Masterarbeit, 2016
96 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 HINFÜHRUNG
1.2 PROBLEMSTELLUNG UND RELEVANZ DER THEMATIK
1.3 HAUPTTHESEN
1.4 AUFBAU, RAHMEN UND GRENZEN DER ARBEIT
2 Der Klimawandel in der naturwissenschaftlichen und der politischen Debatte
2.1 AUFKOMMEN UND VERBALE ENTWICKLUNG DER BEGRIFFLICHKEIT
2.2 NATÜRLICHE EINFLUSSFAKTOREN DES GLOBALEN KLIMAS
2.3 DER ANTHROPOGENE KLIMAWANDEL: KONSENS UND SKEPTIZISMUS
2.4 AKTEURE IN DER KLIMAWANDELDEBATTE
2.4.1 Die UN-Klimakonferenzen
2.4.2 IPCC - Der Weltklimarat
2.4.2.1 Der 4. IPCC-Sachstandsbericht aus dem Jahr 2007
2.4.2.2 Der 5. IPCC-Sachstandsbericht aus dem Jahr 2013
2.4.3 NGOs
2.4.4 Wirtschaftliche Akteure
2.5 EIN ÜBERBLICK ÜBER DIE MEDIALE REPRÄSENTATION DER DEBATTE
3 Der Klimawandel als medial projiziertes Phänomen
3.1 PHÄNOMENE DER (PRINT-) MEDIALEN NACHRICHTENÜBERMITTLUNG IN DER KLIMAWANDELDEBATTE
3.2 EXKURS: DER HERMENEUTISCHE ZIRKEL ALS WIDERSPRÜCHLICHE INTERPRETATIONSSITUATION ZWISCHEN AUTOR UND REZIPIENT
3.3 AKTEURS- UND INTERESSENSGESTEUERTE MASSENMEDIEN
3.4 EXKURS: NACHRICHTENWERTLOGIK NACH GALTUNG & RUGE
3.5 TRANSFERLEISTUNG – WAS LERNEN WIR AUS DEM INTERDISZIPLINÄREN ANSATZ?
4 Methodenüberblick
4.1 EINE QUANTITATIVE GRUNDLAGE – ENTWICKLUNG DES KLIMAWANDEL-BEGRIFFS
4.2 DIE DISKURSANALYSE
4.3 METHODENKRITIK
5 Auswahl und Vorbereitung der Daten
5.1 DATENGRUNDLAGE
5.2 BEI WISO-NET.DE ANGEWANDTE SELEKTIONSPARAMETER DER BEIDEN METHODEN
5.3 KODIERUNGSSYSTEMATIK UND ÜBERSICHT ÜBER DIE TEXTKORPORA
6 Die Ergebnisse
6.1 QUANTITATIVER ANSATZ: ENTWICKLUNG DES KLIMABEGRIFFS SEIT DEM JAHR 2005
6.2 QUALITATIVER ANSATZ
6.2.1 Die Indikatorenmatrix als Teilergebnis
6.2.2 Versuch einer Charakterisierung der Berichterstattung des Zeitraums 26.09. bis 10.10.2005
6.2.3 Versuch einer Charakterisierung der Berichterstattung „vor dem Erscheinen des 4. IPCC-Berichts“
6.2.4 Versuch einer Charakterisierung der Berichterstattung „während dem Erscheinen des 4. IPCC-Berichts“
6.2.5 Versuch einer Charakterisierung der Berichterstattung „nach dem Erscheinen des 4. IPCC-Berichts“
6.2.6 Versuch einer Charakterisierung der Berichterstattung „vor dem Erscheinen des 5. IPCC-Berichts“
6.2.7 Versuch einer Charakterisierung der Berichterstattung „während dem Erscheinen des 5. IPCC-Berichts“
6.2.8 Versuch einer Charakterisierung der Berichterstattung „nach dem Erscheinen des 5. IPCC-Berichts“
6.2.9 Kondensierte Darstellung der 70 Textkorpora mit Fokus auf die IPCC-Berichte
6.3 ERGEBNISSE IM SPIEGEL DER THESEN
7 Fazit
Die Arbeit untersucht den Einfluss der 4. und 5. IPCC-Sachstandsberichte auf die printmediale Berichterstattung in deutschen Tages- und Wochenzeitungen im Zeitraum von 2005 bis 2015, um zu analysieren, ob und wie wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel in der Medienlandschaft repräsentiert und interpretiert werden.
2.2 NATÜRLICHE EINFLUSSFAKTOREN DES GLOBALEN KLIMAS
Als grundlegende Voraussetzung für die Interpretation der Berichterstattung ist es unumgänglich, die natürlichen Einflussfaktoren des globalen Klimas kurz darzustellen und anschließend den Vergleich mit anthropogenen Faktoren zu ziehen (siehe Kapitel 2.3).
Wie eingangs erwähnt, existiert eine derartige Menge an publizierter Literatur zur Thematik des Klimawandels, dass sich ganze Bibliotheken damit füllen lassen würden. In vielerlei Hinsicht überlappen sich der Großteil der Werke, und doch muss sich der Autor gegen eine subjektive Auswahl der Grundlagenliteratur wehren. Mit den nachfolgend genannten Werken sollte jedoch eine theoretische Basis geschaffen sein, die wissenschaftlich korrekt und in der Summe repräsentativ ist.
Die primäre Energiequelle für unsere Erde stellt die Sonne dar, weshalb Schwankungen der von ihr abgegebenen und auf der Erde ankommenden Strahlung direkte Auswirkung auf unser globales Klima haben (vgl. KUTTLER 2013, S. 69). Die Milanković-Zyklen beschreiben die Muster, nach welchen die Erdbahnparameter und damit die Sonnenstrahlungsintensität variieren und entsprechend unser Klima beeinflussen (KAPPAS 2013, S. 77, siehe auch LATIF 2009, S. 71-74). Abbildung 1 (S. 7) demonstriert die Einflussstärke der nachfolgend vorgestellten Faktoren im Verlauf der letzten 1 Mio. Jahre.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Klimawandel als globale Herausforderung ein und definiert das Ziel, die mediale Berichterstattung dazu zu untersuchen.
2 Der Klimawandel in der naturwissenschaftlichen und der politischen Debatte: Dieses Kapitel erläutert die wissenschaftlichen Grundlagen und Akteure, die in der Klimadebatte eine Rolle spielen.
3 Der Klimawandel als medial projiziertes Phänomen: Hier werden medienwissenschaftliche Aspekte beleuchtet, um das Verständnis für die Berichterstattung zu schärfen.
4 Methodenüberblick: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen, bestehend aus quantitativer Grundlage und qualitativer Diskursanalyse.
5 Auswahl und Vorbereitung der Daten: Hier wird die Datengrundlage (Plattform Wiso-net.de) und das Auswahlverfahren der Textkorpora erläutert.
6 Die Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Resultate der quantitativen und qualitativen Analysen der Berichterstattung über den Klimawandel.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert über die Qualität der medialen Klimawandel-Berichterstattung.
Klimawandel, IPCC, Diskursanalyse, Medien, Berichterstattung, Treibhauseffekt, Anthropogener Einfluss, Klimaskeptizismus, Printmedien, Nachrichtenwertlogik, Klimaschutz, CO2, Weltklimarat, Klimadebatte, Kommunikation.
Die Arbeit untersucht, wie deutsche Tages- und Wochenzeitungen über den Klimawandel berichten und welchen Einfluss wissenschaftliche Berichte des IPCC darauf haben.
Zentral sind der anthropogene Klimawandel, die Rolle von Medien bei der gesellschaftlichen Konstruktion von Wirklichkeit sowie die Analyse von Akteuren wie NGOs, Politik und Wirtschaft.
Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie maßgebliche wissenschaftliche Publikationen wie die IPCC-Berichte medial repräsentiert, "verwertet" und transportiert werden.
Es wird ein interdisziplinärer Ansatz verfolgt, der eine quantitative Datenanalyse mit einer qualitativen Diskursanalyse kombiniert.
Der Hauptteil analysiert die mediale Berichterstattung in Zeiträumen vor, während und nach den Veröffentlichungen des 4. und 5. IPCC-Sachstandsberichts.
Schlüsselwörter sind unter anderem Klimawandel, IPCC, Diskursanalyse, Medienberichterstattung und Klimadebatte.
Die Studie zeigt, dass die Veröffentlichung eines IPCC-Berichts kurzzeitig zu einem Anstieg der Artikelanzahl führt, aber keine nachhaltige Verbesserung der qualitativen Berichterstattung bewirkt.
Er dient als theoretisches Modell, um zu erklären, wie Leser Informationen interpretieren und in bestehendes Vorwissen einbetten, was die mediale Wirkung beeinflusst.
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