Bachelorarbeit, 2017
48 Seiten
1. Einleitung
2. Begriffsdefinition Satire, Humor, Ironie und Parodie
3. Forschungsstand
3.1 Animation
3.2 Medien und Inhalt
3.3 Massenmedien
3.4 Pierre Bordieu „Das Journalistische Feld“
3.5 Filmsoziologie
4. Der theoretische Hintergrund: Cultural Studies
4.1 Das Encode/Decode Modell
4.2 Produktionsanalyse
5. Videoanalyse
5.1 Auswahl der zu analysierende Sequenzausschnitte
5.2 Sapmling
6. Fakten zu den Serien
6.1 Die Simpsons
6.2 Drawn Together
6.3 South Park
7. Allgemeiner Plot der Serien
7.1 Drawn Together
7.2 Die Simpsons
7.3 South Park
8. Plot der einzelnen Episoden
8.1 Die Simpsons
8.1.1 Homer hatte einen Feind
8.1.2 Der perfekte Gentleman
8.2 Drawn Togther
8.2.1 Hot Tub
8.2.2 Foxxy vs the board of education
8.3 South Park
8.3.1 Migranten aus der Zukunft
8.3.2 Will Smith bringt reiches Pack nach South Park
9. Darstellung sozialer Ungleichheit in Animationsserien
9.1 Die Simpsons
9.1.1 Homer hatte einen Feind
9.1.2 Ein perfekter Gentleman
9.2 South Park
9.2.1 Migranten aus der Zukunft
9.2.2 Will Smith bringt reiches Pack nach South Park
9.3 Drawn Together
9.3.1 Hot Tub
9.3.2 Foxy vs. the Board of Education
10. Fazit/Conclusio/Ausblick
11. Literaturverzeichnis
11.1 Internetquellen
11.2 Serienverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie soziale Ungleichheit in den Animationsserien „South Park“, „Die Simpsons“ und „Drawn Together“ dargestellt wird, um aufzuzeigen, dass diese Formate über reine Unterhaltung hinausgehen und als gesellschaftliche Kritik fungieren.
1. Einleitung
Animationsserien gibt es wie Sand am Meer. Das zentrale Medium, von welchen Serien Gebrauch machen, ist das Fernsehen. Das Fernsehen erreicht jeden Menschen auf der Welt und ist zu einem wesentlichen Bestandteil der Gesellschaft geworden. Die Inhalte, welche über das audiovisuelle Medium vermittelt werden, beeinflussen, Meinungen, Werte und Einstellungen. Im Zeitalter des Fernsehens können TV-Serien und Filme aus allen Lebensbereichen schöpfen und sie der Gesellschaft präsentieren. Sie machen von einem Merkmal Gebrauch, die ihnen nicht nur eine hohe Zuschauerquote beschert, sondern sie setzen sich ebenso über Altersgrenzen hinweg, was ihnen ein uneingeschränktes Publikum ermöglicht.
Sie sind generell für alle Altersstufen geeignet und setzen sich über Sozialstrukturen hinweg, weil der Film immer mehr unseren Alltag durchdringt. Er lässt sich nicht auf gewisse Schichten zuschneiden, sondern ist ein Unterhaltungsmedium für jedermann. Beim Schauen von Serien fällt jedem auf, dass ebenso ein soziales Umfeld dargestellt wird, in dem interagiert wird. Die Darstellung basiert auf dem Alltag jedes einzelnen Individuums und somit sind Serien und Filme eine wichtige Ressource für die Wissenschaft. Die audiovisuellen Medien haben einen großen Einfluss auf die Gesellschaft, weil sie Einstellungen, Normen und Werte vermitteln und beeinflussen können. Dem Medium Fernsehen sind also keine Grenzen gesetzt.
1. Einleitung: Vorstellung des Forschungsgegenstandes und der Fragestellung zur Darstellung sozialer Ungleichheit in Animationsserien.
2. Begriffsdefinition Satire, Humor, Ironie und Parodie: Theoretische Abgrenzung der rhetorischen und satirischen Stilmittel, die in den Serien Anwendung finden.
3. Forschungsstand: Überblick über existierende medienwissenschaftliche und soziologische Ansätze zur Animation und Medieninhaltsforschung.
4. Der theoretische Hintergrund: Cultural Studies: Einführung in die theoretische Basis der Arbeit, insbesondere durch das Encode/Decode-Modell nach Stuart Hall.
5. Videoanalyse: Erläuterung der methodischen Vorgehensweise bei der Untersuchung der audiovisuellen Daten.
6. Fakten zu den Serien: Darstellung der Produktionshintergründe und historischen Entwicklung der untersuchten Serien.
7. Allgemeiner Plot der Serien: Zusammenfassung der Handlungsstrukturen und zentralen Charaktere der drei untersuchten Animationsformate.
8. Plot der einzelnen Episoden: Detaillierte Wiedergabe der ausgewählten Episodeninhalte für die spätere Analyse.
9. Darstellung sozialer Ungleichheit in Animationsserien: Praktische Analyse und Anwendung der theoretischen Modelle auf die gewählten Sequenzausschnitte.
10. Fazit/Conclusio/Ausblick: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Reflexion über die gesellschaftliche Relevanz des Mediums.
11. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur sowie Internet- und Serienquellen.
Soziale Ungleichheit, Animationsserien, South Park, Die Simpsons, Drawn Together, Cultural Studies, Medienanalyse, Filmsoziologie, Satire, Klassengesellschaft, Schichtung, Rassismus, Videoanalyse, Wissenssoziologie, Diskursanalyse.
Die Arbeit untersucht die Darstellung von sozialer Ungleichheit in populären Animationsserien und analysiert deren Funktion als gesellschaftliche Kritik.
Zu den Schwerpunkten gehören soziale Schichtung, ökonomische Klassenunterschiede, Rassismus sowie die Vermittlung von Werten und Normen durch audiovisuelle Medien.
Die Forschungsfrage lautet: „Wie wird soziale Ungleichheit in den Animationsserien South Park, The Simpsons und Drawn Together dargestellt?“
Der Autor verwendet eine qualitative Forschungsmethode, schwerpunktmäßig die interpretative Videoanalyse und die wissenssoziologische Hermeneutik.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung mittels Cultural Studies, eine methodische Einleitung und eine detaillierte Analyse spezifischer Episoden der genannten Serien.
Soziale Ungleichheit, Cultural Studies, Mediensatire, Klassengesellschaft und Filmsoziologie bilden den inhaltlichen Kern.
Die Auswahl erfolgte über eine Snowball-Sampling-Methode mit dem Fokus auf international bekannte Serien, die gesellschaftliche und politische Themen kritisch parodieren.
„Drawn Together“ wird analysiert, weil die Serie Tabuthemen wie Rassismus und Diskriminierung besonders unverblümt und in einem Reality-TV-Parodie-Format darstellt.
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