Fachbuch, 2019
72 Seiten
1 Einleitung
1.1 Entstehungszusammenhang, persönliche Motivation
1.2 Kurzeinblick Medien
1.3 Historie Smartphone
1.4 Problemstellung
2 Fragestellungen und Hypothesenbildung
2.1 Mediennutzung
2.2 Gefährdungspotential
2.3 Soziodemografie
2.4 Sonstiges
2.5 Hypothesenbildung
3 Forschungsstand
3.1 Studienlage
4 Nationale Studien
4.1 2014 – miniKIM - Studie
4.2 2015 – Digitale Milieu-Studie DIVSI - U9
4.3 2016 – FIM - Studie
4.4 2017 – BLIKK - Studie
4.5 Fazit der nationalen Studien
5 Internationale Studien
5.1 Patterns of mobile device use by care-givers and children during meals in fast food restaurants
5.2 Maternal mobile device use during a structured parent-child interaction task
5.3 Exposure and Use of Mobile Media Devices by Young Children
5.4 Influence of smartphone addiction proneness of young children on problematic behaviors and emotional intelligence: Mediating self-assessment effects of parents using smartphones
5.5 Parent Perspectives on Their Mobile Technology Use: The Excitement and Exhaustion of Parenting While Connected
5.6 Mothers’ views of their preschool child’s screen-viewing behavior: a qualitative study
5.7 The Relation Between Use of Mobile Electronic Devices and Bedtime Resistance, Sleep Duration, and Daytime Sleepiness Among Preschoolers
5.8 Touchscreen generation: children's current media use, parental supervision methods and attitudes towards contemporary media
5.9 Parent Perceptions of Mobile Device Use Among Preschool-Aged Children in Rural Head Start Centers
5.10 Electronic Media Exposure and Use among Toddlers
5.11 Children's Environmental Health in the Digital Era: Understanding Early Screen Exposure as a Preventable Risk Factor for Obesity and Sleep Disorders.
5.12 Fazit der internationalen Studien
6 Tabellarische Gegenüberstellung der Studien
7 Hypothesenabgleich
8 Ergebnisse im Hinblick auf präventive Leistungen und Maßnahmen
9 Fazit
9.1 Diskussion
9.2 Ausblick
Diese Bachelorarbeit analysiert den aktuellen Forschungsstand zur Smartphone-Nutzung bei Kindern im Kita- und Vorschulalter (0–6 Jahre), um gesundheitliche Gefährdungspotenziale zu identifizieren und Empfehlungen für Präventionsmaßnahmen abzuleiten.
1.3 Historie Smartphone
Die Omnipräsenz des Smartphones basiert auf einer erst jungen Erfolgsgeschichte. Sie begann vor rund zehn Jahren am 9. Januar 2007 in San Francisco in den USA. Das Datum kann ohne Weiteres als ein Höhepunkt der digitalen Revolution gezählt werden. An diesem Tag stellte Steve Jobs, langjähriger CEO von Apple Inc., ein völlig neues Gerät vor:
“Well today, we're introducing THREE revolutionary new products. The first one is a widescreen iPod with touch controls. The second is a revolutionary new mobile phone. And the third is a breakthrough internet communications device. An iPod, a phone, an internet mobile communicator. An iPod, a phone, an internet mobile communicator.... these are NOT three separate devices! And we are calling it iPhone” (Ryan, 2007).
Diese neue Technologie im Hosentaschenformat, von Kinderhand leicht bedienbar aufgrund einer einfachen und intuitiven Bedienoberfläche, wurde nach zweieinhalbjähriger Entwicklungszeit der Öffentlichkeit vorgestellt. Es verbindet die Funktionen des mobilen Telefonierens des bewährten Konzeptes des „Handy“, die Funktionalitäten eines Computers, die Bedienung direkt über den Bildschirm über Touch-Gestik und ermöglicht den Zugang zum Internet ohne Beschränkung in der Funktionalität. Zusätzlich können sogenannte APPs (application software), Programme mit spezifischen Funktionalitäten, installiert werden. Weiterhin ermöglichte Apple Inc. 2008 auch anderen, unternehmensfremden Entwicklern Programme zu entwickeln und diese im sogenannten App-Store, ein eigener digitaler Marktplatz, für die Öffentlichkeit anzubieten (Quiller Media Inc, 2008).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Smartphone-Nutzung bei Kindern ein und skizziert die Problemstellung sowie die persönliche Motivation des Autors.
2 Fragestellungen und Hypothesenbildung: Hier werden die zentralen Forschungsfragen zur Mediennutzung, zu Gefährdungspotenzialen und soziodemografischen Aspekten definiert sowie eine Arbeitshypothese aufgestellt.
3 Forschungsstand: Dieser Abschnitt beschreibt den aktuellen Stand der Wissenschaft bezüglich digitaler Suchtphänomene und der Studienlage zu Gesundheitsgefahren im Kindesalter.
4 Nationale Studien: Es werden zentrale deutsche Studien (miniKIM, DIVSI, FIM, BLIKK) analysiert, die das Nutzungsverhalten von Kindern und Eltern beleuchten.
5 Internationale Studien: Dieser Teil umfasst internationale Forschungsarbeiten, die den Einfluss von Smartphones auf Eltern-Kind-Interaktionen, Schlaf und Entwicklung untersuchen.
6 Tabellarische Gegenüberstellung der Studien: Eine übersichtliche Zusammenfassung der in der Arbeit analysierten Studien inklusive ihrer Befunde zu Gefährdungen und gesundheitlichen Auswirkungen.
7 Hypothesenabgleich: Hier erfolgt der Abgleich der eingangs aufgestellten Hypothese mit den Ergebnissen der durchgeführten Studienanalyse.
8 Ergebnisse im Hinblick auf präventive Leistungen und Maßnahmen: Dieses Kapitel liefert Handlungsempfehlungen für Eltern und Fachkräfte zur Prävention von gesundheitlichen Risiken.
9 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Bedeutung für die frühkindliche Entwicklung und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Langzeitstudien.
Smartphone, Kinder, Mediennutzung, Gesundheitsgefahr, Vorschulalter, Eltern, Digitale Medien, Sprachentwicklungsstörungen, Hyperaktivität, Prävention, Medienkompetenz, Suchtverhalten, Sozialisation, Kleinkinder, Entwicklung
Die Bachelorarbeit untersucht, wie sich die tägliche Nutzung von Smartphones auf die Gesundheit und Entwicklung von Kindern im Kleinkind- und Vorschulalter auswirkt.
Im Zentrum stehen das Mediennutzungsverhalten in Familien, die Rolle der Eltern als Vorbild, Auswirkungen auf die Kommunikation sowie mögliche gesundheitliche Folgen wie Sprachstörungen oder Hyperaktivität.
Ziel ist es, das Gefährdungspotenzial der Smartphone-Nutzung für Kinder von null bis sechs Jahren wissenschaftlich zu bewerten, um effektive Präventionsmaßnahmen zu definieren.
Der Autor führt eine umfassende Literatur- und Studienanalyse (Sekundärforschung) von 15 nationalen und internationalen Studien durch, um den derzeitigen Forschungsstand systematisch aufzuarbeiten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auswertung nationaler Studien (z. B. BLIKK, FIM, miniKIM) sowie eine Analyse internationaler Forschungsarbeiten zu Interaktionsstörungen zwischen Eltern und Kind durch Smartphone-Nutzung.
Kernbegriffe sind Smartphone-Nutzung, kindliche Entwicklung, frühkindliche Gesundheit, Medienkompetenz und elterliches Erziehungsverhalten.
Insbesondere die BLIKK-Studie belegt, dass eine tägliche Smartphone-Nutzung von über 30 Minuten bei Kleinkindern gehäuft mit Sprachentwicklungsstörungen und Hyperaktivität in Verbindung gebracht werden kann.
Studien zeigen, dass Kinder von Eltern mit geringerem Bildungsgrad häufiger unbegleitet digitale Medien konsumieren und diese Eltern sich oft weniger in der Medienvermittlung kompetent fühlen.
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