Masterarbeit, 2018
126 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG UND METHODIK
1.3 AUFBAU DER ARBEIT
2 GRUNDLAGEN
2.1 DIGITALISIERUNG UND DIGITALE TRANSFORMATION VON GESCHÄFTSMODELLEN
2.2 LEADERSHIP
2.2.1 Führungskompetenzen
2.2.2 Führungskonzepte
2.3 DIGITAL LEADERSHIP
2.4 MITTELSTAND
2.4.1 Mittelstandsdefinition und Abgrenzung
2.4.2 Spezifika des Mittelstands
2.4.3 Führung und Führungsstile im Mittelstand
2.5 ZWISCHENFAZIT
3 STATUS QUO: DIGITAL LEADERSHIP
3.1 SYSTEMATISCHE LITERATURANALYSE
3.1.1 Methodik
3.1.2 Ergebnisse
3.2 WEITERFÜHRENDE LITERATUR
3.2.1 Methodik
3.2.2 Ergebnisse
3.3 ZUSAMMENFÜHRUNG DER ERGEBNISSE
3.4 ZWISCHENFAZIT: NOTWENDIGKEIT ZUR SYSTEMATISIERUNG
4 BEZUGSRAHMEN UND THESEN
4.1 BEGRIFF UND FUNKTION EINES BEZUGSRAHMENS
4.2 VORSTELLUNG DES BEZUGSRAHMENS UND THESEN ABLEITUNG
4.3 ZWISCHENFAZIT
5 EXPERTENINTERVIEWS
5.1 FORSCHUNGSDESIGN UND METHODIK
5.2 AUFBAU UND STRUKTUR DER INTERVIEWS
5.3 VORBEREITUNG UND ABLAUF DER INTERVIEWS
5.4 QUALITATIVE INHALTSANALYSE
5.5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION UND HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
6.1 GÜLTIGKEITSPRÜFUNG
6.2 STATUS QUO
6.3 ANFORDERUNGEN UND HERAUSFORDERUNGEN
6.4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
7 FAZIT UND AUSBLICK
Diese Masterarbeit verfolgt das Ziel, das Konzept des Digital Leaderships in den Kontext mittelständischer Unternehmen zu setzen, den Status quo zu ermitteln sowie spezifische Anforderungen und zukünftige Herausforderungen für Führungskräfte in diesem Sektor zu identifizieren.
1.1 Problemstellung
Technologien und speziell Informationstechnologien sind mittlerweile ein integrierter Bestandteil unseres täglichen Lebens. Im wirtschaftlichen Treiben erleichtern sie Aufgaben und drängen gleichzeitig viele Unternehmen dazu, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die gerade einsetzende digitale Transformation verändert Branchenstrukturen und Wettbewerbsregeln und birgt für die Unternehmen sowohl Chancen als auch Risiken. Sie kann von Unternehmen dazu genutzt werden, mit der Hilfe von digitalen Technologien wesentliche Unternehmensverbesserungen voranzutreiben. Deren zunehmender Einsatz am Arbeitsplatz übt zudem nicht nur einen Einfluss auf die Kompetenzen der Belegschaft aus, sondern auch darauf wie die Arbeit strukturiert und ausgeführt wird. Den Organisationen wird es dadurch erlaubt, sich neu zu erfinden und dabei ihr Kerngeschäft soweit zu verändern, dass neue Wertschöpfungsquellen entdeckt werden können.
Neue digitale Technologien bergen besonders für ältere Unternehmen große Erfolgspotenziale, jedoch kann eine verspätete Reaktion in Bezug auf digitale Trends seitens des Managements schnell eine existenzielle Bedrohung für die Organisation darstellen. KREUTZER bezeichnet diese Bedrohung als den digitalen Darwinismus, wodurch die Unternehmen zur Aufrechterhaltung ihrer Wettbewerbsfähigkeit dazu gezwungen werden, sich dem digitalen Wandel zu beugen.
1 EINLEITUNG: Dieser Abschnitt führt in die Problemstellung ein, definiert das Ziel der Arbeit sowie die methodische Vorgehensweise und skizziert den Aufbau der Untersuchung.
2 GRUNDLAGEN: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Digitalisierung, Leadership, Digital Leadership und Mittelstand gelegt, um ein Fundament für die weitere Untersuchung zu bilden.
3 STATUS QUO: DIGITAL LEADERSHIP: Es erfolgt eine systematische Literaturanalyse sowie eine Auswertung weiterführender Beraterstudien, um den aktuellen Status quo des Digital Leaderships zu ermitteln.
4 BEZUGSRAHMEN UND THESEN: In diesem Kapitel wird ein generischer Bezugsrahmen entwickelt und auf dessen Basis Thesen abgeleitet, die zur empirischen Prüfung dienen.
5 EXPERTENINTERVIEWS: Dieser Abschnitt erläutert das Forschungsdesign der qualitativen Interviews, deren Durchführung sowie die methodische Auswertung der gewonnenen Daten.
6 DISKUSSION UND HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN: Die gewonnenen Erkenntnisse werden diskutiert, die aufgestellten Thesen überprüft und daraus praktische Handlungsempfehlungen für den Mittelstand abgeleitet.
7 FAZIT UND AUSBLICK: Das letzte Kapitel beantwortet die Forschungsfragen, zeigt Limitationen der Untersuchung auf und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsmöglichkeiten.
Digital Leadership, Mittelstand, Digitale Transformation, Geschäftsmodelle, Führungskompetenzen, Change Management, Unternehmensstruktur, Unternehmenskultur, Experteninterviews, Literaturanalyse, Digitalisierungsdruck, Personalakquise, Industrie 4.0, Führungsstile, Wettbewerbsfähigkeit.
Die Arbeit untersucht das Konzept des Digital Leaderships spezifisch im Kontext mittelständischer Unternehmen, beleuchtet den aktuellen Status quo und identifiziert notwendige Anforderungen an Führungskräfte.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen des Digital Leaderships, der systematischen Erfassung des Status quo in der Literatur, der empirischen Untersuchung mittelständischer Betriebe sowie der Ableitung von Handlungsempfehlungen für die digitale Transformation.
Das Ziel ist es, dem im Mittelstand Einzug haltenden Wandel durch Digitalisierung ein klares Begriffsverständnis des Digital Leaderships gegenüberzustellen und sowohl den Status quo als auch zukünftige Herausforderungen für Unternehmen und Führungskräfte zu definieren.
Die Arbeit kombiniert eine systematische Literaturanalyse (deduktiv) mit einer qualitativen empirischen Studie in Form von Experteninterviews mit Führungskräften aus sieben mittelständischen Unternehmen (induktiv), orientiert am Konzept der Forschung im Gegenstrom.
Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen, eine systematische Literatur- und Studienanalyse, die Entwicklung eines Bezugsrahmens samt Thesen, die Durchführung und Auswertung qualitativer Experteninterviews sowie deren Diskussion zur Ableitung von Handlungsempfehlungen.
Zentrale Begriffe sind Digital Leadership, Mittelstand, Digitale Transformation, Change Management, Führungsstile und Prozessdigitalisierung.
Der Mittelstand ist durch eine höhere Heterogenität und oft durch eine geringere Ressourcenausstattung geprägt. Der Digital Leader muss hier oft eine hybride Rolle einnehmen und den kulturellen Wandel meist direkt im mittleren Management vorantreiben.
Die Kultur ist das tragende Element des Führungshandelns. Eine digitale Transformation erfordert eine offene, risikofreudige Kultur, die Zusammenarbeit fördert und "Silo-Denken" abbaut, um Innovationen und die Akzeptanz neuer digitaler Prozesse zu sichern.
Die Unternehmensstrategie muss erweitert werden, um die Digitalisierung voll zu integrieren. Sie muss eine Lernfähigkeit aufweisen, Marktsignale erkennen und sich von traditionellen Ansätzen lösen, um als "Digital Business Strategy" agieren zu können.
Aufgrund begrenzter Ressourcen im Mittelstand bieten externe Kooperationen und der Aufbau von Partnernetzwerken eine Möglichkeit, Innovationen zu fördern, Wissenslücken zu schließen und den Digitalisierungsgrad effizienter zu steigern.
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