Bachelorarbeit, 2013
71 Seiten, Note: 1,5
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der ästhetischen Motivation zum Konsum von medialer Gewalt. Die Arbeit untersucht verschiedene wissenschaftliche Ansätze zum Verständnis von Ästhetik und deren Anwendung auf den Bereich der medialen Gewalt. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die Rezeption von Gewalt in den Medien gelegt.
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung und führt den Leser in die Thematik der ästhetischen Motivation zum Konsum von medialer Gewalt ein. Es wird die Vielschichtigkeit des Begriffs "Ästhetik" aufgezeigt und die Bedeutung der Wahrnehmung in verschiedenen Definitionen hervorgehoben.
Kapitel 2 beschäftigt sich mit dem Verständnis von Ästhetik in verschiedenen Disziplinen. Es werden unterschiedliche philosophische und naturwissenschaftliche Ansätze beleuchtet, die Einblicke in die Entstehung und Entwicklung der Ästhetikforschung liefern. Das Kapitel untersucht die semiotische Perspektive von Nelson Goodman und den integrativen Ansatz von Gabór Paál. Es werden auch die Kunstphilosophie, die indische Ästhetik sowie die Evolutionsästhetik und die Neuroästhetik beleuchtet.
Kapitel 3 behandelt das Thema Gewalt und fokussiert auf mediale Gewalt. Es werden unterschiedliche Formen von Gewalt untersucht, und die Ästhetik des Hässlichen wird im Zusammenhang mit medialer Gewalt betrachtet.
Das vierte Kapitel widmet sich der Verbindung von Ästhetik und medialer Gewalt. Es werden ästhetische Theorien zur medialen Gewalt analysiert, wobei die Ästhetik von Gewalt, Horror und Zerstörung im Vordergrund stehen. Der Fokus liegt auf der visuellen Ästhetik von Gewalt, wobei auch die Literatur in die Betrachtung einbezogen wird. Die Ästhetisierung von Gewalt in den Medien wird ebenfalls untersucht.
Das letzte Kapitel bietet eine Zusammenfassung der Erkenntnisse und einen Ausblick auf mögliche empirische Zugänge. Es werden Gemeinsamkeiten mit anderen Mediennutzungstheorien herausgestellt.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Ästhetik, Gewalt, mediale Gewalt, Rezeptionsästhetik, Semiotik, Kunstphilosophie, Evolutionsästhetik, Neuroästhetik und Ästhetisierung von Gewalt.
Ästhetik bezieht sich hier auf die sinnliche Wahrnehmung und die formale Gestaltung von Gewaltdarstellungen, die beim Zuschauer Interesse oder Faszination auslösen können.
Die Arbeit untersucht die ästhetische Motivation, bei der die visuelle Gestaltung von Horror, Zerstörung oder Action einen Reiz ausübt, der über den reinen Inhalt hinausgeht.
Es ist ein Konzept, das beschreibt, wie abstoßende oder grausame Motive durch künstlerische oder mediale Aufbereitung eine eigene ästhetische Qualität gewinnen können.
Die Evolutionsästhetik untersucht, ob unsere Wahrnehmung von Schönheit oder Gefahr biologisch verankert ist und wie dies die Rezeption von Medieninhalten beeinflusst.
Die Neuroästhetik erforscht die Gehirnaktivitäten bei der Wahrnehmung ästhetischer Reize und kann erklären, warum bestimmte Gewaltdarstellungen starke emotionale Reaktionen hervorrufen.
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