Bachelorarbeit, 2011
63 Seiten, Note: 2,1
1 Einleitung & Problemstellung
2 Zielsetzung
2.1 Allgemeine Zielsetzung des Forschungsprojektes
2.2 Spezifische Zielsetzung der vorliegenden Bachelor-Thesis
2.3 Gegenwärtiger Kenntnisstand
2.4 Ziele & Effekte des gesundheitsorientierten Krafttrainings
2.5 Die motorische Fähigkeit „Kraft“ & deren Unterordnungen
2.6 Relevante Einflussfaktoren auf die Kraftfähigkeit
2.7 Allgemeine Belastungsparameter im Krafttraining
2.8 Problematik der Belastungssteuerung im Krafttraining
2.8.1 Deduktiver Ansatz zur Intensitätsbestimmung
2.8.2 Induktiver Ansatz zur Intensitätssteuerung
2.9 Die „Individuelle-Leistungsbild-Methode“
2.9.1 Allgemeine Beschreibung der ILB-Methode
2.9.2 Aktuelle Studienlage zur ILB-Methode
2.10 Krafttraining nach dem „subjektiven Belastungsempfinden“
3 Methodik
3.1 Beschreibung der Personenstichprobe
3.2 Die sportmotorischen Krafttests
3.2.1 Allgemeine Beschreibung der sportmotorischen Krafttests
3.2.2 Zeitlicher Ablauf der sportmotorischen Krafttests
3.2.3 Ablaufsbeschreibung der einzelnen sportmotorischen Krafttests
3.2.4 Maßnahmen zur Teststandardisierung
3.3 Das 6-wöchige Krafttrainingsprogramm
3.3.1 Darstellung aller Krafttrainingsgeräte/-übungen
4 Ergebnisse
5 Diskussion
5.1 Bewertung & Interpretation der dargestellten Ergebnisse
5.2 Kritische Reflexion zum angewandten Studiendesign
6 Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die empirische Überprüfung der Trainingseffekte verschiedener trainingsmethodischer Ansätze zur Intensitätssteuerung. Dabei wird insbesondere untersucht, wie sich eine induktiv hergeleitete, kontrollierte Intensitätssteuerung nach dem subjektiven Belastungsempfinden auf die Kraftsteigerung bei geübten Trainierenden auswirkt.
2.8 Problematik der Belastungssteuerung im Krafttraining
In Kapitel 1 wurde die Problematik der Belastungs-/Intensitätssteuerung im heutigen Fitness- und Gesundheits-, sowie im Leistungssport bereits grob beschrieben. Den übergeordneten Ansätzen zur Intensitätsbestimmung sind jeweils verschiedenste Vor- und Nachteile zuzuordnen, die unterschiedlichste Meinungen aufflammen ließen. Während in der Literatur beispielsweise erfahrene Kraftsportler ihre Intensitäten über ihr Belastungsempfinden gut steuern können, ist dies bei Neulingen des Krafttrainings nicht ganz unumstritten und regt immer wieder zur Diskussion an. Damit ergibt sich für die richtige Belastungssteuerung und Belastungsdosierung im fitness- und gesundheitsorientierten Krafttraining aus trainingsmethodischer Sichtweise eine zentrale Anforderung: Die Festlegung einer Gewichtslast, die es erlaubt, mit möglichst wenigen Sätzen eine zielausgerichtete Belastungsintensität an zu steuern (vgl. HAUPERT, 2007, S. 15). Auch nach WILLIMCZIK hieß es bereits 1991 schon „Grundaufgabe der auf den Gesundheitssport (Prävention/Rehabilitation) gerichteten Trainingswissenschaft ist die Entwicklung von Methoden zur Optimierung der Eigenschaften des Menschen. Das Optimum wird durch die Funktonen bestimmt, die die einzelnen Eigenschaften für die Gesundheit des Menschen haben“ (vgl. WILLIMCZIK et al., 1991, S. 12).
1 Einleitung & Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Bedeutung des gesundheitsorientierten Krafttrainings ein und thematisiert die Herausforderung einer optimalen Belastungssteuerung.
2 Zielsetzung: Hier werden das Forschungsprojekt sowie die spezifischen Ziele der Bachelor-Thesis definiert, ergänzt durch einen theoretischen Abriss zur Krafttrainingslehre.
3 Methodik: Dieses Kapitel erläutert das Studiendesign, die Charakteristika der Stichprobe sowie die standardisierten Krafttestverfahren und das Trainingsprogramm.
4 Ergebnisse: Hier werden die erhobenen Daten der Krafttests sowie die prozentualen Kraftzuwächse der Probanden übersichtlich dargestellt.
5 Diskussion: In diesem Kapitel erfolgt die Interpretation der Ergebnisse im Lichte des theoretischen Hintergrunds sowie eine kritische Reflexion des methodischen Vorgehens.
6 Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt eine abschließende Empfehlung für die Praxis im Fitnesssport.
Krafttraining, Belastungssteuerung, Intensitätsbestimmung, Fitness- und Gesundheitssport, ILB-Methode, subjektives Belastungsempfinden, Borg-Skala, Maximalkraft, Kraftausdauer, Hypertrophie, Leistungssteigerung, Trainingswissenschaft, Krafttests, Muskelaufbau, Trainingsplanung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der empirischen Untersuchung und Überprüfung verschiedener Ansätze zur Steuerung der Trainingsintensität im gesundheitsorientierten Krafttraining.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Krafttrainingslehre, deduktive versus induktive Steuerungsmethoden sowie die Evaluation von Trainingserfolgen durch standardisierte Tests.
Das primäre Ziel ist es, für die Leistungsstufe "Geübte" zu validieren, inwieweit eine induktive Intensitätssteuerung nach dem subjektiven Belastungsempfinden zu messbaren Kraftzuwächsen führt.
Es handelt sich um eine empirische Studie mit einer Gruppe von 10 Probanden, die ein standardisiertes 6-wöchiges Trainingsprogramm absolvieren und vor sowie nach dem Training mittels RM-Tests (20-RM, 10-RM, 1-RM) getestet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Analyse der Intensitätssteuerung, die detaillierte Beschreibung der gewählten Methodik inklusive der Krafttrainingsgeräte sowie die Auswertung der empirischen Ergebnisse.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Krafttraining, Belastungssteuerung, ILB-Methode, Borg-Skala und empirische Leistungsdiagnostik beschreiben.
Da in der Praxis oft eine Debatte über die "beste" Trainingsmethode herrscht, dient die Gegenüberstellung dieser Ansätze dazu, die Vor- und Nachteile sowie die wissenschaftliche Validität für den Breitensport zu prüfen.
Die ILB-Methode (Individuelle-Leistungsbild-Methode) dient als strukturiertes Instrument zur Trainingsplanung, das mit einem induktiven Ansatz beginnt und eine progressive Steigerung ermöglicht.
Durch standardisierte Testbatterien, eine gleichbleibende Testleiterin, feste Pausenintervalle und eine strukturierte Dokumentation der Trainingsfortschritte wurde ein hohes Maß an Vergleichbarkeit gewährleistet.
Die Autorin empfiehlt das Krafttraining nach subjektivem Belastungsempfinden für den Fitness- und Gesundheitsbereich, da es ein effektives und motivierendes Training ohne die Risiken eines Maximalkrafttests ermöglicht.
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