Bachelorarbeit, 2017
36 Seiten, Note: 1.7
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen geldpolitischer Entscheidungen auf Aktienmärkte. Sie untersucht die theoretischen Wirkungsmechanismen und die empirischen Befunde, um das komplexe Zusammenspiel zwischen Geldpolitik und Aktienkursentwicklung zu verstehen. Dabei wird insbesondere der Fokus auf die Rolle von konventionellen und unkonventionellen geldpolitischen Maßnahmen gelegt.
Dieses Kapitel führt in die Thematik der Arbeit ein und stellt die zentrale Fragestellung nach der Beziehung zwischen Geldpolitik und Aktienkursen vor. Es erläutert die Relevanz des Themas und die Forschungslücke, die die Arbeit schließen möchte.
Dieses Kapitel definiert den Begriff der Geldpolitik und beschreibt die Zielsetzung der Zentralbanken. Es erläutert die verschiedenen geldpolitischen Instrumente und ihre Funktionsweise.
Dieses Kapitel untersucht die verschiedenen Transmissionsmechanismen, durch die Geldpolitik auf Aktienmärkte wirkt. Es beleuchtet dabei den Zinskanal, Wechselkurseffekte und den Kreditkanal.
Dieses Kapitel präsentiert empirische Studien und Befunde zu den Auswirkungen von Geldpolitik auf Aktienmärkte. Es analysiert die Auswirkungen sowohl von erwarteten als auch unerwarteten geldpolitischen Maßnahmen und untersucht die unterschiedlichen Methoden zur Messung der Geldpolitik.
Dieses Kapitel diskutiert die Frage, ob stabile Aktienkurse ein explizites Ziel der Zentralbankpolitik sein sollten. Es untersucht die möglichen Vor- und Nachteile einer solchen Zielsetzung.
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Theoretisch besteht eine inverse Beziehung: Sinkende Leitzinsen erhöhen den erwarteten Cash-Flow und senken den Diskontierungsfaktor, was Kurse treibt. Steigende Zinsen wirken hingegen dämpfend auf die Aktienmärkte.
Der Zinskanal ist ein Transmissionsmechanismus, bei dem Zinsänderungen der Zentralbank die Kapitalkosten von Unternehmen und das Sparverhalten von Haushalten beeinflussen, was sich direkt auf die Bewertung von Aktien auswirkt.
In Krisenzeiten nutzen Zentralbanken Maßnahmen wie Quantitative Easing (Anleihekaufprogramme), wenn herkömmliche Zinssenkungen an ihre Grenzen stoßen. Diese haben oft massive Auswirkungen auf die Liquidität und die Kurse an den Aktienmärkten.
Empirische Befunde zeigen, dass Märkte erwartete Entscheidungen oft bereits "einpreisen". Die stärksten Kursreaktionen erfolgen meist bei überraschenden Ankündigungen oder Abweichungen von der Markterwartung.
Dies wird kontrovers diskutiert. Während Zentralbanken primär die Preisstabilität im Blick haben, beeinflussen ihre Entscheidungen die Finanzstabilität. Die Arbeit erörtert die Vor- und Nachteile einer expliziten Steuerung von Aktienkursen.
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