
6. Schluss: Fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfrage und liefert Empfehlungen für die touristische Praxis sowie eine methodische Kritik.
Digitale Entgiftung, Digital-Detox-Urlaub, Digital-Detox-Angebot, Offline-Urlaub, Digitalisierung, Gesundheitstourismus, Stressprävention, Mediatisierter Alltag, Elektrosmog, Wellness-Tourismus, Online-Erreichbarkeit, Medienfasten, Digitales Zeitalter, Tourismusmarketing
Die Arbeit untersucht den wachsenden Trend des Digital Detox in der Tourismusbranche und analysiert, wie Betriebe auf den Wunsch der Gäste nach einer digitalen Auszeit reagieren.
Die Schwerpunkte liegen auf den gesundheitlichen Folgen der ständigen digitalen Erreichbarkeit, der Marktsituation für Offline-Angebote in Österreich und der strategischen Vermarktung solcher Nischenprodukte.
Die Hauptfrage lautet: Wie können touristische Anbieter den Trend der zunehmenden Digitalisierung für sich nutzen, um daraus abgeleitet Digital-Detox-Angebote zu erstellen?
Es werden eine Literaturrecherche, eine Marktanalyse von 40 touristischen Betrieben sowie qualitative Leitfadeninterviews mit acht Experten aus der Branche durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit den gesundheitlichen Risiken der Digitalisierung und einen umfangreichen empirischen Teil, der Angebote, Maßnahmen und Vermarktungsstrategien untersucht.
Wesentliche Begriffe sind Digitale Entgiftung, Digital-Detox-Urlaub, Gesundheitstourismus, Offline-Urlaub und Stressprävention.
Die Angebote reichen von einem bewussten WLAN-Verzicht über elektrosmogfreie Zimmer bis hin zu organisierten Coachings oder speziellen "Digital Detox"-Packages.
Die Experten identifizierten vor allem die Vermarktung der "Stille" als schwierig, da viele Gäste zunächst Angst vor der digitalen Abstinenz haben und die Betriebe eine verantwortungsbewusste Begleitung der Gäste sicherstellen müssen.
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