Fachbuch, 2019
119 Seiten
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Methodische Vorgehensweise
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen zu Industrie 4.0 und Management Reporting
2.1 Grundlagen von Industrie 4.0
2.1.1 Definition und Abgrenzung von Industrie 4.0
2.1.2 Wesentliche Merkmale bei der Umsetzung von Industrie 4.0
2.1.3 Industrie 4.0 und Controlling
2.2 Grundlagen zu Management Reporting
2.2.1 Informationsmanagement im Unternehmen
2.2.2 Definition und Abgrenzung von Management Reporting
2.2.3 Management Reporting als Teil des Controllings
2.2.4 Ziele des Management Reportings
2.2.5 Konzeptansatz des Management Reportings
2.2.5.1 Steuerungslogik als Ausgangsbasis
2.2.5.1.1 Auswahl der Spitzenkennzahl
2.2.5.1.2 Finanzielle Steuerungsgrößen
2.2.5.1.3 Geschäftsmodellspezifische Werttreiber und KPIs
2.2.5.1.4 Externe Kennzahlen für Benchmarking und Früherkennung
2.2.5.2 Berichtsempfänger und -objekte
2.2.5.2.1 Ableitung der Reportingobjekte
2.2.5.2.2 Die Reportingobjekte
2.2.5.3 Berichtsinhalte
2.2.5.4 Visualisierung und Präsentation
2.2.5.5 Prozesse und Organisation
2.2.5.5.1 Zeitliche Merkmale
2.2.5.5.2 Personale Merkmale
2.2.5.6 Technologie und IT-Systeme
3 Auswirkungen von Industrie 4.0 auf das Management Reporting in KMU der Maschinenbauindustrie
3.1 Definition und Begriff von produzierenden KMU der Maschinenbauindustrie
3.1.1 Abgrenzung kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
3.1.2 Besonderheiten und Merkmale der Maschinenbauindustrie
3.2 Auswirkungen auf das Management Reporting
3.2.1 Auswirkungen auf die Steuerung als Hauptzweck des Management Reportings
3.2.1.1 Veränderung der Steuerung
3.2.1.2 Neue Geschäftsmodelle
3.2.2 Inhaltliche Auswirkungen auf das Management Reporting
3.2.2.1 Zukunftsgerichtete Berichtsarten
3.2.2.2 Einbezug externer Daten
3.2.2.3 Durchführen von Simulationen und Szenarien
3.2.2.4 Auswirkungen der Supply Chain auf das Management Reporting
3.2.2.4.1 Definition Supply Chain
3.2.2.4.2 Management Reporting und der Produktionsprozess
3.2.2.4.3 Management Reporting und der Liefer- und Beschaffungsprozess
3.2.2.4.4 Management Reporting und der Kundenprozess
3.2.3 Organisatorische Auswirkungen auf das Management Reporting
3.2.3.1 Optimierung der Reportingprozesse
3.2.3.2 Echtzeitberichterstattung
3.2.3.3 Self-Service-Reporting
3.2.3.4 Veränderung der Kompetenz- und Rollenbilder im Management Reporting
4 Empirischer Teil
4.1 Beschreibung der Vorgehensweise und Methodik
4.1.1 Beschreibung der Erhebungsmethode
4.1.1.1 Von der Forschungsfrage zum Interviewleitfaden
4.1.1.2 Auswahl der Interviewpartner
4.1.1.3 Durchführung der Experteninterviews
4.1.2 Beschreibung der Auswertungsmethode
4.1.3 Auswertung der Experteninterviews (Schritt 8 + 9)
4.1.3.1 Kategorie 1: Kontext Industrie 4.0
4.1.3.2 Kategorie 2: Steuerungslogik/Unternehmenssteuerung
4.1.3.3 Kategorie 3: Inhaltliche Auswirkungen
4.1.3.4 Kategorie 4: Inhaltliche Auswirkungen der Supply Chain
4.1.3.5 Kategorie 5: Organisatorische Auswirkungen
4.2 Beschreibung der Forschungsergebnisse
4.2.1 Kategorie 1: Kontext Industrie 4.0
4.2.2 Kategorie 2: Steuerungslogik/Unternehmenssteuerung
4.2.3 Kategorie 3: Inhaltliche Auswirkungen
4.2.4 Kategorie 4: Inhaltliche Auswirkungen aus der Supply Chain
4.2.5 Kategorie 5: Organisatorische Auswirkungen
5 Conclusio
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung und Industrie 4.0 auf das Management Reporting als zentrales Steuerungsinstrument in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Maschinenbauindustrie, mit dem Ziel, Veränderungen und neue Anforderungen an das Berichtswesen sowie an die Rolle des Controllers aufzuzeigen.
3.2.1.1 Veränderung der Steuerung
Durch automatisierte Analysen werden Reaktionszeiten verkürzt und die Steuerung somit agiler. Dadurch werden Hochfrequenzentscheidungen ermöglicht, die dazu führen, dass die Ad-hoc-Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen angestoßen werden kann. Insgesamt wird die ex-post- und abweichungsorientierte Steuerungslogik durch eine explorative real-time-Optimierungslogik ergänzt (ICV 2016: S. 5).
Die Unternehmenssteuerung wird schlanker, integrierter und schneller, um einer digitalisierten Wertschöpfungskette gerecht zu werden. Zum Beispiel werden mit Hilfe von Predictive Analytics automatisierte Forecasts generiert, die ab dem ersten Anlauf eine höhere Treffsicherheit als traditionell erstellte und berichtete Vorhersagen haben. Predictive Analytics ist ein Bereich des Data Minings, der sich mit der Vorhersage (Prediction) der wahrscheinlichen Zukunft und Trends auseinandersetzt. In dem Maße, wie die Datenverfügbarkeit in der Folge digitalisierter Geschäftsprozesse zunimmt, steigt das Potenzial prädiktiver Analysen an. Zugleich verursacht die damit verbundene Automatisierung Effizienzgewinne in den Steuerungs- und Forecasting-Prozessen (Schäffer/Jürgen 2016: S. 11).
Digitale Wertschöpfungsprozesse ermöglichen auch eine integrierte und, sofern notwendig, unternehmensübergreifende Steuerung. Die Integration aller internen Steuerungsprozesse sowie die Integration der Planung von Zulieferern mit der eigenen Unternehmensplanung erhöht die Effizienz und Effektivität der Steuerung. Entsprechend führen diese Entwicklungen dazu, dass Unternehmen die Gesamtarchitektur ihrer Steuerungsprozesse und Steuerungslogik überdenken und neue Kombinationen aus effizienzorientierter Verschlankung und Integration sowie intelligente Formen der Organisation des Dialogs mit dem Management planen. Dies hat Auswirkung auf die Gestaltung des Management Reportings (Schäffer/Jürgen 2016: S. 12).
1 Einleitung: Dieses Kapitel legt den Grundstein der Arbeit, stellt die Problemstellung, die Forschungsfrage sowie die methodische Vorgehensweise vor.
2 Grundlagen zu Industrie 4.0 und Management Reporting: Hier werden die theoretischen Fundamente für Industrie 4.0 und das Management Reporting erarbeitet und konzeptionell verknüpft.
3 Auswirkungen von Industrie 4.0 auf das Management Reporting in KMU der Maschinenbauindustrie: Dieses Kapitel analysiert detailliert, wie Industrie 4.0 das Reporting in KMU der Maschinenbauindustrie inhaltlich und organisatorisch verändert.
4 Empirischer Teil: Die empirische Analyse führt Experteninterviews durch, um die Auswirkungen von Industrie 4.0 auf das Management Reporting in der Praxis zu erforschen und darzustellen.
5 Conclusio: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, leitet Handlungsempfehlungen ab und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsfelder.
Industrie 4.0, Management Reporting, KMU, Maschinenbauindustrie, Controlling, Unternehmenssteuerung, Digitalisierung, Big Data, Supply Chain Management, Predictive Analytics, Reportingprozesse, Business Intelligence, Controller, Echtzeitsteuerung, Self-Service-Reporting.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen von Industrie 4.0 auf das Management Reporting in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Maschinenbauindustrie.
Zentrale Themen sind Industrie 4.0, Management Reporting, Controlling-Prozesse, Supply Chain Management und die digitale Transformation von Geschäftsmodellen in KMU.
Die Forschungsfrage lautet: „Welche Auswirkungen hat Industrie 4.0 auf das Management Reporting als Steuerungsinstrument in KMU der Maschinenbauindustrie im deutschsprachigen Raum?“
Es wird eine Kombination aus Literaturrecherche zur theoretischen Fundierung und einer qualitativen Befragung mittels leitfadengestützter Experteninterviews verwendet.
Der Hauptteil befasst sich mit den inhaltlichen und organisatorischen Auswirkungen von Industrie 4.0 auf das Management Reporting, inklusive Echtzeitsteuerung, Datenanalysen, Supply Chain Reporting und der Rolle des Controllers.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Industrie 4.0, Management Reporting, KMU, Controlling und datengetriebene Unternehmenssteuerung charakterisiert.
Smart Services ermöglichen es Unternehmen, basierend auf Maschinendaten, neue Dienstleistungen wie vorbeugende Wartung anzubieten, was neue Geschäftsmodelle und Erlösquellen erschließt.
Der Controller wandelt sich vom reinen Datenverarbeiter zum Business Partner oder Data Scientist, der komplexe digitale Zusammenhänge versteht und das Management proaktiv berät.
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