Bachelorarbeit, 2017
44 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Gang der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen und Definitionen
2.1 Logistik
2.2 Produktionslogistik
2.3 Planung
2.4 Produktion und Produktionssystem
3. Toyota Produktionssystem
3.1 Wertschöpfung und Verschwendung
3.2 Wertstrommethode
3.2.1 Wertstrom und Wertstromanalyse
3.2.2 Vorgehensweise bei einer Wertstromanalyse
3.2.3 Wertstromdesign
4. Wertstrommethode in der Logistik
4.1 Logistikorientierte Wertstromanalyse
4.2 Wertstromdesign- Planungsinstrument für Logistikprozesse
5. Wertstrom Bewertung
5.1 Klassische Kostenrechnungsarten vs. Prozesskostenrechnung
5.2 Prozesskostenrechnung.
5.3 Ziele und Aufgaben der Prozesskostenrechnung
5.4 Kostenbewertung in den Wertströmen
5.4.1 Identifikation und Erfassung der Kosten
5.4.2 Bewertung der Kosten
5.4.3 Vergleich der Ergebnisse
6. Fazit
Die vorliegende Bachelorthesis untersucht die Anwendung der Wertstrommethode als Instrument zur Gestaltung effizienter Logistikprozesse, indem sie die theoretischen Grundlagen des Toyota Produktionssystems mit logistikspezifischen Anforderungen verbindet und eine methodische Kostenbewertung integriert.
3.1 Wertschöpfung und Verschwendung
In einem Betrieb gibt es neben den Produktionsprozessen, die direkt mit der Produktion zu tun haben auch andere Prozesse – indirekte Tätigkeiten, wie Planung, Steuerung, Lager und Transport, sowie Kontrolle. Anders als die Produktionsprozesse, haben diese indirekten Prozesse nichts mit dem Bearbeiten oder Montieren in der Fertigungslinie zu tun. So kann die Wertschöpfung als direkte Bearbeitungszeit eines Produktes definiert werden. Die betriebliche Wertschöpfung kann demnach, als die im Betrieb realisierte/erbrachte Leistung am Produkt mit Abgrenzung der Fremdvorleistung formuliert werden. Die Abbildung 3. soll zeigen, dass der Übergang von Wertschöpfung zur Verschwendung nicht immer klar abgegrenzt werden kann. Das Ziel sollte aber sein- die Wertschöpfung von Nichtwertschöpfung zu trennen, um eine optimale Wertsteigerung des Produktes im Fertigungsprozess zu erreichen.
Ursprünglich differenziert und unterscheidet das Toyota Produktionssystem die Verschwendung- Muda,- nach sieben Arten. In einigen Fachquellen bleibt es bei den ursprünglichen sieben Arten. In anderen wird von acht Arten der Verschwendung gesprochen. Die achte Art der Verschwendung - „ungenutzte Kreativität der Mitarbeiter“- ist mit den Jahren dazu gekommen und wird heute gern mit aufgeführt (Abb.4).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Herausforderung für die Logistik durch steigende Produktvarianz und den Trend zur Schlanken Produktion sowie die daraus resultierende Notwendigkeit kostenoptimierter Prozesse.
2. Theoretische Grundlagen und Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Fachbegriffe wie Logistik, Produktionslogistik, Planung und das Produktionssystem definiert, um ein einheitliches Verständnis für die weitere Arbeit zu schaffen.
3. Toyota Produktionssystem: Dieses Kapitel erläutert das ganzheitliche Produktionssystem von Toyota, seine Kernprinzipien wie KANBAN, KAIZEN und JIDOKA sowie die fundamentale Unterscheidung zwischen Wertschöpfung und Verschwendung.
4. Wertstrommethode in der Logistik: Hier wird die Übertragung der klassischen Wertstromanalyse auf die Logistik dargelegt, ergänzt durch einen zehnschrittigen Planungsleitfaden für schlanke Logistikprozesse.
5. Wertstrom Bewertung: Dieses Kapitel verknüpft die Prozesskostenrechnung mit der Wertstromgestaltung, um durch Identifikation und quantitative Bewertung der Kosten eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die effizienteste Prozessvariante zu schaffen.
6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Kombination aus Wertstromdesign und Prozesskostenrechnung eine präzise Budgetierung und deutliche Wettbewerbsvorteile durch effizientere Planungsergebnisse ermöglicht.
Wertstrommethode, Produktionslogistik, Toyota Produktionssystem, Prozesskostenrechnung, Schlanke Logistik, Wertstromdesign, Verschwendung, Muda, Kundentakt, Prozessplanung, Effizienzsteigerung, Kostenbewertung, Wertschöpfung, Logistikprozesse, Lean Management
Die Arbeit behandelt die Optimierung innerbetrieblicher Logistikprozesse durch die Anwendung der Wertstrommethode und deren Bewertung mittels Prozesskostenrechnung.
Die zentralen Themen sind das Toyota Produktionssystem, die Prinzipien der Schlanken Logistik, die Wertstromanalyse sowie Methoden zur Kostenrechnung in indirekten Unternehmensbereichen.
Das Ziel ist es, ein Planungs- und Darstellungsinstrument für Informations- und Materialflüsse in der Logistik vorzustellen, das gleichzeitig eine quantitative Kostenbewertung zur Steigerung der Prozesseffizienz ermöglicht.
Es wird eine Literaturanalyse der Fachliteratur zu Produktionssystemen, Lean Management und Kostenrechnung durchgeführt, um einen Leitfaden für logistische Wertströme zu entwickeln.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Toyota Produktionssystems, die methodische Anwendung der Wertstromanalyse auf Logistikprozesse und die Integration der Prozesskostenrechnung.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wertstromdesign, Schlanke Logistik, Prozesskostenrechnung, Effizienz, Verschwendung und Kundentakt geprägt.
Sie ergänzt die klassischen Symbole für Transporte und Bestände durch zusätzliche Datenkästen, die die logistische Prozesslogik abbilden und eine höhere Detailtiefe bei der Untersuchung ermöglichen.
Der Kundentakt dient als Basis für die Ausrichtung der gesamten Fertigung und Logistik, um eine taktgenaue Produktion sicherzustellen und Verschwendung durch Überkapazitäten zu vermeiden.
Sie ermöglicht eine verursachungsgerechte Verteilung von Gemeinkosten in indirekten Bereichen und macht so die kostengünstigste Planungsvariante objektiv messbar.
Es dient als anschauliche Darstellung der Grundprinzipien des Toyota Produktionssystems, wobei Qualität, kurze Durchlaufzeiten und minimale Kosten das Dach bilden.
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