Fachbuch, 2019
61 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Methode
2 Definition der dunklen Macht der Triade
2.1 Beispiel James Bond
2.2 Einführung in die drei Ausprägungen der dunklen Triade
2.3 Geschlechterunterschiede
3 Einzelne Störungsbilder
3.1 Narzissmus
3.2 Machiavellismus
3.3 Psychopathie
4 Partnerschaftliche Beziehungen mit sozialen Raubtieren
4.1 Liebe und die dunkle Triade
4.2 Short-term relationship
4.3 Long-term relationship
4.4 Die dunkle Triade in Korrelation mit abhängigen Persönlichkeiten
5 Fazit und Ausblick
Diese Arbeit untersucht die Dynamik partnerschaftlicher Beziehungen mit Individuen, die Merkmale der sogenannten „dunklen Triade“ (Narzissmus, Machiavellismus, Psychopathie) aufweisen. Ziel ist es, aufzuzeigen, inwieweit solche Verbindungen erfolgreich sein können und welche Mechanismen der Manipulation dabei eingesetzt werden.
3.3.1 Die Natur eines Psychopathen
Die Psychopathie lässt sich mit folgendem prägnantem Satz beschreiben: „Die anderen dienen als Objekt“ (Lengersdorf 2017). Die Einstellung ist geprägt von hoher Impulsivität, Thrill-Seeking (Wunsch nach intensiven Erfahrungen), Empathievermögen auf Knopfdruck (vgl. Keysers) und rücksichtslosen Verhaltensweisen (May 2015). Doch wo genau liegt jetzt der Unterschied zu den anderen zwei Ausprägungen? Psychopathen haben keine Angst, somit auch keine Angst vor Konsequenzen. Diese Gleichgültigkeit macht sie zur dunkelsten Facette der Triade, da sie eiskalt sein können. Eine weitere Abgrenzung stellt das rücksichtslose Impulsverhalten dar, welches Psychopathen zu überdurchschnittlicher Aggression und Kriminalität treibt. Wenn sie andere als bloßes Objekt betrachten, können sie leichter manipulieren, missbrauchen, misshandeln oder sogar töten (Lengersdorf 2017). Doch nicht jeder Psychopath wird zum Vergewaltiger oder Mörder. Dies hängt von der Entwicklung des Menschen, dessen Intelligenz, sozialer Schicht und auch Schulbildung ab (Vonhoff 2016). Psychopathen scheinen immun gegen Stress zu sein und verhalten sich auch in Ausnahmesituationen, in der ein „Normalbürger“ Panik bekommen würde, ruhig (Lengersdorf 2017). Soziale Standards werden als irrelevant eingestuft. Sie neigen eher zum Handeln als zum Denken und sind allzeit bereit, Risiken einzugehen (May 2015).
1 Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage bezüglich der Erfolgschancen partnerschaftlicher Beziehungen mit sozialen Raubtieren unter Abgrenzung vom beruflichen Kontext.
2 Definition der dunklen Macht der Triade: Einführung in die psychologischen Konstrukte Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie anhand von Beispielen und wissenschaftlicher Abgrenzung.
3 Einzelne Störungsbilder: Detaillierte Darstellung der Merkmale der einzelnen Störungen sowie der mythologischen und historischen Wurzeln der Konzepte.
4 Partnerschaftliche Beziehungen mit sozialen Raubtieren: Analyse der Beziehungsdynamiken, mit besonderem Fokus auf die Ausbeutung abhängiger Persönlichkeiten und die destruktiven Phasen der Manipulation.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse, die bestätigen, dass eine erfüllende Partnerschaft mit der dunklen Triade aufgrund der egoistischen Grundhaltung kaum möglich ist.
Dunkle Triade, Narzissmus, Machiavellismus, Psychopathie, soziale Raubtiere, manipulative Beziehungen, Beziehungsdynamik, abhängige Persönlichkeit, emotionale Ausbeutung, Partnerschaft, Narzisstische Persönlichkeitsstörung, toxische Beziehungen, Selbstwertgefühl, psychische Gewalt.
Die Bachelorarbeit beleuchtet das psychologische Persönlichkeitsmodell der dunklen Triade und untersucht die Auswirkungen dieser Charakterzüge auf partnerschaftliche Beziehungen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie, deren Auswirkungen auf Kurzzeit- und Langzeitbeziehungen sowie der Korrelation mit abhängigen Persönlichkeitsstrukturen.
Die Arbeit stellt die Forschungsfrage, wie partnerschaftliche Beziehungen mit sogenannten sozialen Raubtieren gestaltet sind und ob diese erfolgreich sein können.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf einer umfassenden Recherche aktueller psychologischer Studien und Fachliteratur basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Definition der Störungsbilder sowie eine detaillierte Analyse der Beziehungsdynamiken zwischen Betroffenen der dunklen Triade und ihren Partnern.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Dunkle Triade, Narzissmus, Manipulation, Partnerschaft und Abhängigkeit charakterisiert.
Laut der Arbeit ist eine langfristige, erfüllende und gleichberechtigte Partnerschaft kaum möglich, da die egoistische Grundhaltung der dunklen Triade stets auf die Ausbeutung des Partners ausgerichtet ist.
Soziale Raubtiere suchen sich oft Partner, die bereit sind zu geben und deren eigene Minderwertigkeitsgefühle sowie das Bedürfnis nach externer Bestätigung die Machtverhältnisse zugunsten des Raubtiers verschieben.
Sowohl bei den Persönlichkeiten der dunklen Triade als auch bei den abhängigen Opfern spielen frühkindliche Erfahrungen und Prägungen eine entscheidende Rolle für die spätere Beziehungsstruktur.
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