Bachelorarbeit, 2018
84 Seiten, Note: 2,1
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem Thema Liquiditätscontrolling. Sie analysiert die verschiedenen Aspekte des Liquiditätsrisikos, die Bedeutung von aufsichtsrechtlichen Kennzahlen und die Implementierung eines effektiven internen Liquiditätscontrollings.
Die Einleitung führt in das Thema Liquiditätscontrolling ein und stellt die Relevanz der Thematik im heutigen Finanzumfeld dar. Kapitel 2 analysiert die verschiedenen Arten von Liquiditätsrisiken, sowohl originäre als auch derivative Risiken, und zeigt die Bedeutung ihrer Identifizierung und Steuerung auf. Kapitel 3 beleuchtet die aufsichtsrechtlichen Kennzahlen LiqV, LCR und NSFR und analysiert deren Aufbau, Struktur und Anwendbarkeit. Kapitel 4 befasst sich mit dem internen Liquiditätscontrolling, diskutiert Anforderungen und Aufbau sowie die Problematik der Modellierung von Liquiditätsablaufbilanzen und der Erstellung von Notfallmaßnahmen. Abschließend werden Lösungsansätze und Implementierungsmöglichkeiten für ein effektives internes Liquiditätscontrolling vorgestellt.
Liquiditätscontrolling, Liquiditätsrisiken, Aufsichtsrechtliche Kennzahlen, LiqV, LCR, NSFR, Liquiditätsablaufbilanz, Notfallmaßnahmen, Parametrisierung, Modellierung.
Originäre Risiken (z.B. Refinanzierungsrisiko) betreffen direkt die Zahlungsfähigkeit, während derivative Risiken aus anderen Risiken wie Kredit- oder Marktpreisrisiken resultieren.
Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) sichert die kurzfristige Liquidität für 30 Tage, während die Net Stable Funding Ratio (NSFR) eine stabile Refinanzierung auf lange Sicht (über ein Jahr) gewährleisten soll.
Es ist ein Instrument des internen Controllings, das die erwarteten Ein- und Auszahlungen in verschiedenen Zeitbändern gegenüberstellt, um Liquiditätslücken frühzeitig zu erkennen.
Regulatorische Kennzahlen sind standardisiert und erfassen oft nicht die spezifischen Risiken und Geschäftsmodelle einzelner Institute, weshalb ein ergänzendes internes Controlling nötig ist.
Dazu gehören der Verkauf von liquiden Aktiva, die Nutzung von Zentralbankfazilitäten oder die Aktivierung von Kreditlinien bei anderen Banken.
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