Diplomarbeit, 2004
44 Seiten, Note: 1,25
1. Vorwort zur Themenbearbeitung
2. Grundlagen
2.1. Definition „Best Ager“
2.2. Definition „Zielgruppe“
2.3. Definition „Werbepolitik“
3. Rahmenbedingungen der Best Ager
3.1. Demographische Gegebenheiten und Entwicklung
3.2. Altersbedingte Charakteristika
3.3. Einkommenssituation/ Vermögen
3.4. Kaufkraft und Kaufentscheidungen von Best Agern
4. Best Ager als Zielgruppe im Marketing
4.1. Besonderheiten der Zielgruppe
4.2. Ansprüche von Best Agern
4.3. Werte und Einstellungen der Best Ager
4.4. Präferenzen, Prioritäten und Bedürfnisse
4.5. Konsumentenverhalten und Markenorientierung
5. Mediennutzung von Best Agern
5.1. Print-Medien
5.2. Fernsehen
5.3. Hörfunk
5.4. Internet
6. Zielgruppengerechte Kommunikationsstrategien
6.1. Best Ager und Werbung
6.2. Die richtige Kommunikation mit der Zielgruppe 50plus
7. Signifikante Best Age-Märkte und Beispiele aus der Praxis
7.1. Zukunftsorientierte Best Age-Märkte
7.2. Positives Praxisbeispiel: Beierdorf’s Nivea „Vital-Serie“
7.3. Negativ Beispiele für Best-Age-Marketing
8. Fazit/ Schlussfolgerung
Die Diplomarbeit analysiert die wachsende Bedeutung der Zielgruppe der „Best Ager“ (über 50-Jährige) im Marketing. Ziel ist es, den demographischen und soziokulturellen Wandel dieser Konsumentenschicht zu untersuchen und aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Werbepolitik und Kommunikationsstrategien anpassen müssen, um dieses lukrative, aber anspruchsvolle Segment effektiv zu erschließen.
4.3. Werte und Einstellungen der Best Ager
Kaum eine Zielgruppe im Marketing hat sich in der Vergangenheit in Bezug auf Werte und Einstellungen so stark verändert wie die Best Ager. Werte sind Auffassungen von Gutem und Wünschenswertem. Sie bestimmen unsere Wahrnehmungen, unsere Bewertungen und unser Handeln. Dadurch werden natürlich auch unsere Konsumabschichten und Kaufentscheidungen beeinflusst. Werte und Einstellungen verändern sich im Laufe der Zeit. Die Traditionen, Werte und Normen nach denen die frühere Generation handelte, gelten häufig nicht mehr. Ein grundlegender Wertewandel bei den Best Ager hat bereits stattgefunden. Dennoch sind Vorurteile bezüglich des Älterwerdens weit verbreitet und dieser Lebensabschnitt geht häufig noch mit negativen Assoziationen einher. Fakt ist jedoch, dass die Best Ager noch nie so jung waren, wie heutzutage.
Während für frühere Generationen Werte wie Bescheidenheit, Verzicht, Fleiß, Disziplin und Sparsamkeit im Vordergrund standen, handeln die heutigen Best Ager wesentlich Ich-bezogener. Bei den Best Agern steht im Vordergrund, dass sie in ihrer Freizeit und nach dem Berufsleben ein schönes Leben haben möchten. Hinzu kommt, dass die Best Ager nach ihrem Berufsleben selbst bestimmen können, was sie machen. Im Rahmen der Fremd- zur Selbstbestimmung wollen die Best Ager insbesondere ihr Leben in vollen Zügen genießen.
Durch diesen Wertewandel ergibt sich, dass den Best Agern langsam aber stetig eine höhere Gewichtung zukommt. Sie haben völlig andere Wert- und Normvorstellungen als vorherige Generationen.
1. Vorwort zur Themenbearbeitung: Einführung in die Relevanz der Zielgruppe und Darlegung des Forschungsansatzes.
2. Grundlagen: Definition der zentralen Begriffe „Best Ager“, „Zielgruppe“ und „Werbepolitik“ zur theoretischen Fundierung.
3. Rahmenbedingungen der Best Ager: Analyse der demographischen Entwicklung, der sozioökonomischen Situation und der Kaufkraft.
4. Best Ager als Zielgruppe im Marketing: Untersuchung der spezifischen Bedürfnisse, Werte und des Konsumverhaltens der Zielgruppe.
5. Mediennutzung von Best Agern: Darstellung des Nutzungsverhaltens in Print, TV, Radio und Internet.
6. Zielgruppengerechte Kommunikationsstrategien: Diskussion über die richtige Ansprache und Hindernisse bei der werblichen Gestaltung.
7. Signifikante Best Age-Märkte und Beispiele aus der Praxis: Vorstellung potenzieller Branchen sowie Analyse von Erfolgs- und Misserfolgsbeispielen.
8. Fazit/ Schlussfolgerung: Synthese der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Zielgruppe im Markt.
Best Ager, Marketing, Zielgruppe, Werbepolitik, Konsumverhalten, Demographischer Wandel, Markenorientierung, Mediennutzung, Kommunikation, Senioren, Kaufkraft, Generation 50plus, Wertewandel, Best-Age-Marketing.
Die Arbeit untersucht die zunehmende ökonomische Bedeutung der Zielgruppe der über 50-Jährigen, den sogenannten „Best Agern“, und bewertet, wie Unternehmen ihre Strategien anpassen müssen.
Im Fokus stehen demographische Daten, das spezifische Konsum- und Mediennutzungsverhalten der Generation 50plus sowie strategische Ansätze der zielgruppengerechten Kommunikation.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Best Ager ein äußerst lukratives, aber anspruchsvolles Segment darstellen, das eine authentische und respektvolle Marktbearbeitung erfordert.
Die Arbeit nutzt eine deduktive Herangehensweise und stützt sich auf eine umfassende Analyse von Fachliteratur, Marktstudien und Praxisbeispielen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Rahmenbedingungen, spezifischen Marketinganforderungen, Medienkanälen und konkreten Best-Age-Märkten anhand von Praxisbeispielen.
Zu den Kernbegriffen gehören Best Ager, Marketing, Zielgruppenorientierung, Konsumverhalten und Kommunikationsstrategien.
Der Begriff Senioren ist oft mit Rückzug und Gebrechlichkeit besetzt, während „Best Ager“ eine vitale, aktive und kaufkräftige Generation beschreibt, die sich selbst deutlich jünger fühlt.
Nivea gelang eine authentische Ansprache, indem die Marke die spezifischen Erfahrungen und Bedürfnisse von Frauen über 50 respektierte und realistische statt übertriebener Werbeversprechen einsetzte.
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