Magisterarbeit, 2010
165 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Strategisches Management
2.1 Definition strategisches Management
2.2 Entwicklung des strategischen Managements
2.2.1 Geschichtlicher Abriss
2.2.2 Theoretische Ausgangspositionen
2.3 Der strategische Managementprozess
2.4 Der Strategiebegriff
2.4.1 Entstehung
2.4.2 Strategieverständnis
2.4.3 Abgrenzung strategisch-operativ
3 Strategische Analyse und Planung
3.1 Definition strategische Planung
3.2 Der strategische Planungsprozess
4 Strategisches Marketing
4.1 Der Marketingbegriff
4.2 Strategisches Marketing
4.3 Strategisches Marketing im Management-Prozesses
4.4 Der Markt für Sport
4.5 Fallbeispiel strategisches Marketing im Sport – Red Bull
4.5.1 Sportsponsoring als zentrales Medium eines strategischen Marketings
4.5.2 Das Sponsoring-Portfolio Red Bulls
4.5.3 Unternehmensanalyse mit dem Marktaufaktivitäts-Wettbewerbsvorteil-Portfolio
4.5.4 Sportsponsoring als Betätigungsfeld des strategischen Marketings
4.6 Zusätzliche Muster methodischer Strategiehilfen für Sportunternehmungen
4.6.1 SWOT-Analyse
4.6.2 Branchenstrukturanalyse nach Porter
4.6.3 Wertschöpfungsanalyse
4.6.4 Stakeholderanalyse
4.6.5 Balanced Scorecard
4.7 Kritische Betrachtung des strategischen Marketings
5 Empirische Untersuchung zur Verbreitung strategischer Analyse- und Plankonzepte im Sport
5.1 Stand der Forschung
5.2 Methodische Konzeption der Umfrage
5.2.1 Spezifische Fragestellungen der Untersuchung
5.2.2 Studienkonzept
5.2.3 Datenerhebung
5.2.4 Der Fragebogen
5.2.5 Methodische Probleme
5.3 Auswertung der Untersuchung
5.3.1 Auswertungsschritt 1: Grundlegende Aussagen
5.3.2 Auswertungsschritt 2: Bekanntheit strategischer Verfahren
5.3.3 Auswertungsschritt 3: Der Einsatz strategischer Instrumente
5.3.4 Auswertungsschritt 4: Einfluss der Variable Alter
5.3.5 Auswertungsschritt 5: Motive für gezielte strategische Planung
5.3.6 Auswertungsschritt 6: Gründe für das Fehlen einer strategischen Analyse und Planung
5.3.7 Auswertungsschritt 7: Strategie und Ausbildung
5.3.8 Auswertungsschritt 8: Dependenzanalyse der Kernergebnisse
5.3.9 Auswertungsschritt 9: Interdependenzanalyse durch Clusterbildung
5.4 Zusammenfassung
6 Abschließende Betrachtung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Licht in das komplexe Feld des strategischen Managements im Sportsektor zu bringen, indem sie theoretische Konzepte der strategischen Planung und des Marketings mit empirischen Erkenntnissen aus der deutschen Sportbranche verknüpft. Im Zentrum steht die Untersuchung, inwieweit professionelle Sportunternehmungen strategische Analysen und Planungsinstrumente nutzen, um langfristige Wettbewerbsvorteile zu sichern.
2.1 Definition strategisches Management
Eine geeinte Lehre zum Begriff Management und seinem oft synonym verwendeten Begriffspartner Unternehmensführung liegt, wie nicht anders zu erwarten, keineswegs vor. Unterschiedliche Auffassung über Führung und ein Bündel an Leihgaben von Kennzeichnungen verwandter Wissenschaftsdisziplinen sind die Gründe dafür, dass kein kohärentes Aussagensystem vorliegt (vgl. Wild 1974, S.146 zit. in Macharzina 2003, S. 36). Die übliche Differenzierung in einen funktionalen und einen institutionellen Managementbegriff ist insoweit von Bedeutung, als dass sich ein strategisches Management eher auf den funktionalen Begriff bezieht.
Dieser skizziert die einzelnen Aufgaben, des mit Managementverantwortung ausgestatteten Personenkreises, und trägt hauptsächlich zum Verständnis von Führungssystemen, -prozessen und des strategischen Managements bei (vgl. Becker & Fallgatter 2002, S. 14). Die funktionale Managementdefinition gliedert sich in ein System von Führungsfunktionen und ein System von Sachfunktionen (z.B. Beschaffung, Produktion, Marketing, Personal oder F & E).
Führungsfunktionen begleiten den betrieblichen Kombinationsprozess der Sachfunktionen und stellen im Prinzip das Aufgabenfeld des strategischen Managements dar. Selbiges befasst sich demnach mit der zielorientierten Gestaltung von strategischen, also in diesem Zusammenhang, langfristigen, globalen, ganzheitlichen, umweltbezogenen und entwicklungsorientierten Aspekten. Dazu ist es überdies erforderlich, strategische Managementfunktionen, wie z. B. Planung, Kontrolle, Information, Organisation, Unternehmenskultur und strategischen Leistungspotenziale aufeinander abzustimmen (vgl. Bea & Haas 2005, S. 20). Hungenberg (2004, S. 4 f.) verbindet mit dem Grundverständnis des Strategischen Managements die Attribute: grundsätzliche Richtung der Unternehmensentwicklung, langfristiger Erfolg eines Unternehmens, externe und interne Ausrichtung des Unternehmens und Schaffung von Erfolgspotenzialen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Komplexität des strategischen Managements ein und erläutert die Relevanz der Arbeit für die Sportökonomie.
2 Strategisches Management: Dieses Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen des strategischen Managements und erläutert dessen historische Entwicklung sowie den strategischen Prozess.
3 Strategische Analyse und Planung: Hier wird der Prozess der strategischen Planung detailliert dargelegt und die Bedeutung systematischer Analyse für den Unternehmenserfolg betont.
4 Strategisches Marketing: Dieses Kapitel widmet sich der Marketingplanung im Sport, beleuchtet das Fallbeispiel Red Bull und stellt diverse methodische Strategiehilfen vor.
5 Empirische Untersuchung zur Verbreitung strategischer Analyse- und Plankonzepte im Sport: Die empirische Erhebung analysiert den tatsächlichen Einsatz und die Bekanntheit strategischer Managementinstrumente in der deutschen Sportwirtschaft.
6 Abschließende Betrachtung: Das Fazit resümiert die Ergebnisse und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung strategischer Managementansätze im dynamischen Sportmarkt.
Strategisches Management, Sportökonomie, Strategische Planung, Strategisches Marketing, Sportsponsoring, SWOT-Analyse, Portfolioanalyse, Wettbewerbsvorteil, Managementinstrumente, Unternehmensführung, Marktforschung, Balanced Scorecard, Stakeholderanalyse, Empirische Untersuchung, Sportbranche
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung strategischer Management- und Marketingkonzepte innerhalb der Sportbranche und untersucht, wie Sportorganisationen strategische Planung nutzen.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des strategischen Managements, die Rolle des Marketings im Sport (insbesondere Sponsoring) sowie eine empirische Bestandsaufnahme der Instrumentennutzung.
Das Hauptziel ist es, den Status quo der Verbreitung und Nutzung strategischer Analyse- und Planungsinstrumente bei deutschen Sportunternehmungen wissenschaftlich zu fundieren.
Es handelt sich um eine Kombination aus theoretischer Literaturanalyse und einer quantitativen empirischen Expertenbefragung unter 109 Unternehmen der Sportbranche.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Auseinandersetzung mit Managementbegriffen und -prozessen sowie die Auswertung der empirischen Daten zur strategischen Planungspraxis.
Strategisches Management, Sportökonomie, Strategische Planung, Marketing-Management, Sponsoring und empirische Unternehmensanalyse.
Red Bull dient als illustratives Praxisbeispiel, um die Anwendung des strategischen Marketings, des Sponsorings und der Portfolioanalyse im Sportsektor konkret zu veranschaulichen.
Die Studie zeigt auf, dass eine fundierte betriebswirtschaftliche Ausbildung signifikante Auswirkungen auf die strategische Kompetenz und die Anwendung systematischer Planungswerkzeuge im Management hat.
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