Fachbuch, 2019
73 Seiten
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition Social Media
2.2 Definition Eifersucht
2.3 Eifersucht
2.4 Formen von Eifersucht
2.4.1 Argwöhnische Eifersucht
2.4.2 Reaktive Eifersucht
2.5 Behandlungsbedürftige Eifersucht
2.5.1 Eifersucht als Symptom einer psychischen Erkrankung
2.5.2 Psychopathologisch spezifisches Syndrom oder Eifersuchtswahn
2.6 Eifersuchtsmotive
2.7 Eifersuchtsreaktionen
2.7.1 Empfindungen
2.7.2 Kognitionen
2.7.3 Verhalten
2.8 Geschlechtsspezifische Unterscheidung der Eifersucht
2.9 Social Media
2.9.1 Kommunikation
2.9.2 Selbstdarstellung
2.10 Digitale Eifersucht
2.11 Zwischenfazit
2.12 Hypothesen
3 Methode
3.1 Forschungsdesign
3.1.1 Erster Schritt der Datenerhebung – Qualitatives Interview
3.1.2 Quantitative Datenerhebung – Online Befragung
3.2 Stichprobenbeschreibung
3.3 Auswertungsmethoden
4 Ergebnisse
4.1 Einfluss UV1: Selfies
4.2 Einfluss UV 2: Streit aufgrund eines Kommentars
4.3 Einfluss UV3: Häufigkeit von „gefällt mir“-Markierungen
4.4 Einfluss UV 4: Beschäftigung mit dem Smartphone
4.5 Vergleich zwischen den Geschlechtern in Bezug auf Eifersucht
4.6 Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse
5 Diskussion
5.1 Diskursive Auseinandersetzung mit den Ergebnissen
5.2 Methodische Diskussion
6 Fazit
7 Literaturverzeichnis
7.1 Internetquellen
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwiefern die Nutzung von Social Media Einfluss auf das Entstehen von Eifersucht in romantischen Paarbeziehungen nimmt und welche spezifischen Faktoren dabei eine Rolle spielen.
2.9 Social Media
Der Fluss von Informationen und die Kommunikation haben sich durch das Internet fundamental verändert. Alles ist schneller, globaler, wirtschaftlicher und unkontrollierbarer geworden (Haider, 2012). Die User sind aktive Akteure, die mitbestimmen, welche Inhalte veröffentlicht werden. Außerdem können sie Sachverhalte kommentieren, löschen oder weitere Informationen hinzufügen (Schilliger, 2010). Diese aktive Partizipation wird Web 2.0 genannt und grenzt sich gerade durch diese aktive Teilnahme vom Web 1.0 ab, bei dem die Nutzer hauptsächlich bereits bestehende Inhalte konsumierten (Schilliger, 2010).
Anhand von Abbildung 1 werden die Unterschiede zwischen Web 1.0 und Web 2.0 deutlich. Eine Dimension betrachtet den Grad der aktiven Mitgestaltung, während eine zweite Dimension den Kommunikationsaspekt beinhaltet. Individuelle Kommunikation bedeutet in diesem Zusammenhang etwa E-Mails schreiben. Es handelt sich also um Nachrichten, die nur für eine oder mehrere ausgewählte Personen bestimmt sind. Blog- und Pinnwandeinträge sind dahingegen für alle Interessierten zugänglich, deshalb wird hier von einer öffentlichen Kommunikation gesprochen.
Aufgrund der Entwicklung und Verbreitung des Internets konnten Menschen die entstehenden Räume für Social Media einnehmen (Haider, 2012). Der Austausch zwischen den Nutzern umfasst eine Vielzahl an Angeboten, die unter anderem das veröffentlichen von Bildern aber auch einen direkten Kommunikationsaustausch mit anderen Mitgliedern umfassen (Weinberg, 2010). Durch das markieren von Bildern, zum Beispiel mit „gefällt mir“, kann der User Beiträge bewerten und durch Kommentare seine Meinung dazu äußern. Social Media sind also Community Websites, auf denen Informationen, Erkenntnisse und Sichtweisen ausgetauscht werden können (Weinberg, 2010).
1 Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsfrage bezüglich des Einflusses von Social Media auf die Eifersucht in Beziehungen.
2 Theoretische Grundlagen: Definition der zentralen Begriffe und Erläuterung der psychologischen Hintergründe von Eifersucht sowie deren digitale Manifestation.
3 Methode: Darstellung des Forschungsdesigns, das ein qualitatives Interview als Vorstudie und eine quantitative Online-Befragung zur Hypothesenprüfung umfasst.
4 Ergebnisse: Präsentation der statistischen Auswertungen bezüglich der Hypothesen zu Selfies, Kommentaren, Likes und Smartphone-Nutzung.
5 Diskussion: Interpretation der erhobenen Daten im Kontext der aufgestellten Hypothesen sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der gewählten Methodik.
6 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Digitale Eifersucht, Social Media, Partnerschaft, Selbstdarstellung, Online-Kommunikation, Eifersuchtsmotive, Beziehungszufriedenheit, Cyber-Cheating, Beziehungsfaktoren, Soziodemografische Daten, Quantitative Datenerhebung, exploratives Interview, Selbstwert, Internetnutzung, Medienpsychologie.
Die Arbeit analysiert den Einfluss von Social-Media-Plattformen wie Facebook und Instagram auf die Entstehung und Verstärkung von Eifersucht innerhalb romantischer Beziehungen.
Die zentralen Themen sind die Rolle der Selbstdarstellung durch Selfies, die Auswirkung öffentlicher Kommunikation und Kommentare sowie die Bedeutung von Smartphone-Interaktionen für das Vertrauen in einer Partnerschaft.
Ziel ist es zu untersuchen, ob Social Media eine negative Auswirkung auf die Eifersucht in Liebesbeziehungen hat und welche Faktoren – wie z. B. die Häufigkeit von Selfies – dabei eine signifikante Rolle spielen.
Die Arbeit nutzt einen methodischen Mix: Ein exploratives, halb-standardisiertes Interview als Vorstudie dient als Basis für einen darauf aufbauenden, strukturierten Online-Fragebogen zur quantitativen Hypothesenprüfung.
Im theoretischen Teil werden Begriffe wie Eifersucht, Social Media und digitale Eifersucht definiert. Der empirische Teil umfasst die Stichprobenbeschreibung sowie die statistische Auswertung der Daten mittels Rangkorrelationen.
Digitale Eifersucht, Social Media, Partnerschaft, Selbstdarstellung, Online-Kommunikation, Beziehungszufriedenheit und Cyber-Cheating sind zentrale Begriffe.
Nein, die Untersuchung konnte keinen statistisch signifikanten Unterschied zwischen Männern und Frauen bezüglich der Eifersucht feststellen, was im Widerspruch zu manchen bisherigen Forschungsbefunden steht.
Hierbei handelt es sich um eine Form der Eifersucht, die sich in spezifischen Kontrollmechanismen des Partners innerhalb digitaler Netzwerke äußert, beispielsweise durch das Überprüfen von Likes oder Kommentaren.
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