Bachelorarbeit, 2018
65 Seiten, Note: 1,4
1. Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Forschungsfrage und Hypothese
2. Theoretische Ansätze
2.1 Gründe für das Scheitern von Diäten
2.2 Effektivität unterschiedlich hoher Kalorienrestriktionen
2.3 Die Rolle des Fitnesstrainings während der Ernährungsintervention
3. Methode
3.1 Forschungsdesign
3.2 Auswahl und Beschreibung der Stichprobe
3.3.1 Durchführung der Studie
3.3.1 Ernährung
3.3.2 Messungen
3.3.3 Das Fitnesstraining
4. Auswertung und Ergebnisse
4.1 Veränderungen der Körperkompositionen
4.1.1 Gewichtsveränderung
4.1.2 Körperfettveränderung
4.1.3 Veränderung des Muskelanteils
4.2 Veränderungen psychologischer Aspekte
4.2.1 Mahlzeiten außerhalb des Ernährungsplans
4.2.2 Stimmung der Probanden
4.2.3 Schlafqualität der Probanden
4.2.4 Konzentration der Probanden
4.2.5 Energie beim Training
4.3 Überprüfung auf Signifikanz der Daten
5. Diskussion der Ergebnisse
5.1 Diskussion in Bezug auf die Forschungsfragen und Hypothese
5.2 Erkenntnisgewinn
5.3 Diskussion der gewählten Methoden
5.3.1 Einordnung der psychologischen Befindlichkeit nach dem Schulnotensystem
5.3.2 Validität der InBody Körperanalyse
5.3.3 Validität und Aussagekraft von Umfangsmessungen
5.3.4 Validität der Körpergewichtsmessung
6. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht physiologische und psychologische Veränderungen durch eine standardisierte Ernährungs- und Trainingsintervention bei unterschiedlich hohen Kaloriendefiziten. Ziel ist es zu ergründen, ob ein höheres Kaloriendefizit zu besseren Abnehmresultaten führt und welche Auswirkungen dies auf die Körperzusammensetzung (Körperfett und Muskelmasse) sowie das psychische Wohlbefinden der Probanden hat.
2.1 Gründe für das Scheitern von Diäten
Zunächst einmal stellt sich die Frage nach dem „Warum?“. Warum leiden immer mehr Menschen, trotz des wachsenden Fitness- und Diätangebots an Übergewicht?
Evolutionär ist der menschliche Körper so programmiert, dass er Hungersnöte überleben kann. Auch wenn Dürreperioden für Nahrungsknappheit sorgten, konnte der Mensch Abläufe des Organismus ökonomisieren, um Energie zu sparen und griff auf die Fettdepots des Körpers zurück. Andersherum war es für ihn allerdings nie notwendig ein Überlebensprogramm in einer Überflussgesellschaft zu entwickeln und damit einem zu großen Nahrungsangebot entgegen zu wirken.
Die Gene des Menschen sind also weiterhin darauf bedacht eine Mangelernährung und Unterversorgung des Körpers zu vermeiden.13
Unsere damals primären Motive der Nahrungsaufnahme zur Energiebereitstellung und Wasser als essentieller Nährstoff zum Lebenserhalt, sind heutzutage von sekundären Motiven, zum Beispiel emotionalen und sozialen Motive, überschrieben worden. Nach der Geburt wird unsere Nahrungsaufnahme noch von Hunger und Sättigung gelenkt. Im Laufe unseres Lebens wird dann die sekundäre Bedürfnisbefriedigung, losgelöst von Hunger- und Durstempfinden, immer wichtiger.13
1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Adipositas-Problematik und die Relevanz der Untersuchung von Diät-Interventionen.
2. Theoretische Ansätze: Beleuchtet evolutionsbiologische Gründe für das Scheitern von Diäten und die Rolle von Sport bei der Gewichtsreduktion.
3. Methode: Detaillierte Darstellung des achtwöchigen Studiendesigns, der Stichprobenauswahl sowie der Ernährungsprotokolle und Messverfahren.
4. Auswertung und Ergebnisse: Präsentiert die erhobenen Daten zu Gewichtsverlust, Körperkomposition und psychologischem Befinden sowie die statistische Signifikanzprüfung.
5. Diskussion der Ergebnisse: Interpretation der Studienergebnisse im Kontext der Forschungsfragen und kritische Reflexion der gewählten Methoden.
6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Schlussfolgerungen für zukünftige Diätstrategien.
Ernährungsintervention, Kaloriendefizit, Gewichtsreduktion, Körperkomposition, Muskelmasse, Körperfettanteil, InBody570, Training, Sport, Adipositas, Diät, Jo-Jo-Effekt, psychologisches Wohlbefinden, Kraftausdauer, Felduntersuchung
Die Arbeit untersucht, wie sich zwei unterschiedlich hohe Kaloriendefizite (500 kcal vs. 1.000 kcal) in Kombination mit einer standardisierten Ernährungs- und Trainingsintervention auf den Körper und das psychische Befinden auswirken.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Körperzusammensetzung (Fettverlust vs. Muskelerhalt), die psychologische Komponente bei Diäten sowie die wissenschaftliche Überprüfung von Diäterfolgen.
Das Ziel ist zu prüfen, ob ein doppelt so hohes Kaloriendefizit auch zu einer doppelt so hohen Gewichtsabnahme führt und wie sich dies auf die Muskelmasse auswirkt.
Es handelt sich um eine quantitativ-empirische Felduntersuchung über einen Zeitraum von acht Wochen mit 20 Probanden, inklusive Körperfettanalysen mittels Bioelektrischer Impedanzanalyse (BIA) und statistischen T-Tests zur Signifikanzprüfung.
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen des Diätverhaltens erörtert, das Studiendesign exakt beschrieben und die Ergebnisse bezüglich Körpergewicht, Körperfett, Muskelanteil sowie psychologischer Parameter wie Stimmung und Konzentration ausgewertet.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Kaloriendefizit, Gewichtsreduktion, Körperkomposition, InBody-Analyse, Adhärenz und Ernährungsintervention.
Die Studie zeigt, dass bei beiden untersuchten Defiziten ein minimaler Verlust an Muskelmasse auftrat, der jedoch statistisch nicht signifikant war, was für die Wirksamkeit des begleitenden Krafttrainings spricht.
Überraschenderweise zeigte sich, dass die Probanden mit dem geringeren Kaloriendefizit von 500 kcal im Durchschnitt häufiger von ihrem Ernährungsplan abwichen als die Gruppe mit dem 1.000 kcal Defizit.
Nein, die Autorin kommt zu dem Schluss, dass es keine universelle Diätform gibt, sondern dass individuelle Vorlieben und die Durchführbarkeit der Ernährungsweise die entscheidenden Faktoren für einen langfristigen Erfolg sind.
Obwohl die Stimmung und Energie beim Training in beiden Gruppen ähnlich verliefen, konnten in beiden Gruppen über den Zeitraum der Studie hinweg Verbesserungen des psychologischen Befindens verzeichnet werden.
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