Bachelorarbeit, 2016
86 Seiten, Note: 1,3
9 Einleitung
9.1 Motivation
9.2 Zielsetzung
9.3 Aufbau der Arbeit
10 Anforderungen
10.1 Technische Daten - konventionelle Motorisierung
10.2 Leistungsanforderung
10.2.1 Fahrleistung
10.2.1.1 Fahrleistung Fahrbetrieb
10.2.1.2 Fahrleistung Kehrbetrieb
10.2.1.3 Maximal- und Momentanleistung
10.2.2 Kehrleistung
10.2.3 Luftabsaugung
10.2.4 Hydraulikleistung
10.2.4.1 Kehrgutbehälter
10.2.4.2 Beseneinheit
10.2.4.3 Lenkung
10.2.4.4 Berechnung Hydraulikleistung
10.2.5 Hochdruckreiniger
10.2.6 Klimatisierung
10.2.6.1 Heizung
10.2.6.2 Klimaanlage
10.2.7 Sonstige Verbraucher
10.3 Nutzungsprofil
11 Konzept
11.1 Antriebsstrang
11.1.1 Grundlagen Elektromotor
11.1.1.1 Gleichstrommotoren Funktionsweise
11.1.1.2 Wechselstrommotor Funktionsweise
11.1.1.3 Motorenauswahl Antriebsmotoren
11.1.1.4 Motorenauswahl Bürsten
11.1.2 Elektrozylinder
11.1.3 Bordnetz
11.1.4 Leistungselektronik
11.1.4.1 Transistor
11.1.4.2 Gleichspannungswandler
11.1.4.3 Gleichrichter
11.2 Ladungsanforderung
11.3 Komponentenwechsel
11.3.1 Wegfallende Komponenten
11.3.2 Hinzukommende Komponenten
11.4 Konstruktiver Aufbau
11.4.1 Konventionelle Variante
11.4.2 Elektrifizierte Variante
11.4.3 Gegenüberstellung
12 Leistungsbilanz technische Anforderungen
13 Energiemanagement
13.1 Energiespeicher
13.1.1 Definition Akkumulator
13.1.2 Speichermöglichkeiten
13.1.3 Auswahl Energiespeicher
13.1.3.1 Vorteile eines Lithium-Ionen-Akkumulators
13.1.3.2 Nachteile eines Lithium-Ionen-Akkumulators
13.2 Batteriemanagement
13.3 Ladedauer
13.3.1 Normales Laden
13.3.2 Schnellladen
13.3.3 Induktive Lademöglichkeit
13.3.4 Rekuperation
13.3.4.1 Funktionsweise
13.3.4.2 Supercap
13.3.4.3 Beitrag zur Energieversorgung
13.4 Optimierung des Energieverbrauchs
13.4.1 Optimierung bei der Klimatisierung
13.4.2 Optimierung bei der Steuerungselektronik
13.4.3 Weitere Optimierungspotenziale
14 Leistungsbilanz Energiespeicher
15 Fazit / Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein tragfähiges technisches Konzept für die vollständige Elektrifizierung einer kommunalen Straßenkehrmaschine (Beispielobjekt: Titan 740 DCR) zu entwickeln. Dabei steht die Überprüfung im Fokus, ob aktuelle Technologien ausreichen, um den täglichen Einsatzbetrieb ohne Einbußen bei der Leistungsfähigkeit zu gewährleisten.
10.2.1.1 Fahrleistung Fahrbetrieb
Die Grafik in Abbildung 2 Kräfte - Antriebsleistung veranschaulicht in welche Richtung die Kraft für den Antrieb wirken muss und welche ihr entgegenwirken.
cw = 0,9 (LKW)4. Für diese Art Fahrzeug wurde in der Literatur kein cw-Wert gefunden, der Wert für einen LKW, sollte diesem aber ähnlich sein.
A = 1084 mm * 1969 mm = 1,084 m * 1,969 m = 2,13 m2
ρ = 1,29 kg/m3 (Dichte der Luft im Normzustand)5
FReibung (Reifen-Boden) = μFahren * FN(Fahrzeug) = 0,05 * 13,73 kN = 0,69 kN
μFahren = 0,05 (Fahrwiderstandszahl: Auto auf Pflaster)6
FN(Fahrzeug) = cos α * FGFahrzeug = 1 * (m * g) = 1400 kg * 9,81 m/s2 = 13734 N = 13,73 kN
Da von einer geraden Ebene ausgegangen wird ist cos α = 1.
FG = m * g
m = 1400 kg
9 Einleitung: Die Arbeit motiviert die Elektrifizierung von Kommunalfahrzeugen, definiert die Zielsetzung der Umrüstung einer Kehrmaschine und erläutert den Aufbau der Thesis.
10 Anforderungen: Es werden die technischen Daten des Basismodells sowie die Leistungsanforderungen für Antrieb, Kehrbetrieb, Hydraulik und Hilfsverbraucher präzise berechnet und in Szenarien zusammengefasst.
11 Konzept: Der technische Entwurf umfasst die Auswahl von Komponenten für den elektrischen Antriebsstrang, das Bordnetz, die Leistungselektronik sowie den konstruktiven Aufbau inklusive des Komponentenwechsels.
12 Leistungsbilanz technische Anforderungen: Die ermittelten Leistungsbedarfe werden den Werten verfügbarer Komponenten gegenübergestellt, um die prinzipielle Machbarkeit aus technischer Sicht zu belegen.
13 Energiemanagement: Dieses Kapitel behandelt die Dimensionierung des Energiespeichers, Batteriemanagementsysteme, Ladeverfahren, Rekuperation sowie Ansätze zur Optimierung der Energieeffizienz.
14 Leistungsbilanz Energiespeicher: Auf Basis der vorangegangenen Daten wird bilanziert, ob die Energiekapazität und die Ladeleistung für den geforderten täglichen Arbeitseinsatz ausreichen.
15 Fazit / Ausblick: Die Arbeit schließt mit dem Ergebnis, dass eine technische Realisierung mit dem aktuellen Stand der Technik möglich ist, und empfiehlt weiterführende Wirtschaftlichkeitsanalysen.
Elektrifizierung, Straßenkehrmaschine, Antriebsstrang, Radnabenmotor, Lithium-Ionen-Akkumulator, Leistungsbilanz, Energiemanagement, Batteriemanagementsystem, Rekuperation, Elektromobilität, Nutzfahrzeug, DC/DC-Wandler, Schnellladen, Induktives Laden, Energieeffizienz
Die Arbeit untersucht die technische Machbarkeit der Umrüstung einer kommunalen Straßenkehrmaschine vom konventionellen Dieselantrieb auf einen vollelektrischen Antriebsstrang.
Zentrale Themen sind die Ermittlung des Leistungsbedarfs, die Auswahl elektrischer Antriebskomponenten, das Design des Bordnetzes sowie die Dimensionierung eines passenden Energiespeichers.
Das Ziel ist die Erstellung eines technischen Konzepts, um nachzuweisen, dass heute verfügbare elektrische Komponenten ausreichen, um eine Kehrmaschine für einen sechs-Stunden-Arbeitstag zu betreiben.
Der Autor nutzt eine rechnerische Ermittlung auf Basis physikalischer Grundformeln (z.B. Kräfte- und Leistungsbilanz), unter Einbeziehung technischer Datenblätter und anwendungsspezifischer Auslastungsfaktoren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bedarfsanalyse (Leistungsanforderungen), das Konzept für den elektrischen Antriebsstrang (Motoren, Zylinder, Elektronik) und das Energiemanagement (Batterie, Laden, Rekuperation).
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Elektrifizierung, Straßenkehrmaschine, Radnabenmotor, Lithium-Ionen-Technologie, Leistungsbilanz und Energiemanagement.
Ein Hochvolt-Bereich ist notwendig, um bei hohem Leistungsbedarf die Stromstärke niedrig zu halten, was wiederum die erforderliche Kapazität (Ah) und die Kabelquerschnitte reduziert.
Die Rekuperation dient der Energierückgewinnung beim Bremsen, um die Effizienz des Fahrzeugs zu steigern, wobei der Autor auch Superkondensatoren (Supercaps) als Alternative für die schnelle Aufnahme hoher Energien diskutiert.
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