Bachelorarbeit, 2018
53 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Relevanz der Arbeit
1.2 Forschungsfrage und Zielsetzung
1.3 Methodik und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen von Geschäftsmodellen
2.1 Historischer Ursprung und Definition
2.2 Methoden zur Geschäftsmodellentwicklung
2.2.1 Business Model Canvas
2.2.2 St. Galler Business Model Navigator
2.2.3 Weitere Ansätze
2.3 Geschäftsmodellinnovation
3 Geschäftsmodelle in der Automobilindustrie
3.1 Branchenüberblick Automobilindustrie
3.2 Aktuelle Herausforderungen
3.3 Traditionelle Geschäftsmodelle
3.3.1 Massenproduktion
3.3.2 Nischenproduktion
3.4 Wegweisende Trends
4 Geschäftsmodellanalyse am Beispiel der car2go Group GmbH und der Deutsche Bahn Connect GmbH
4.1 Instrumente der Analyse
4.2 Auswahl der zu analysierenden Geschäftsmodelle
4.3 Analyse der car2go Group GmbH
4.3.1 Entstehung des Geschäftsmodells
4.3.2 Dimensionen nach Business Model Canvas
4.4 Analyse der Deutsche Bahn Connect GmbH
4.3.1 Entstehung des Geschäftsmodells
4.3.2 Dimensionen nach St. Galler Business Model Navigator
4.3 Gegenüberstellung und Ergebnisse der Geschäftsmodellanalyse
4.4 Abgrenzung zu konventionellen Geschäftsmodellen
5 Fazit
5.1 Kritische Zusammenfassung und Erkenntnisgewinn
5.2 Handlungsempfehlung und Ausblick
Diese Arbeit analysiert den Paradigmenwechsel in der Automobilindustrie hin zu innovativen Geschäftsmodellen. Das primäre Ziel ist es, zu untersuchen, wie sich moderne, auf Carsharing basierende Konzepte von traditionellen Produktionsmodellen abgrenzen und welche Anforderungen dies an die beteiligten Akteure stellt.
3.3.1 Massenproduktion
Das in der Automobilindustrie weit verbreitete Geschäftsmodell der Massenproduktion ist zurückzuführen auf die Einführung der Fließbandfertigung durch Henry Ford im frühen zwanzigsten Jahrhundert. Der überwiegende Teil der Automobilhersteller baut nach wie vor grundlegend auf dem Geschäftsmodell der Massenproduktion auf, um den Gesamtmarkt potentieller Automobilverwender zu bedienen. Dazu wird im Rahmen der Kundendimension eine Vielzahl heterogener Marktsegmente definiert und durch einheitliche Distributionskanäle beliefert. Diese bestehen sowohl aus Direktvertrieb über Onlinekanäle, als auch aus indirekten Vertriebswegen wie dem Händlernetzwerk der jeweiligen Marken.
Die Nutzendimension zeichnet sich durch eine angestrebte Preisführerschaft der Hersteller aus. Realisiert wird diese durch standardisierte Produkte, Modellvarianz und –vielfalt, sowie den Einsatz produktübergreifender Plattformarchitektur und kundenindividueller Massenproduktion. In Konsequenz zeichnet sich die Realisierung von Lern- und Skaleneffekten als deutlicher Treiber der Wertschöpfungsdimension des Geschäftsmodells ab.
Um Degressionspotenziale und Synergieeffekte zu realisieren, streben Automobilhersteller im Sinne des Massenproduktionsmodells stetiges Wachstum in Form von Fusionen und Übernahmen anderer Hersteller an. In der Wertschöpfungsstruktur des Geschäftsmodells der automobilen Massenproduktion spielt die Partnerdimension eine entscheidende Rolle, da Automobilhersteller vor- und nachgelagerte Produktions- und Distributionsschritte durch Zulieferer und Handelspartner erbringen lassen und sich auf die Kernkompetenz der Produktion spezialisieren.
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz des Wandels in der Automobilindustrie, definiert die Forschungsfragen und erläutert die methodische Herangehensweise der Literaturanalyse.
2 Theoretische Grundlagen von Geschäftsmodellen: Führt in die Begrifflichkeit und Historie von Geschäftsmodellen ein und stellt Analyse-Frameworks wie das Business Model Canvas und den St. Galler Business Model Navigator vor.
3 Geschäftsmodelle in der Automobilindustrie: Analysiert den Branchenstatus quo, klassische Produktionsmodelle sowie die disruptiven Trends wie Digitalisierung und Carsharing.
4 Geschäftsmodellanalyse am Beispiel der car2go Group GmbH und der Deutsche Bahn Connect GmbH: Dient der praktischen Anwendung der Theorie durch eine detaillierte Fallstudie zweier führender Carsharing-Anbieter.
5 Fazit: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, beantwortet die Forschungsfragen kritisch und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Branche.
Automobilindustrie, Geschäftsmodelle, Business Model Canvas, St. Galler Business Model Navigator, Carsharing, Digitalisierung, Disruptive Innovation, Mobilitätsdienstleistungen, Massenproduktion, Nischenproduktion, Wertschöpfungskette, car2go, Flinkster, Strategische Neuausrichtung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Transformation der Automobilbranche vom reinen Fahrzeugproduzenten hin zum Anbieter von innovativen Mobilitätsdienstleistungen.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der Geschäftsmodellentwicklung, die spezifische Situation der Automobilbranche sowie die praktische Analyse von Carsharing-Konzepten ab.
Das Hauptziel ist zu verstehen, was innovative Geschäftsmodelle in der Automobilindustrie charakterisiert und wie sich diese von den traditionellen, produktzentrierten Ansätzen unterscheiden.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse, wobei zur praktischen Untersuchung der Geschäftsmodelle etablierte Frameworks wie das Business Model Canvas und der St. Galler Business Model Navigator angewendet werden.
Im Hauptteil werden nach einer theoretischen Einleitung die Herausforderungen der Automobilindustrie diskutiert und anschließend die Geschäftsmodelle von car2go und der Deutschen Bahn (Flinkster) im Detail analysiert.
Begriffe wie disruptive Innovation, Wertschöpfungsarchitektur, Skaleneffekte, Carsharing, Digitalisierung und kundenorientierte Dienstleistungsmodelle stehen im Zentrum der Untersuchung.
Während car2go ein free-floating Modell mit minutenbasierter Abrechnung für urbane Zielgruppen anbietet, fokussiert sich das stationäre Modell von Flinkster verstärkt auf die Integration in die bestehende Mobilitätskette für Pendler und Reisende.
Die Digitalisierung ist die Grundvoraussetzung für die Carsharing-Dienste, da sie eine automatisierte, nutzerfreundliche und jederzeit verfügbare Interaktion via mobiler Applikation und digitale Schnittstellen ermöglicht.
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